Performance Marketing Tricks für Profis – Tipps zum Kampagnen-Set-up #3 LinkedIn

Gastbeitrag von Christina Aechtner, Performance Marketing Managerin bei OneTwoSocial

Kampagnen auf LinkedIn werden immer beliebter. Spannende Zielgruppen, doch gerade bei der Budgetplanung gibt es einiges zu beachten. Unsere Gastautorin Christina Aechtner zeigt, wie du dein LinkedIn Kampagnen-Set-up optimierst.

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LinkedIn ist die Social-Media-Plattform für erfolgreiches Performance Marketing im B2B-Bereich. Neben einem gut gestalteten Creative (die wichtigsten Tipps dazu findet ihr hier) kommt es für den Erfolg einer Kampagne auf LinkedIn vor allem auch auf das richtige Set-up an.  

LinkedIn Performance Marketing Tricks
Quelle: OneTwoSocial

Darum geben wir euch in diesem Teil unserer Performance-Marketing-Serie…

10 Tipps für das perfekte Kampagnen-Set-up auf LinkedIn

1. Zielgruppenerweiterung nur bei kleiner Reichweite

Die Zielgruppenerweiterung nur bei einer sehr kleinen Reichweite aktivieren! Ansonsten sollte man die Einstellung deaktivieren, um gezielter eine gewünschte Zielgruppe zu erreichen.

2. LinkedIn Audience Network deaktivieren

Das LinkedIn Audience Network deaktivieren! Dies ermöglicht qualitativere Ergebnisse. Das Audience Network ist ein Netzwerk aus Publishern außerhalb von LinkedIn. Wo die Ads letztendlich ausgespielt werden, ist jedoch immer eine kleine Blackbox.

3. Optimierungsziel am Kampagnenziel ausrichten

Das Optimierungsziel am Kampagnenziel ausrichten! Sind zum Beispiel Website-Besucher das gewählte Kampagnenziel, sollte das Optimierungsziel „Klicks auf die Landingpage“ sein und nicht Impressions.

4. Automatisch maximale Verbreitung in der Gebotsstrategie

Automatisch maximale Verbreitung in der Gebotsstrategie verwenden! Auf diese Weise erzielt der Algorithmus die mit dem gesamten Budget maximal möglichen Ergebnisse.

5. Anzeigenturnus nach Leistung einstellen

Bei mehreren Anzeigenvarianten den Anzeigenturnus nach Leistung einstellen! Mit dieser Einstellung wird das Budget erst gleichmäßig auf die Ads verteilt, um den Best Performer zu identifizieren. Dieser erhält anschließend das meiste Budget.

Wichtig: LinkedIn bietet ebenfalls die Möglichkeit an, alle Anzeigenvarianten im gleichmäßigen Anzeigenturnus auszuspielen. Dadurch wird keine Anzeige bevorzugt und alle Anzeigenvarianten können unabhängig von ihrer Leistung um Impressionen konkurrieren. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen in den Ads enthalten und alle gleich priorisiert sind.

6. Mindestens zwei Anzeigenvarianten

Mindestens zwei Anzeigenvarianten pro Kampagne ausspielen! Auch auf LinkedIn empfiehlt es sich, mindestens zwei Anzeigen pro Kampagne zu schalten, um die Kampagnen-Performance zu steigern. So kann der Algorithmus die passende Ad für jeden User auswählen.

7. Höhere Kosten bei der Budgetplanung

Höhere Kosten bei der Budgetplanung beachten! Bei der Budgetplanung sollte man im Hinterkopf haben, dass LinkedIn etwas teurer in der Ausspielung ist. Generierte Leads sind jedoch meist wertiger als auf anderen Plattformen.

8. Laufzeit von mindestens sieben Tagen

Eine Laufzeit von mindestens sieben Tagen einstellen! Auch bei LinkedIn gilt eine Laufzeitempfehlung von mindestens sieben Tagen, damit der Algorithmus genug Zeit hat, zu optimieren und Learnings zu generieren.

9. Demografische Insights

Die Zielgruppe durch demografische Insights ergänzen! In den demografischen Informationen können für jede Kampagne interessante Insights gezogen werden. Man kann sich unter anderem die Verteilung der Impressionen, Klicks und Conversions je nach Bundesland, Jobbezeichnung, Unternehmen, Branche, Unternehmensgröße, Tätigkeitsbereich oder Karrierestufe anzeigen lassen.

10. UND-Eingrenzung in der Zielgruppe

Personengruppen gezielt durch passende UND-Eingrenzung in der Zielgruppe erreichen! LinkedIn bietet vor allem im B2B-Bereich extrem gute Targeting-Optionen. Durch passende UND- oder OR-Eingrenzungen können gezielt die Personen angesprochen werden, für die der Content relevant ist – etwa im Hinblick auf eine Jobbezeichnung, einen Arbeitgeber oder bestimmte Kenntnisse. Es können auch einzelne LinkedIn-Gruppen ausgewählt werden. Natürlich sollten aber nicht nur ein Job und ein Unternehmen ausgewählt werden. Denn bei zu spitzen Zielgruppen können die Kosten steigen.

Welche Tipps für LinkedIn Kampagnen hast du schon ausprobiert? Was funktioniert bei dir gut? Wie gefallen dir unsere LinkedIn Performance Marketing Tricks?

*Hinweis: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag. Es besteht keine bezahlte Kooperation.

Christina Aechtner
Christina Aechtnerhttps://www.1-2-social.de/
Christina Aechtner ist Social Media Performance Marketing Managerin bei OneTwoSocial, der Agentur für digitalen Markenkommunikation mit Kunden wie SodaStream oder Deuter. Christina hat nach Jobs im klassischen Marketing die Social-Media-Werbung für sich entdeckt. Ihr Motto: Da arbeiten, wo andere Pause machen.

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