Tutorial: Facebook Insights mit eigenen Excel Vorlagen –  Reporting Like a Pro!

Tutorial: Facebook Insights mit eigenen Excel Vorlagen – Reporting Like a Pro!


Die normalen Page Insights sollte jeder kennen – über sie könnt ihr grafisch schön aufbereitet mehr über die Performance eurer Seite erfahren. Wer sich etwas tiefer in die Insights einarbeitet, oder oft Reportings erstellen muss wird sehr schnell auf die Excel-Reports der Facebook Seiten zurückgreifen.

Diese Exports sind allerdings immer sehr groß und zum Teil auch umständlich, wenn man einen spezifischen Report erstellen will.

Wenn ihr oft mit den Zahlen von Facebook arbeitet, solltet ihr deshalb eigene Templates für den Export der Insights anlegen. In diesen Templates / Layouts definiert ihr selbst, welche Zahlen in Excel exportiert werden. Ihr definiert sogar die einzelnen Tabellen-Blätter und natürlich den Zeitraum.

Dabei wählt ihr aus allen Zahlen welche, die Facebook Insights zu bieten haben und erhaltet deutlich mehr, als ihr zum Beispiel in der visuellen Version im Backend eurer Seiten sehen könnt.

Schwer ist es nicht, sich ein eigenes Template zu erstellen, deshalb zeigen wir euch heute mal den Prozess:

1. Neues Template / Layout für die Facebook Insights anlegen

Auf der Startseite eurer Insights findet ihr oben rechts die Option zum Export eurer Daten. Wenn ihr hier im Dialogfenster nicht nur einfach auf Export klickt, dann könnt ihr unter „Layout“ selbst definieren, was exportiert werden soll.

Verfügbar ist die Funktion mit eigenen Templates / Layouts bisher nur für „Page data“ und „Post data“.

Innerhalb der Page und Post Data gibt es dabei immer schon zwei unterschiedliche „Legacy Layouts“, dass sind die Standard Templates. Bei der Post Data gibt es zusätzlich noch zwei Reports, die sich nach der Reichweite oder dem Engagement der Inhalte orientieren.

Wenn ihr ein eigenes Layout für euren Insights Export definieren wollt, könnt ihr dies ganz einfach an dieser Stelle über „Make New Custom Layout“ tun. 

2. Zahlen zum Export bei Facebook definieren

Ihr erhaltet von Facebook ein neues Dialogfenster, in dem ihr nun alle Optionen für ein Layout definieren könnt. In der normalen Ansicht werden euch alle möglichen Werte zur Auswahl gestellt, die ihr direkt auswählen könnt.

Eine schnelle Orientierung bietet die Seitenleiste, über die ihr verschiedene Kategorien der Insights filtern könnt:

Wenn ihr schon genau wisst, was ihr wollt, könnt ihr auch einfach die Suche im Dialogfenster nutzen:

Jede ausgewählte Optionen wird als einzelne Spalte in eurem Export erscheinen. Facebook liefert euch auf der rechten Seite auch eine Vorschau über die Struktur des Exports. Via Drag & Drop könnt ihr die einzelnen Spalten nach Bedarf anordnen. Für eine bessere Orientierung empfehlen wir euch auch mehrere Blätter in Excel zu definieren.

In manchen Fällen müsst ihr dies eh tun, weil Facebook es bei manchen Werten nicht zulässt, dass diese zusammen auf einem Blatt erscheinen:

Wie ihr seht, könnt ihr euch so sehr schnell ein eigenes Template für den Excel Export erstellen. Ihr müsst nur vorher schon wissen, welche Zahlen ihr denn so braucht.

Falls ihr einen Wert öfter auf mehreren Seiten braucht, könnt ihr diese natürlich auch mehrmals dem Template hinzufügen. Über das kleine „+“-Icon wird Facebook die Spalte mehrmals einfügen. Ihr müsst es dann nur noch auf die verschiedenen Blätter verteilen.

Am Ende müsst ihr eurem Template nur noch einen eigenen Namen geben (unten Links im Dialogfenster) und es speichern. Den genauen Zeitraum könnt dann beim entsprechenden Export auswählen.

Natürlich könnt ihr eure Templates nochmal bearbeiten und euch so dem perfekten Layout langsam nähern. Die Option dafür ist nur etwas versteckt. Wenn ihr im Dialogfenster euer eigenes Template auswählt und dann das Dropdown erneut öffnet, zeigt euch Facebook die Option an:  

An dieser Stelle auch noch eine kleine Warnung: Über das kleine „x“ könnt ihr euer Template löschen. Es gibt da aber keine erneute Abfrage und keinen Papierkorb oder ähnlich. Wenn man einmal aus Versehen drauf drückt, ist das Template weg.

3. Das eigene Layout nutzen und die Excel kontrollieren

Der logische und einfache Schritt: Ihr müsst euer Template nutzen:

Ihr erhaltet dann wie gewohnt eine Excel Datei als Download mit euren eigenen Tabellenblättern und euren eigenen Spalten:


Das ist schon ziemlich cool, wenn man öfters Reportings erstellen muss und sich durch die normalen Exports kämpfen muss, um die richtigen Zahlen zu erhalten.

Seit wann es die Funktion gibt, wissen wir ehrlich gesagt gar nicht, wir können sie allerdings schon eine ganze Weile lang nutzen. An eine offizielle Ankündigung können wir uns nicht erinnern.

Und jetzt viel Spaß mit euren Zahlen und dem perfekten Reporting! 

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Es gibt 9 Kommentare

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  1. 1
    Tayfun

    Es wäre richtig cool, wenn ihr Excel-Reports zum Download zur Verfügung stellen könntet mit den aus eurer Sicht relevanten Metriken. Das wäre eine große Hilfe für User mit rudimentären Excel Kenntnissen.

  2. 2
    Alex

    Danke für den Tipp. Eigentlich wären Custom Layouts eine super Arbeitsersparnis für mich. Allein, die Funktion wird bei mir nicht angeboten. Der Exportieren-Dialog sieht bei mir auf der rechten Seite lediglich die Auswahl des Zeitraums und des Dateiformats vor. Ist die Funktion vielleicht nur nutzbar, wenn man Facebook auf englisch umstellt?

    • 3
      Philipp Roth

      Hi Alex, es kann sein das noch nicht alle die Funktion haben. Es kann aber auch sein das es am „English“ liegt (aber kannst ja testen). Grüße

    • 6
      Malte

      Ok, guter Tipp. Kann ich die Sprache nach Erstellung meines Reports dann auch wieder auf Deutsch umstellen? Und das beliebig oft?

    • 7
      Philipp Roth

      Hi Malte, du kannst so oft umstellen wie du willst. Wir würden dir aber eh „English (US)“ empfehlen da man hier am schnellsten die neuen Funktionen bekommt. Grüße

  3. 9
    Olena

    Vielen Dank für die Tipps, das hilft mir bei meinen Reportings sehr weiter :-)
    Wisst ihr denn, wie ich die Statistikdaten aus Facebook automatisch in ein Report (Google Sheet / Excel / csv) bekomme, ohne auf einen API Anbieter wie Supermetrics zurückzugreifen?

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