Facebook lässt die Nutzer nach Duplikaten bei Filmen und TV-Shows suchen

Die Freiheit der einen ist die Arbeit der anderen. Nutzer bei Facebook können schon seit Langem in ihrem eigenen Profil hinterlegen, welche Fernsehsendungen oder Filme ihnen besonders gut gefallen. Das geht zum einen durch die freie Eingabe des entsprechenden Titels oder durch eine Auswahl aus einer Liste. Gleichzeitig kann jeder Nutzer auch für seinen Lieblingsfilm eine Fanpage einrichten, egal, ob er dazu die Rechte des Filmvermarkters besitzt oder nicht.

Das alles führt vor allem zu einem: Wildwuchs und ungezählten Duplikaten. Um diesen Herr zu werden, hat Facebook nun den Graph Editor vorgestellt. Damit können Nutzer Facebook helfen, Duplikate schneller zu finden und diese zusammenzuführen. So steigt die Qualität der bei Facebook hinterlegten Daten.

Ein Beispiel:

  • Person A gefällt „Fast & Furious 7“
  • Person B gefällt „Fast & Furious – 7“
  • Person C erklärt Facebook, dass es sich bei beiden Elementen um den selben Film handelt
  • Facebook kann nun Person A & B anzeigen, dass sie beide dasselbe mögen
  • Werbetreibende, die bisher „Fast & Furious 7“ als Interessen-Targeting angegeben haben, erreichen nun auch die Fans mit der Alternativschreibweise.

Der Nutzer, der die Datenbank aufräumt, erhält hierfür von Facebook nichts, außer einem „Rang“ und eine Information darüber, wie vielen Nutzern er mit seinen Änderungen geholfen hat.

Um die Qualität der Bearbeitung ebenfalls auf einem hohen Level zu halten, müssen Duplikate noch einmal von einem weiteren Nutzer bestätigt werden, erst dann werden diese von Facebook übernommen.

Der GraphEditor ist eine Erweiterung des Places Editor, den Facebook bereits im Sommer 2011 eingeführt hat, um der vielen doppelten Places Herr zu werden. Ihr könnt den Editor direkt als App in Facebook starten.

Jens Wiesehttp://www.jens-wiese.net
Jens berät als Freelancer internationale Unternehmen in Social Media Fragen, entwickelt neue Applikationen, organisiert Workshops und entwirft individuell passende Strategien. Zudem betreibt er unter https://papierloswerden.de eine Plattform für Menschen, die den Schritt in eine rein digitale Zukunft gehen möchten.

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1 Kommentar

  1. Würde sich schon abieten den Leuten etwas zu bieten. Twitter hat den Übersetzern nette Gadgets geschickt und zu Veranstaltungen eingeladen, soweit ich weiß.

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