Facebook Promoted Posts: Den Nutzern gefällt es nicht und die Community Manager dürfen es ausbaden

Facebook Promoted Posts: Den Nutzern gefällt es nicht und die Community Manager dürfen es ausbaden


Vor kurzem haben wir über die neuen Fromate bei den Promoted Posts berichtet und inzwischen sehen wir die neue Anzeigenform vermehrt auf Facebook in unserem Newsfeed. Wer die neue Werbeform noch nicht kennt eine kurze Zusammenfassung:

  • Unternehmen können ihre Facebook Posts nun nicht mehr nur bei den eigenen Fans sondern auch bei deren Freunden bewerben.
  • Für die Veröffentlichung eine Anzeige bei Freunden muss der Nutzer allerdings nicht explizit interagieren, wie es z.B.bei Sponsored Posts der Fall ist.
Die logische Konsequenz davon ist, dass man als Nutzer plötzlich Posts von Unternehmen im eigenen Newsfeed hat von denen man selbst nicht Fan ist. Darüber steht dann der Name des Freundes, interagiert haben muss dieser allerdings nicht. Die Anzeige ist durch das kleine “Sponsored” unter dem Post gekennzeichnet.
Das große Problem dabei: Sehr viele Nutzer verstehen das nicht und mögen diese Anzeigenform auch nicht. Außerdem kann leicht der Eindruck entstehen, dass der Freund für das Unternehmen XY wirbt. Dieser Freund bemerkt dies allerdings nicht.
Schaut man sich beispielsweise eine aktuelle Anzeige von Klarmobil an, so merkt man dies auch klar in den Kommentaren. Wir haben einige mal herausgepickt:

Grob und schnell geschätzt bezogen sich im diesem Beispiel 5-10% der Kommentare nicht auf den Post sondern waren eine negative Reaktion auf die Werbung im Newsfeed. Ein ähnliches Verhalten haben uns auch Community Manager von anderen Marken gemeldet.

Zum jetzigen Zeitpunkt sollten sich Unternehmen also bewusst sein, dass die Promoted Posts zwar eine größere Reichweite eröffnen allerdings das Feedback der Nutzer nicht unbedingt positiv ist und dass sie mit der neuen Werbeform vielleicht auch Fans vergraulen. Denn ob die Fans wollen, dass solche Anzeigen bei ihren Freunden auftauchen ist wieder eine ganz andere Frage.

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