Das ist Facebooks ambitionierter 10-Jahres-Plan

Das ist Facebooks ambitionierter 10-Jahres-Plan


Letzte Woche hat Facebook die beeindruckenden Quartalszahlen für Q3/2014 vorgestellt. 1,35 Milliarden aktive Nutzer zählt das Netzwerk nun. Etwas untergegangen ist dabei aber ein wichtiger Teil der Aussagen von Mark Zuckerberg. Sie beziehen sich direkt auf Facebooks Pläne für die nächsten drei, sieben und zehn Jahre.

Was euch und uns erwartet, wenn es nach Mark Zuckerberg geht, haben wir für euch zusammengefasst:

[panel style=“panel-primary“] [panel-header] Die nächsten drei Jahre
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  • weiterer Wachstum der bestehenden Services
  • Vermarkter und Unternehmen sollen noch mehr Werte aus diesen Diensten erhalten
  • Verbesserung der Anzeigen
  • Optimierung des Newsfeeds für bessere Inhalte
[/panel-content] [/panel] [panel style=“panel-primary“] [panel-header] Die nächsten fünf Jahre
[/panel-header] [panel-content]
  • Ausbau der Services WhatsApp, Messenger, Instagram und Search
  • Ziel: Selbstständige, unabhängige Produkte
  • Weiterer Ausbau der Entwickler-Plattform und des Ökosystems
  • Entwickler sollen Facebook Apps entwickeln und mit Facebook monetarisieren können
[/panel-content] [/panel] [panel style=“panel-primary“] [panel-header] Die nächsten zehn Jahre
[/panel-header] [panel-content]
  • Entwicklung der nächsten Plattform-Generation, besonders auch im Bereich der Computer-Technologie
  • Großer Rollout von Internet.org und den Möglichkeiten, Internet in abgelegene Bereiche zu bringen
  • Oculus ist ein wichtiger Baustein für die nächste Computer-Generation
[/panel-content] [/panel]

Doch Facebooks Pläne realisieren sich weder von allein, noch ohne Kosten zu erzeugen. Deshalb hat Mark Zuckerberg auch angekündigt, in den nächsten Jahren aggressiv zu investieren, um Facebook auf die Zukunft vorzubereiten. Eine Ankündigung, die gerade bei Investoren nicht besonders gut ankam und den Facebook-Kurs kurzfristig einbrechen ließ.

Als Nutzer werden wir also langfristig nicht nur noch mehr Facebook Apps und Services sehen, sondern auch die Monetarisierung dieser Services, sobald sie eine gewisse Größe und Verbreitung erreicht haben. Anwendungen, die im Moment noch werbefrei sind, wie etwa der Messenger und WhatsApp, könnten so zu neuen Einnahmequellen für Facebook werden.

Gerade auch bei den Ausführungen zur Instagram-Nutzung (23 Minuten pro Tag und Person) machen klar, dass es Facebook darum geht, den Nutzer möglichst lange an die Produkte des Facebook-Imperiums zu binden. Gleichzeitig werden Vermarkter immer neue Möglichkeiten erhalten, ihre aktuellen und potenziellen Kunden noch besser zu erreichen.

Image Credits: Mark Zuckerberg @ facebook.com

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Veröffentlichung 4. November 2014

Es gibt 1 Kommentar

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  1. 1
    Elif

    Hallo.
    Ist Herr Zuckerberg bei seiner Message an seine Schäfchen noch genauer ins Detail gegangen, was die Zukunftspläne anbelangt, oder waren das nur diese Stichworte? Das klingt nämlich alles etwas vage. „Entwicklung der nächsten Plattform-Generation, besonders auch im Bereich der Computer-Technologie“ – das klingt gut, aber was heißt es konkret? In jedem Fall muss er seine riesige Community zusammenhalten und eine Flucht der jugendlichen User verhindern, denen es inzwischen nicht recht ist, dass nun auch die Eltern und Lehrer alle bei FB sind und mit ihnen befreundet sein wollen. Die suchen inzwischen schon nach neuen Social Networks. Aber mit WhatsApp hat er die mögliche Trumpfkarte im Ärmel, denn daraus könnte man noch so viel mehr machen.
    Tschüssi, die Elif

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