So geht´s: Instagram Posts ohne Handy einplanen und veröffentlichen

So geht´s: Instagram Posts ohne Handy einplanen und veröffentlichen


Instagram hat in den letzten Wochen die Webseite komplett neu gestaltet und auch die Instagram-Suche ist auf dem Desktop-PC angekommen. Eine Funktion gibt es bis heute nicht: das Veröffentlichen und/oder Einplanen von Posts vom Browser aus. Dafür muss man bis heute die Instagram App nutzen.

Aber natürlich gibt es ein paar Tools, die euch das Leben etwas erleichtern können und eingeschränkt auch das Einplanen von Posts erlauben. Das Größte dabei ist Instagram selbst, denn Instagram möchte nicht, dass ihr Posts einplant und automatisiert veröffentlicht. Genau dieses automatisierte Posten von Inhalten, sowie ziemlich jeder andere Automatismus für Interaktionen verstößt gegen die Vorgaben der Instagram API.

Wir kennen zwar keine konkreten Fälle unserer Leser, aber um das klar auszusprechen: Wer automatisierte Tools nutzt, verstößt gegen die Regeln von Instagram. Wie bei jedem Regelverstoß riskiert man Sanktionen vom Löschen des Accounts bis hin zu einer kurzfristigen Sperrung. Das heißt auch, dass ein paar der hier aufgeführten Tools genau dieses Risiko mit sich bringen und wir dafür natürlich keine Haftung übernehmen. Euer Account, euer Risiko.

Wir haben lange diskutiert, ob wir solche Tools hier überhaupt erwähnen, aber wir sind ja alle erwachsen genug, um das Risiko selbst einschätzen zu können. Die ersten zwei Tools sind allerdings komplett Safe:

1. Hootsuite

Hootsuite & Instagram: Better Together | Hootsuite.com 2015-08-17 10-30-04

Sollten eigentlich alle unsere Leser kennen. Hootsuite ist bestimmt eine der komfortableren Lösungen und im Bezug auf die Richtlinien auch komplett safe. Hootsuite nutzt genauso wie Latergram einen Umweg, denn eure Posts werden zwar einplant, aber nicht vom Tool selbst veröffentlicht. Sobald der Post online gehen soll, bekommt ihr eine Push Notification und veröffentlicht mit 2-Klicks den Posts. Dafür wird der in Hootsuite erstellte Post komplett in Instagram übernommen und dann nur noch einmal auf Veröffentlichen klicken. Hier geht´s zu Hootsuite.

2. Latergram

latergram

Wie Hootsuite könnt ihr bei Latergram.me Posts einplanen und erhaltet dann einen Reminder, wenn er online gehen soll. Das letztendliche Veröffentlichen übernehmt ihr also selbst, weshalb kein Regelverstoß vorliegt. Die Grundversion von Latergram.me ist kostenlos.

Sowohl Hootsuite als auch Latergram.me haben natürlich das Problem, dass es nur eine bedingt komfortable Lösung ist. Wenn ihr einen internationalen Account betreut, müsst ihr so immer noch mitten in der Nacht selbst den Knopf zur Veröffentlichung drücken.

Die nächsten zwei Tools lösen das Problem:

3. OnlyPult

Onlypult_-_schedule_posts_on_instagram___The_best_SMM_tool_for_Instagram

Onlypult ist ein Webdienst, der neben dem Planen und Veröffentlichen von Instagram Posts auch noch Auswertungen bietet. Uploads können entweder direkt vom Rechner oder von einer URL aus erfolgen. Die Bilder können beschnitten und mit Filtern verschönert werden. Ein Tagmanager hilft bei der Wahl der richtigen Tags für verschiedene Anlässe und Kategorien. Sehr schön: Es kann nicht nur der Veröffentlichungszeitpunkt sondern auch Löschzeitpunkt festgelegt werden. Ein Analyticsbereich hilft nicht nur bei der Auswertung der bisherigen Interaktionen, sondern gibt auch Tipps für zukünftige Posts.

Die Preise für diesen Dienst starten bei 12 $ im Monat für bis zu drei verbundene Instagram-Konten. Es gibt einen einwöchigen kostenlosen Testzeitraum.

4. Shedugram

ScheduGram___Instagram_made_easy_for_brands

Shedugram ist ebenfalls ein Webdienst. Die Einrichtung gestaltet sich hier etwas komplizierter, da Accounts gewisse Vorraussetzungen erfüllen müssen, um aufgenommen zu werden. Dafür garantiert man mehr Sicherheit, wenn es um das Posten der Beiträge geht, da dies von einem physischen Tablet mit echter Instagram App durchgeführt wird. Hier wird also scheinbar nicht gegen Instagrams Guidelines verstoßen. Ob das wirklich so abläuft, können wir nur schlecht bewerten. Besonderes Feature bei Shedugram: Ein Bilder Bulk Upload ist möglich und der erste Kommentar kann auch schon vorgeschrieben werden.

Abgerechnet wird hier auf Basis der Followerzahlen. Minimalgebühr: 5$ pro Woche. Auch hier gibt es einen kostenlosen Testzeitraum.

3. Gramblr

Gramblr_-_Upload_photos_to_Instagram_from_your_PC__Mac__Computer_

Gramblr ist ein kostenloses Tool, welches ihr euch auf dem eigenen Rechner installieren müsst. Nach dem Download (für Mac oder Windows) gebt ihr eure Instagram Nutzerdaten ein und ladet ein Foto (bereits fertig bearbeitet und quadratisch) hoch. Dann könnt ihr noch einen Titel angeben und schon seid ihr fertig. Gramblr gibt euch im letzten Schritt dann noch die URL zur Webansicht beziehungsweise direkt zum Bild aus. Gerade weil es so minimalistisch ist, hat uns Gramblr relativ gut gefallen. Es gibt keine Möglichkeit zum Einplanen von Posts.

[notification type=“alert-warning“ close=“false“ ]An dieser Stelle nochmals der Hinweis von oben: automatisiertes Posten verstößt aktuell noch gegen die Instagram-Richtlinien, also zum Teil auch diese Tools (1 und 2 nicht). Für jegliche Sanktionen von Instragram seid ihr selbst verantwortlich. Wir haften dafür nicht. [/notification]

Instagram selbst will die Qualität der Posts möglichst hoch halten, es ist also kein Wunder, dass Automatismen nicht gewollt sind. Wie so oft werden hier die vielen guten Community Manager für das Handeln einiger schwarzer Schafe bestraft. Automatisiertes Posten & Interaktionen würde für Instagram vor allem deutlich mehr Spam bedeutet, was kein Nutzer möchte.

Wie Hootsuite & Latergram haben es noch weitere Anbieter gelöst. Wenn ihr Tipps habt, veröffentlicht diese gerne hier in den Kommentaren.

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Kategorien
Veröffentlichung 19. August 2015

Es gibt 9 Kommentare

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  1. 1
    Johannes Nagl

    Ad Schedugram „Hier wird also scheinbar nicht gegen Instagrams Guidelines verstoßen.“ Das ist nicht korrekt:

    https://instagram.com/about/legal/terms/
    Basic Terms, Punkt 5:

    „You are responsible for keeping your password secret and secure.“

    Wenn ich das Passwort einem anderen Toolanbieter in die Hand gebe, damit er sich damit einloggen kann, nenne ich das weder „secret“ noch „secure“. ;)

  2. 4
    Maik Meid

    Kann auch wirklich nur warnen und die Hinweise bestätigen. Bei mir war der Grund für einen dauerhaften Penalty eines Kunden die Nutzung eines Mehr-Account Tools. Da ging es noch nicht mal um zeitliche Planung eines Posts.

    Warten wir mal ab, wie sich die Terms entwickeln…

    Maik

  3. 6
    Sabrina Jo

    Ich würde einfach nur gerne Fotos und Videos die auf meinem Laptop sind auf Instagram hochladen, habe Instapic versucht aber das läuft nicht obwohl ich Wndows 8 habe……Gramblr oder Bluestacks nutze ich nicht wei les illegal ist also wie soll ich es dann machen. Ich hab ein Smartphone, habe dort auch Instagram und ja so einen Account gegründet, nur dass ich weder eine gute Handykamera noch genug Speicher auf meinem Handy habe um dort Videos und Fotos draufzuhaben, also simple Frage Wie kann ich Videos und Fotos zu Instagram hochladen vom Laptop ohne irgendwelche illegalen Sachen und ohne mein Handy zu benützen?

    • 9
      Nina

      Dieses Problem habe ich auch, denn entgegen der Allgemeinheit besitze ich kein Smartphone und möchte es auch so lange wie möglich hinauszögern. Later klang eigentlich ganz gut, aber so wie ich das sehe, läuft es letztendlich doch wieder übers Smartphone!? Bin ich wirklich gezwungen, mir nur für Instagram ein Smartphone zu kaufen? Ist es die Sache wert? Ich dachte, wenn man sich über den PC da registrieren kann, kann man es auch online nutzen. War wohl nix. Heutzutage ist man ja leider gezwungen, wenn man was erreichen will, sich überall anzumelden, wo „alle“ sind. Twitter, Facebook, Instagram…Alles kann man vom PC aus machen, nur Instagram nicht. Finde ich sehr schade und wäre für mich auch sehr umständlich, weil ich meine Fotos mit einer Kompaktkamera machen, die danach am PC bearbeite und eben auch mein Wasserzeichen draufmache. Wenn ich dann noch zig Umwege gehen muss, weil man so oder so am Ende vom Smartphone posten muss…Das klingt für mich nach zu viel Aufwand – und ich weiss ja nicht mal, ob es sich lohnt.

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