Instagram: Eigene Bilder mit „Archiv“-Funktion aus dem Profil und Stream verbergen

Instagram: Eigene Bilder mit „Archiv“-Funktion aus dem Profil und Stream verbergen


Neben den Neuerungen rund um Instagrams neue Hashtag und Location Stories, ist die neue „Archiv“-Funktion nur eine kleine Nebensache, aber wir finden sie trotzdem so toll, dass wir ihr einen kleinen Beitrag widmen wollen.

Etwa seit gestern Vormittag haben die meisten Instagram Accounts, egal ob privat oder Business, eine neue Funktion. Beiträge aus dem eigenen Profil können jetzt in ein nicht öffentliches Archiv verschoben werden. Das heißt, der Beitrag ist für die Freunde und Follower nicht mehr sichtbar, nur man selbst kann den Post noch sehen. 

Dazu drückt man einfach lange auf ein Bild, bis das Untermenü aufgeht. Hier ist der erste Punkt dann  „Archivieren“. Alternativ kann man auch über das „Drei Punkte Menü“ den Punkt „Archivieren“ aufrufen. In diesem Archiv kann der Account Admin nach wie vor den Beitrag mit all seinen Interaktionen aufrufen. Auch das Bearbeiten und Löschen ist im Archiv möglich. Lediglich das Bewerben ist nicht mehr erlaubt. Ein Beitrag muss auch nicht für immer im Archiv bleiben. Er kann genauso einfach mit dem Menüpunkt „Im Profil anzeigen“ wieder sichtbar geschaltet werden.

Mit dieser Beschreibung solltet ihr auch den großen Unterschied zu einer Instagram Collection erkennen, denn auch hier kann man Posts speichern. Allerdings handelt es sich hier nicht nur um die eigenen Posts, sondern alle Posts. Eine Collection hat außerdem keinen Einfluss auf die Sichtbarkeit eines Beitrags.

Ein paar Ideen, die man mit dem Instagram Archiv realisieren könnte:

  • Man kann Bilder von veralteten Produkten, die es so nicht mehr gibt, archivieren und den Fokus auf die aktuelle Serie lenken
  • Sehr kontrovers diskutierte Bilder kann man im Zweifel ins Archiv schieben und hat so noch eine Dokumentation der Interaktionen und Kommentare
  • Im Rahmen einer Kampagne könnte ein Profil komplett leergeräumt werden, um nur noch den Fokus auf die aktuelle Kampagne zu legen
  • X Wochen nach einer Kooperation könnte man einen bezahlten Post einfach verschwinden lassen (und sich so für den Mitbewerber wieder interessant machen)
  • Bei einem Profil Cleanup könnte man alle Posts, die nicht besonders gut liefen, ausblenden. Auch hier wieder, um zum Beispiel Interaktionswerte zu manipulieren

Wir wissen noch nicht genau, wie externe Analyse Tools mit dieser Funktion umgehen werden. Denn die Funktion wird gerade mit Hinblick auf die beiden letzen Punkte auch im Bereich Influencer Relations / Influencer Marketing ein Rolle spielen.

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Veröffentlichung 24. Mai 2017

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