Eine Million. Viele Webseiten und soziale Netzwerke wären schon froh, wenn sie so viele Besucher oder Nutzer in einem Monat hätten. Bei Facebook aber ist ja alles immer etwas größer und so konnte das Netzwerk gestern stolz verkünden, dass es nun eine Million aktive Werbekunden gibt.
Schon vorgestern, einen Tag vor dem großen Hashtag-Start, hat Facebook ein neues DataCenter eröffnet. Das ist nun das dritte eigene DataCenter und Facebook kann somit nach und nach gemietete Ressourcen und Serverfarmen aufgeben. Anders als die bereits zuvor eröffneten (Prineville und Forest City) steht dieses in Europa. Genauer gesagt in Schweden in unmittelbarer Nähe zum Polarkreis. In einer Stadt namens Luleå.
Das Luleå Datacenter ist mit 28.000 Quadratmetern das größte Rechenzentrum in Europa. Es wurde nach den Vorgaben des OpenCompute Projekts gebaut, welches besondere Mechanismen zur Kühlung der Rechner vorsieht. Hierbei soll auch die polare Außentemperatur helfen. Einen Großteil des Stroms wird die Anlage aus Wasserkraft beziehen. Ein Ausbau der Anlage bis zum dreifachen der aktuellen Größe ist in Luleå möglich.
The NodePole hat die Bauarbeiten in den vergangen Monaten mit der Kamera begleitet und zeigt das imposante Ausmaß der Anlage: (weiterlesen …)
Immer wieder erreichen uns E-Mails von Nutzern, deren Facebook-Konto gehackt wurde, und die nun verzweifelt versuchen wieder Zugriff auf ihr Konto zu erhalten. In den allermeisten Fällen war aber nicht mal ein echter “Hacker” am Werk, der das Konto übernommen hat, sondern der Nutzer ist einfach nicht umsichtig mit seinen Login-Daten umgegangen.
Da sich aber ein großer Teil des sozialen Lebens heute auf Facebook abspielt, kann ein nicht berechtigter Nutzer mit diesen Login-Daten eine Menge Unheil anrichten. Verleumdungen und Beschimpfungen, Gerüchte, peinliche Fotos, usw. Wenn die Login-Daten in die falschen Hände geraten ist der Ruf schnell ruiniert. Da hat man fast noch Glück, wenn der Angreifer das Konto einfach nur löscht.
Für viele Nutzer ist es heute eine der größten Ängste: “Hilfe, ich komme nicht mehr in mein Facebook-Konto rein.” Das erfahren wir nicht zuletzt täglich, wenn wir in unser allfacebook E-Mail Postfach schauen, in dem immer und immer wieder Mails zu vergessenen oder verlorenen Passwörtern sowie zu gesperrten Konten auflaufen.
Auch, wenn uns die Szenarien, die dazu führen, dass man nicht mehr in das eigene Konto reinkommt, oft abstrus vorkommen, so sind wir jetzt doch froh, dass Facebook sich dem Problem annehmen möchte. Dazu wurde gestern eine neue Funktion eingeführt: “Trusted Contacts”. Und der Name lässt es schon vermuten, im Moment steht diese Funktion nur zur Verfügung, wenn man Facebook auf Englisch nutzt.
Was sind nun “Trusted Contacts”? Es handelt sich dabei um Freunde, die einem Nutzer helfen können, wieder in sein eigenes Konto zu kommen. Der Prozess läuft dabei in etwa so ab: (weiterlesen …)
Seit Sascha Lobo vor einem Jahr auf der re:publica 2012 feststellte, dass alles im Social Web geborgt sei, nur eben das eigene Blog nicht, mache ich mir so meine Gedanken. Zudem rief er das Jahr 2012/13 zum Jahr des Blogs aus. Wohl an. Einige waren ja wie euphorisiert und ich muss zugeben: Ich war froh, dass er dieses Statement abgab, denn es entsprach und entspricht meiner Auffassung. Doch insgesamt ebbte die Euphorie recht schnell wieder ab und wurde vom Alltagsgeschehen überlagert. Punktuell kam das Thema immer wieder mal auf, dann auch vermehrt mit Bezug auf Corporate Blogs. Dabei standen ihre klassischen Reize für Unternehmen im Vordergrund, etwa als Klaus Eck provokant äußerte: “Vergessen Sie Facebook”.
Als Coporate Blogger habe ich das Thema im AKOM360 Blog inzwischen mehrfach aufgenommen. Und dabei ging mir zunehmend durch den Kopf, wie es eigentlich wäre, wenn man einmal nach “Facebook Pages vs. Corporate Blogs?” fragt und schaut, ob dem wirklich so ist. Dies kann dann als Grundlage für weitere Diskussionen dienen, um die Vielfalt des Social Webs aufzuzeigen, das bei weitem nicht nur aus Facebook, Twitter, Google+ & Co. besteht. Vor allem aber sollte ein jedes Unternehmen zunächst seine Ziele und die damit verbundene Strategie festzurren, bevor es sich an die Auswahl der Kanäle für das künftige Social Media Engagement macht. (weiterlesen …)