Facebook im Browser erhält Mobile Messenger Funktionen

Messanger Update bringt Lokalisierung der Gesprächspartner mit
Messanger Update bringt Lokalisierung der Gesprächspartner mit

Vor zwei Wochen etwa hat Facebook dem Messanger auf iPhone sund Androids ein Update gegönnt. Damit erhielt die App ein paar Erweiterungen, die sie in direkte Konkurrenz zur beliebten „WhatsApp“ setzt:

  • Nutzer sehen, wenn die Gegenseite etwas schreibt.
  • Nutzer sehen, wenn eine Meldung vom Webbrowser versendet wird.
  • Nutzer sehen, ob eine Nachricht von der Gegenseite gesehen wurde.
  • Nutzer sehen, wo der andere Nutzer sich gerade aufhält.

Gestern hat Facebook nun begonnen diese Funktionen soweit möglich auch im Webbrowser abzubilden. Wie du folgenden Bilder zeigen, sind fast alle Funktionen vorhanden.  Nur die Übermittlung der Position vom Browser zum Handy funktioniert noch nicht.

Gerade die „Gelesen“ Funktion baut beim Nutzer einen gewissen Druck auf. Ab sofort kann ich mich auf Facebook nicht mehr „totstellen“ und eine Nachricht einfach ignorieren. Die Gegenseite wird nun darüber informiert, dass ich den Beitrag theoretisch wahr genommen habe. 

Die Facebook Hilfe wurde bereits entsprechend angepasst. Hier erfährt man auch, dass sich die „gelesen“ Meldung nicht deaktivieren lässt.

Gegenseite schreibt

Positionsübermittlung

gelesen
gelesen

Mit dieser bereits seit langem geplanten, aber nun erneut befeuerten Strategie wird Facebook weiter versuchen alle anderen Instant Messanger vom Markt zu verdrängen. Vom reinen Bauchgefühl ist zumindest WhatsApp auf dem Smartphone ganz klar an Position 1 aber sind wir mal ehrlich, wann habt ihr zuletzt ICQ verwendet?

(Nur als Disclaimer: Wie immer werden neue Features bei Facebook Stück für Stück veröffentlicht und es ist nicht klar wann alle Nutzer diese auch wirklich sehen.)

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Jens Wiesehttp://www.jens-wiese.net
Jens berät als Freelancer internationale Unternehmen in Social Media Fragen, entwickelt neue Applikationen, organisiert Workshops und entwirft individuell passende Strategien. Zudem betreibt er unter https://papierloswerden.de eine Plattform für Menschen, die den Schritt in eine rein digitale Zukunft gehen möchten.

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