Sieben Tipps, mit denen du dein Instagram Community Building verbesserst

Sieben Tipps, mit denen du dein Instagram Community Building verbesserst


– Gastbeitrag von Naomi Meran –

Auf Instagram geht es nicht nur um schöne Bilder, es geht um Präsenz (Brand Awareness) aber auch um Followerzahlen. Denn wer sich selbst (auch als Unternehmen) zum angesehenen Influencer mausern möchte, braucht genau das: eine grosse, authentische (echte) und aktive Community. Die folgenden sieben Tipps helfen dabei, nachhaltig eine aktive Community auf Instagram aufzubauen.

1. Finde deinen Stil

Die Community will wissen, was sie erwartet, wenn sie dir folgen. Finde deine eigene Bildsprache, deinen eigenen Stil, zu fotografieren und deine Fotos zu bearbeiten. Dazu gibt es ein paar Tipps aus der Studie von Dan Zarrella: http://danzarrella.com/infographic-the-science-of-instagram.html

  • Belebtere Bilder erhalten mehr Likes als “minimal”-Bilder
  • Kein (Instagram) Filter ist der beste Filter. Die beliebtesten Filter sind im Moment wohl die VSCO Cam Filter.
  • Hellere und entsättigte Fotos sind beliebter

2. Folge spannenden Accounts 

Spannende Accounts findest du zum Beispiel über die Suchfunktion von Instagram selber, über Accounts, denen deine Freunde folgen, über Hashtags oder über Accounts von Hubs. Mit Apps wie @huntgram findest du auch neue Accounts, nach Ländern oder Themen sortiert. Um deine Glaubwürdigkeit hochzuhalten, empfiehlt es sich, nicht mehr Accounts zu folgen, als dir zurückfolgen (wie das ungeschriebene Gesetz bei Twitter).

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3. Kommentiere und antworte

Like, kommentiere Bilder, die du magst. Nimm dir Zeit, die Kommentare auf deine Bilder zu beantworten. Natürlich gibt es viele Kommentare wie “wonderful”, “beautiful”, “epic” und so weiter. Wenn du jedoch mehr als nur ein “nice” zu einem Bild schreibst, kommt auch mehr zurück. Vielleicht sogar ein Follow.

4. Nutze Hashtags

Diverse Studien haben ergeben, dass das Setzten von Hashtags mehr Kommentare und mehr Likes auf deinen Bildern erzeugt. Nutze also diese Möglichkeit.

Instagram erlaubt maximal 30 aktive Tags pro Bild. Finde für dich spannende Hashtags, nutze sie und interagiere mit Usern, die dieselben Hashtags nutzen.

Hashtags können z. B. die von Hubs sein (#exklusive_shot, #hot_shotz, #shotaward, #allshots #vscoaward etc.) oder von Apps, die du verwendest ( #vsco #mextures etc.). Natürlich fassen Hashtags Themen zusammen wie z. B. #chasingfog, #makeportraits, #standcommunity. Brands nutzen spezielle Hashtags für Wettbewerbe oder nutzen Branded Hashtags wie #letsgosomewhere (Langly), #justdoit (Nike). Spannende Hashtags findest du über www.tagboard.com oder über Apps wie z. B. Huntgram

Bevor du eigene Hashtags kreierst, prüfe, ob es nicht bereits einen gibt zum Thema. Von Eigenwerbungshashtags rate ich eher ab. Es geht nicht um Werbung sondern um Inhalt.

5. Kollaboriere mit anderen Instagrammern

“Collabs” sind sehr beliebt auf Instagram. Bei diesen Kollaborationen, die meist über Anfragen via DM organisiert werden, geht es darum, mit  anderen “Grammern” Bilder zu tauschen und zu bearbeiten. Diese bearbeiteten Bilder werden entsprechend beschriftet und vertaggt und im eigenen Feed gepostet. Solche Aktionen sind eine schöne Möglichkeit, neue Follower zu finden.

Dann gibt es noch die sogenannten #FFA’s. Das steht für FreeForAll und bedeutet, dass man den Followern über einen Link in der Instagram-Bio Bilder zur Verfügung stellt, die man im eigenen Stil bearbeiten kann. Auch hier ist das Ziel wieder, an neue Follower zu kommen. Denn wer ein Bild bearbeitet und postet, taggt das Bild mit dem Fotografen.

Um zu mehr Aufmerksamkeit zu kommen, können die bereits unter Punkt 4 angesprochenen Hubs helfen. Diese Accounts haben oft wöchentlich ein Thema mit einem speziellen Hashtag ausgeschrieben, aus welchen dann wiederum ein Gewinner erkoren wird, und auf dem Account des Hubs gepostet. Dafür machen die Moderatoren einen Screenshot deines Bildes und ergänzen es mit den Hub-Logo. Dazu werden Apps wie z. B. @superimpose verwendet. Von den Repost-Apps ist aus ästhetischen Gründen abzuraten.

Folge den Accounts deiner Stadt, den igers-Accounts. Nimm an Instameets in deiner Gegend teil. Die offiziellen Meets werden von den Main-Igers-Accounts organisiert und über Instagram kommuniziert. Gleiches gilt auch für kleinere Meetups von Brands oder Unternehmen. Diese Meets bieten eine gute Möglichkeit, neue Leute und neue Accounts kennenzulernen.

6. Wähle den richtigen Zeitpunkt

50 % der Kommentare werden in den ersten 6 Stunden abgegeben. Die meisten Likes und Kommentare auf Instagram kommen sogar kurz nach dem Veröffentlichen. Wichtig ist also, zu wissen, wann die aktiven Follower online (das heisst wach) sind. Poste regelmässig, jedoch nicht mehr als 1 bis 2 Bilder am Tag, denn der Stream erfolgt chronologisch.

7. Nutze das Geotagging

Du bist auf Reisen? Oder fotografierst viel in deiner Stadt oder Region? Dann nutze die Möglichkeit “Zur Fotokarte hinzufügen”, die Instagram dir beim Posten anbietet. Posts, die am selben Ort getaggt werden, lassen sich so ganz einfach ansehen. Geotagging eines Bildes resultiert in einer 79 % höheren Interaktionsrate und bietet eine gute Möglichkeit, neue Follower zu gewinnen.

Über die Autorin:

Processed with VSCOcam with s3 presetNaomi Meran, Beraterin und Projektleiterin für Online-Video und Social-Media-Projekte, arbeitet bei der Nemuk AG, Agentur für digitales Marketing, in Zürich. Sie ist begeisterte Mobile-Fotografin und Instagrammerin der ersten Stunde. Mit über 37’000 Followern gehört sie zu den einflussreichsten Instagrammerinnen der Schweiz. Zusammen mit Boris Baldinger ist sie Initiatorin des schweizweit ersten Instagram Workshops für Unternehmen.

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