Um die Benutzer besser vor peinlichen Open Graph Veröffentlichungen zu beschützen, führt Facebook jetzt das neue Shared Activity Plugin ein. Eine Ergänzung zum Bereits vorhandenen Activity Feed Plugin, von dem auch das Design entliehen ist.

Eingeloggt zeigt es sämtliche eigene Aktivität innerhalb einer Anwendung an. Dabei werden sowohl die sogenannten builtin Actions (like, follow, listen, read, watch) als auch selbst definierte Actions im Open Graph berücksichtigt. Im Test hat es nur mit Open Graph Actions und einer Veröffentlichung auf die Pinnwand geklappt. Laut Facebook soll es allerdings auch Kommentar-Aktivitäten im Kontext der Anwendung abdecken.

Weiter können die Sichtbarkeitseinstellungen der einzelnen Inhalte und der kompletten Anwendung an sich im Nachhinein nochmals bearbeiten werden. Nützlich, wenn nach einigen Monaten beim Musik-Streaming-Dienst der Wahl auffällt, dass der Musik-Geschmack  doch nicht so teilenswert ist. Wenn die Erkenntnis nicht ganz so drastisch ist, sondern nur hin und wieder etwas geschönigt werden muss, bietet das Plugin einfach die Möglichkeit einzelne Inhalte wieder zu löschen. Macht Sinn wenn Beispielsweise die Aggregationen der Inhalte auf der Timeline dadurch unrund wirken.

Ist der Nutzer ausgeloggt, wird das komplette Plugin nicht angezeigt. Es macht daher Sinn im Frontend also vorher abzuprüfen, ob ein Nutzer eingeloggt ist oder nicht.

Facebook möchte mit der kompletten Übersicht und dem Anpassen der Privatsphäre ganz klar Vertrauen gegenüber schwächelnden Timeline-Anwendungen aufbauen. Sinn macht dieses Plugin deshalb sicherlich nur, wenn es im Blickfeld platziert ist. Ansonsten wird es ohnehin zu spät sein, das meiste Engagement auf eine Story passiert ohnehin in den ersten Minuten. Vor allem bei so feingranularen Inhalten wie im Open Graph.


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