WhatsApp killt die Newsletter zum 7. Dezember

Jetzt ist es offiziell. Nachdem WhatsApp in der Vergangenheit schon mehrmals angekündigt hat in Zukunft mehr auf 1:1 Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden zu setzen, macht der Messenger Dienst jetzt ernst.

In einer Ankündigung heißt es:

We are committed to reinforcing the private nature of our platform and keeping users safe from abuse. We recently detailed our on-platform capabilities to identify and ban accounts in this white paper: Stopping Abuse: How WhatsApp Fights Bulk Messaging and Automated Behavior. […]
Beginning on December 7, 2019, WhatsApp will take legal action against those we determine are engaged in or assisting others in abuse that violates our Terms of Service, such as automated or bulk messaging, or non-personal use, even if that determination is based on information solely available to us off our platform.

Damit sind die Tage der WhatsApp Massen-Newsletter, die sich gerade in Deutschland großer Beliebtheit erfreuen, also gezählt.

Auch in den sozialen Netzwerken wurde bereits darüber diskutiert, was das für den größten Anbieter aus diesem Bereich, das Münchener Unternehmen „MessengerPeople“, bedeutet. Denn dieser steht bisher wie kein anderer für die Integration von Newsletter Diensten.

Wir haben deshalb Matthias Mehner von MessengerPeople dazu befragt und er kann der Entwicklung sogar etwas gutes abgewinnen:

Auch wenn es jetzt etwas plötzlich kam, die Entwicklung ist für uns sehr positiv und nachvollziehbar. Schon länger haben unsere Kunden unsere Lösung mehr und erfolgreicher für Dialog als für Newsletter genutzt. Kommunikation geht einfach immer mehr weg von Masse und hin zu Klasse

Matthias Mehner, MessengerPeople

Nun, wenn der größte Anbieter sich scheinbar gerüstet sieht, dann sollten jetzt die kleinen und großen Unternehmen nachziehen.

Ein knappes halbes Jahr habt ihr noch Zeit, um bestehende Konzepte zu überdenken und um über WhatsApp einen echten Mehrwert entlang der Customer Journey zu generieren.

Supportangebote, Transaktions-Bestätigungen oder einfach nur persönliche Beratung. All das sind Möglichkeiten mit denen ihr in Zukunft in der privaten Kommunikation der Messenger Dienste punkten könnt.

Jens Wiesehttp://www.jens-wiese.net
Jens hat Digitale Medien (M.Sc.) an der Hochschule Furtwangen studiert. Jens berät als Freelancer internationale Unternehmen in Social Media Fragen, entwickelt neue Applikationen, organisiert Workshops und entwirft individuell passende Strategien. Zudem hat er das Bio-Verzeichnis Biodukte.de und den gleichnamigen Bio Blog gegründet.

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