Facebook Ads mit Click- und Engagement-Bait werden abgestraft

Facebook Ads mit Click- und Engagement-Bait werden abgestraft


Es ist ein ungeschriebenes Gesetz: Was im Facebook Newsfeed nicht funktioniert, bereitet auch Probleme bei den Facebook Ads. Wer gute Newsfeed Posts hat, kann entsprechend auch meist gute Erfolge mit Facebook Anzeigen erzielen.

Um das noch einmal klar zu machen, hat Facebook nun einen Beitrag zum Thema Engagement-Bait und Click-Bait bei Ads veröffentlicht:

Low-quality ads on Facebook, such as ones that include clickbait or direct people to unexpected content, create bad experiences for people and don’t align with our goal of creating meaningful connections between people and businesses. We are now going further in our efforts to limit low-quality ads on our platforms by disapproving more of them and reducing distribution for more ads in our auction.

Bereits seit einiger Zeit verbietet Facebook im Newsfeed jede Art des Köderns, um mehr Interaktionen und Klicks im Newsfeed zu erhalten und auch in den Anzeigen-Regeln sind diese erwähnt. Jetzt sollen entsprechende Anzeigen aber härter abgestraft werden. Das bedeutet sie erhalten weniger Reichweite oder werden von Facebook gleich komplett abgeschaltet. Werbetreibende, welche regelmäßig gegen die Richtlinie verstoßen, werden eine schlechtere Performance in ihrem gesamten Ad-Account sehen. Also auch bei den „sauberen“ Ads.

Dass es sich hierbei um mehr als nur ein Lippenbekenntnis handelt, ist klar. Das zeigt nicht zuletzt der Blick in den Newsfeed, wo Facebook mit Hilfe selbstlernender Systeme inzwischen den allergrößten Teil der Clickbait-Beiträge erkennt und rausfiltert. Sehr zum Ärger von heftig.co und ähnlichen Portalen.

Was fällt für Facebook in den kritischen Bereich?

Facebook unterscheidet drei Kategorien von „bösen“ Headlines:

  • Engagement-Bait: Anzeigen, die den Nutzer dazu auffordern, auf die ein oder andere Weise mit der Anzeige zu interagieren.
  • Zurückhalten von Information: Entscheidende Informationen werden bewusst zurückgehalten, um einen Klick zu erzeugen.
  • Übertriebene Sprache: Anzeigen, die mit übertriebenen Versprechen arbeiten, diese aber auf der Landingpage nicht einlösen können.

Ihr merkt schon, dass ist nichts Neues, wenn man sich die Entwicklung des Newsfeed Algorithmus in den letzten 12 Monaten anschaut.

Fazit

Verhagelt euch (und euren Kunden) nicht die Anzeigen- und Ad-Account Performance mit schlechten Tricks und Irreführung der Nutzer. Das zahlt sich einfach nicht aus.

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Veröffentlichung 18. Oktober 2018

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Es gibt 3 Kommentare

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  1. 1
    Chris Büchler

    Davon wird zwar immer wieder gesprochen, trotzdem ist der Feed immer noch voll davon. Auch von großen Brands. Bisher wirkt es nicht so, als ob es wirklich Konsequenzen gibt.

    • 3
      Jens Wiese

      Das kommt sicher drauf an, wie lange du das schon gemacht hast.
      Facebook sagt zwar „Jeder Post steht für sich“, aber wir würden schon erwarten, dass du mehrer Monate „gute“ Beiträge bringen musst, bis du wieder normale Reichweiten hast.

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