Photoshop your own Instagram Story

Instagram hat in den vergangen Jahren nicht nur ein großes Wachstum, sondern auch einen großen Wandel erfahren. Dabei werden die Bilder im Instagram Feed immer unwichtiger und ein großer Teil des Medienkonsums findet in den Instagram Stories statt. Damit wächst natürlich auch das Bedürfnis, die Stories möglichst professionell und vor allem vorab zu produzieren.

Spezifikationen

Die wichtigste Frage in diesem Zusammenhang: Welche Dimensionen sollte meine Instagram Story denn nun haben? Und in welchem Format speichere ich sie zum späteren Upload ab? Damit haben wir uns heute einmal beschäftigt. Die folgenden Spezifikationen gelten in dieser From natürlich auch für Instagram Story Ads.

Entscheidend für eine gute Darstellung ist zuerst einmal die richtige Auflösung des verwendeten Bildes. Hier setzt Instagram auf das Bildformat 9:16. Entsprechend könnt ihr eure Bilder zum Beispiel mit einer Breite von 1080 Pixeln und 1920 Pixel Höhe hochladen. Aber auch Vielfache hiervon funktionieren. Also zum Beispiel 1440 Pixel Breite und 2560 Pixel Höhe. Prinzipiell sollte eine höhere Auflösung zu einem besseren Ergebnis auf mehr Endgeräten führen.

Instagram erlaubt auch den Upload von Stories in einem anderen Seitenverhältnis, es kann und wird dann aber zu Beschneidungen des Bildes kommen.

Als Dateiformat empfehlen wir PNG, da es sich hier um ein verlustfreies Kompressionsformat handelt. Die Chance ist also relativ hoch, dass Instagram diese Vorgabe auch übernimmt.

Bei Facebook haben wir in der Vergangenheit gesehen, dass zudem eine maximale Dateigröße von 1 MB wichtig war, um die Qualität zu erhalten. Das ist schon ziemlich groß und in der Realität auch kaum zu erreichen. Auch bei Instagram solltet ihr probieren euch unterhalb dieser Grenze zu bewegen.

Sticker, Tags & Co

Da ihr nur die Bilder erstellt, könnt ihr in den Stories natürlich nach wie vor Sticker und Tags verwenden. Am besten denkt ihr bereits bei der Erstellung des Bildes darüber nach, ob und in welcher Form ihr Sticker integrieren wollt. Gerade auch wenn man über Hashtags und Geo-Tags nachdenkt, gibt es einige Möglichkeiten, deren Verwendung bereits im Bild – zum Beispiel mit entsprechenden Hintergründen oder Lückentexten – vorzubereiten.

Unserer Meinung nach bieten sowohl Hashtags als auch Geo-Tags die Möglichkeit, weitere Aufmerksamkeit und Reichweite zu schaffen und sollten unbedingt in der Konzeption mit bedacht werden.

Wie kommen die Bilder auf das Smartphone?

Das wiederum ist relativ einfach. Entweder sendet ihr es euch selbst per Mail, ladet es in die Dropbox hoch oder synchronisiert eure jeweiligen Mediabibliotheken unter Windows und OSX.

Gibt es auch Online-Lösungen?

Das soll jetzt hier natürlich nicht zur Adobe Werbeveranstaltung ausarten, aber alternativ zu kostenpflichtigen Anwendungen könnt ihr zum Beispiel auch Adobe Spark verwenden, welche über einfache Ebene und Text- bzw. Bildebenen das schnelle Erstellen von Instagram Storys erlaubt. Adobe Spark gibt es sowohl als Browserlösung, als auch in den diversen App-Stores. Mit der App-Lösung lässt sich das Bild dann auch direkt lokal auf dem Handy abspeichern. Direktes Posten auf Instagram ist natürlich auch mit diesem Tool nicht möglich.

Jens Wiesehttp://www.jens-wiese.net
Jens hat Digitale Medien (M.Sc.) an der Hochschule Furtwangen studiert. Jens berät als Freelancer internationale Unternehmen in Social Media Fragen, entwickelt neue Applikationen, organisiert Workshops und entwirft individuell passende Strategien. Zudem hat er das Bio-Verzeichnis Biodukte.de und den gleichnamigen Bio Blog gegründet.

Neueste Artikel

OG Tags optimieren – Tipps und Tricks für bessere Webseiten Vorschau auf Facebook

Eine Facebook Page haben inzwischen fast alle Unternehmen. Darauf schöne Posts zu veröffentlichen, ist auch kein großes Problem. Dazu gibt es die umfangreichen Möglichkeiten...

Pods: Digitales Geschwür oder Chance?

Gastbeitrag von Nora Turner Protagonist des heutigen Artikels ist einer Influencerin, deren Kommentare unter bezahlten Posts für Marken...

Ähnliche Artikel

5 Kommentare

  1. Ihr schreibt, dass das Erstellungsdatum einer Bild-Datei „maximal 24 Stunden alt“ sein darf, d.h. ich kann wirklich nur Fotos verwenden, die ich kurz vorher erstellt habe? Oder geht es dabei um die gängige Anzeigendauer der instastories, die ja 24 Stunden umfasst?

  2. Danke für den Input – vor allem der Hinweis auf Adobe Spark ist wirklich hilfreich! Super wäre natürlich, wenn Adobe irgendwann eigene Fonts ermöglicht – für viele Brands ein absolutes Muss, die eigene Font zu verwenden.
    Allerdings auch ohne schon eine super Möglichkeit, schnell und ästhtetisch authentische Stories für die jeweiligen Brands zu erstellen.
    Cool wären hier auch Templates für Videos in den Stories.

    Wusstet ihr, dass es Handy-Tools gibt, mit denen man das Aufnahmedatum der Bilder manipulieren kann?

  3. Folgendes Setup wird ab nächster Woche my first choice sein: iPhone8 + externer Blitz Godox A1 + Lightroom Mobile.

    Bereits jetzt mit dem iPhone6S und LR kann man sehr schnelle und sehr gute Ergebnisse bei gutem Licht erzielen und es sieht häufig „wie mit dem Desktop bearbeitet aus“. 16:9 lässt sich in LR direkt einstellen und die drei folgenden Einstellungen wirken Wunder: Tiefen/Lichter, Schärfen und Blauwerte bei Innenaufnahmen erhöhen.

    PS: Bilder, die man sich selbst per FB schickt, haben den Timestamp vom Versanddatum. ;-)

  4. Liebes allfacebook Team, es ist mir leider nicht möglich, in den Instagram Stories auf meine Mediabibliothek zuzugreifen. Ich finde einfach keine Option in den Stories neben den Einstellungen oben links, zurück oben rechts, dem zusätzlichen Biltz, Kamera drehen oder diverse Filter. Wo ist mir der Zugriff auf abgespeicherte Bilder meines Smartphones möglich?
    Und eine letzte Frage, Videos muss ich ausschließlich live aufnehmen oder gibt es auch hier die Möglichkeit, diese hochzuladen?
    Herzlichen Dank Claudia

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Täglichen Newsletter abonnieren