Instagram Links für alle: IG Sticker und mehr

Seit wenigen Tagen können alle Profile die Instagram Link-Sticker benutzen. War diese Funktion bisher nur Accounts mit mehr als 10.000 Followern bzw. blauem Haken vorenthalten, lassen sich diese anklickbaren Links innerhalb der Instagram Stories jetzt von jedermann nutzen.

Die Link-Sticker sind damit der Nachfolger des „Swipe Ups“, der jetzt nur noch bei Werbeanzeigen auftaucht.

Richtige Platzierung für Instagram Link-Sticker
Wo genau innerhalb der Story der Link-Sticker am besten funktioniert, hat Infodesignerin Daniela Vey kürzlich auf der #AFBMC-Bühne in Berlin erläutert: 

  • Klickbare Elemente am Handy immer in der untere Hälfte des Bildschirms platzieren. Genauer: zwischen der Mitte und dem unteren Fünftel. Ganz unten und ganz am Rand bitte nicht. Dort befinden sich Insta-eigene Buttons oder das Bild könnte abgeschnitten werden.
  • Die Größe von klickbaren Elementen sollten mindestens mindestens 48x48dp (9x9mm) betragen, also etwa ein Daumen dick. Vergleich: Die ⑨ im Screenshot.
Links: Andreas Szabós Instagram Story während der #AFBMC in Berlin, rechts: Daniela Vey beim Vortrag „Hirnorgasmus“

Wann passen Link-Sticker bei Instagram?
Achtet auf einen sparsamen Einsatz der Links im Story-Format. IG Stories werden oftmals in einem Rutsch durchgeschaut, ohne den Insta-Kosmos zu verlassen. Wenn ich dann per Klick doch eine andere Welt betrete, dann muss die Seite für die mobile Nutzung optimiert sein. Das Layout muss perfekt fürs Smartphone passen, die Seite schnell laden. Die Nutzer*innen wollen sofort zur Kern-Information.

Wie häufig sollte ich Link-Sticker nutzen?
Ich empfehle, 1-2 mal am Tag auf die Instagram Link-Sticker zurückzugreifen, wenn ich in etwa 4-12 Story-Elemente veröffentliche. Diese Menge ist vertretbar. Mehr Link-Sticker empfehle ich nur Nachrichtenmedien oder dann, wenn die Links ganz dezent im Bild platziert sind.

Einsatzzweck der Instagram Link-Sticker
Wenn Du Links setzt, dann bitte vordergründig dafür, Deine strategischen Ziele zu unterstützen, z.B. ein Link zur eigenen Website oder zum Newsletter. Möglich ist es auch, Deine anderen Social Media-Profile zu pushen, z.B. Twitter oder Pinterest. Lenke Deinen Traffic und Deine Follower im besten Fall zu Deinen Owned-Media-Kanälen, wo Du nicht von der Gunst der großen Plattformen abhängig bist!

Wie hebe ich Links hervor?
Instagram hat bereits in den Bordmitteln viele graphische Möglichkeiten, wie Ihr Eure Link-Sticker hervorheben könnt. Im Beispiel sind einmal ein animiertes Elmo-Gif, das auf den Link zeigt, ein blinkender Rahmen und ein Pfeil gewählt. Lasst Eurer Kreativität freien Lauf!

Gif, Rahmen, Pfeil – So könnt Ihr Eure Link-Sticker u.a. hervorheben

Weitere Orte für Instagram Links
Vor der Einführung der Story Links war der “Link in Bio” der wohl wichtigste Ort für Links, also direkt im Profil-Header der eigenen Instagram-Seite. Im regulären Posting selbst sind Links bei Instagram nämlich immer noch nicht anklickbar. Zwar verliert der Biografie-Link nun an Relevanz, sollte aber dennoch zur wichtigsten Site Deines Unternehmens oder Deiner Person führen.

Links lassen sich außerdem in Instagram-Videos einbauen. Wenn Videos im Vollbildmodus aufgerufen werden, sind links in der Textbeschreibung anklickbar (ehemals IGTV). Dieser Fakt ist vielen unbekannt. Während die Links in der normalen Feed-Ansicht nicht anklickbar sind, ist dies dann im Vollbildmodus möglich. Aus den Instagram Stories kannst Du per Swipe-Up direkt zu Deinen IGTV-Videos leiten.

Bei Instagram Ads kannst Du Links sowohl in den Stories, als auch in Form klickbarer Buttons im Feed platzieren.

Auch wenig bekannt: Links lassen sich innerhalb von Direkt-Nachrichten versenden. Bitte nicht für Kalt-Aquise nutzen. Mit bereits interessierten Accounts hat man aber so einen weiteren Weg, relevante Informationen zum eigenen Produkt oder Unternehmen mit einem Interessenten zu teilen.

Orte ohne Links
Bisher lassen sich in normalen Feed-Posts sowie in Carousel-Postings keine klickbaren Links platzieren. 

Dieser Text basiert auf einem Artikel, der im Blog von Andreas Szabó veröffentlicht worden war.

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Andreas Szabóhttps://andi-szabo.de
Andreas Szabó ist Medienmanager und gelernter Journalist. Er hat sich als Social Media-Berater, Journalist und Audio-Experte in Dresden positioniert. Nach über zehn Jahre als Content-Experten im Radio-Bereich, ist er nun für die AWO in einer ganz anderen Branche dabei, sinnstiftende Themen, Kampagnen und Kanäle zu konzipieren. Parallel begleitet er als Berater andere Institutionen, Behörden, Parteien oder Firmen bei der Ausrichtung ihrer Content-Strategie mit Social Media-Workshops in Dresden.

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