Für bessere Gruppen: 5 Anforderungen an neue Gruppenmitglieder

Für bessere Gruppen: 5 Anforderungen an neue Gruppenmitglieder


Mit der stärkeren Verbreitung von Facebook Gruppen im Marketing stehen Administratoren vor neuen Herausforderungen. Und das beginnt bereits mit der Aufnahme von Nutzern in Facebook Gruppen. Hier hat es sich etabliert Nutzer nicht sofort aufzunehmen, sondern diese zuerst einmal durch einen Freigabeprozess zu schicken. Dabei muss ein Administrator oder ein Gruppenmitglied den neuen Nutzer freischalten. Im Marketing würden wir sogar so weit gehen, dass nur Administratoren das Recht zur Freigabe erhalten.

Mit einer guten Vorab-Prüfung leistet man bereits wichtige Vorarbeit für gutes Community Management und kann Querulanten und Spammer direkt draußen halten. Doch wie kann oder muss eine solche Prüfung der Beitrittsanfragen aussehen?

5 Punkte zur Prüfung

Wir haben in dem Zusammenhang fünf Punkte ermittelt, mit denen sich schnell und einfach die Nutzerfreigabe abklären lässt:

Profilbild

Bei den Profilbildern sind die Nutzer sehr kreativ. Von Baby- bis Hundebildern ist alles dabei. Für einen Gruppenadministrator interessant sind hauptsächlich Nutzer ohne Profilbild oder mit Bildern, die extremistische Symbole zeigen. Da lohnt es sich dann noch einmal genauer hinzuschauen.

Echter Name

Es ist eine Glaubensfrage, ob ein Nutzer mit seinem echten Namen auf Facebook aktiv sein sollte oder nicht. Viele Gruppen fahren mit einer „Klarnamenpflicht“ gut. Es gibt aber natürlich auch Themenbereiche in denen Nutzer kaum mit ihrem echten Namen agieren. Hier muss jeder Admin für sich selbst überlegen, was sinnvoll ist. Aber gerade der echte Name hält viele Nutzer davon ab in Gruppen rumzupöbeln.

Seit wann auf Facebook?

Gerade Nutzer die erst seit wenigen Tagen oder Wochen auf Facebook sind, sollte man sich genauer anschauen. Ein Spammer-Profil ist in der Regel nicht mehrere Jahre alt.

Welche anderen Gruppen? 

In welchen anderen Gruppen ist der Nutzer? Sind das Gruppen zu ähnlichen Themen? Sind rechtlich fragwürdige Gruppennamen dabei?

Natürlich kann man nicht alle Gruppen jedes Nutzers durchschauen. Gerade da „versteckte Gruppen“ im Profil auch nicht aufgeführt werden. Aber ein schneller Blick auf die Namen sollte genügen, um ein Gefühl für den Nutzer zu bekommen. Auffällig sind auch besonders viele oder besonders wenige Gruppen.

Fragen

Zur Kür zählt die Definition eines Sets an Fragen, die ein Nutzer beantworten muss. Eine Fachfrage zum jeweiligen Themengebiet oder eine Frage nach der Motivation des Nutzer ist hier sehr sinnvoll. Wird die Frage nicht beantwortet, wird der Nutzer nicht in die Gruppe aufgenommen.

Spagat zwischen Wachstum und Qualität

Wer bei der eigenen Gruppe nur auf Wachstum achtet, für den erscheinen diese Regelungen nicht sinnvoll. Denn so wird unter Umständen nur noch ein Bruchteil der Nutzer auch Gruppenmitglied werden. Unserer Erfahrung nach rächt sich das aber auf lange Sicht. Es sollte immer Qualität vor Quantität kommen. Gerade die vermeintliche Anonymität eines Fake-Profils führt häufig dazu, dass Nutzer sich nicht mehr an ihre gute Erziehung erinnern, sondern beim erstbesten Anlass zanken und persönlich werden.

Regeln, nicht nur für die Gruppe, sondern auch für Mit-Administratoren

Wenn ihr für euch und eure Gruppe einen ähnlichen Katalog aufstellt, achtet darauf, dass auch alle Administratoren sich an diese Regelungen halten. Eine Kette ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied. Es bringt nichts, wenn ihr super korrekt seid, eure Mit-Administratoren aber jeden reinlassen. Gute Erfahrungen haben wir damit gemacht, diese Regeln in einem Dokument zusammen zu fassen. Dann kann man sich später auf dieses beziehen. Regeln die nur in einem Gruppenchat besprochen werden, bleiben nicht lange hängen.

Absprache mit anderen Gruppen

Einige Gruppen haben die Funktion zur Nutzerfreigabe aktiviert, wenn der entsprechende Nutzer schon Mitglied einer befreundeten Gruppe ist. Wer also Mitglied in der Blindenhund-Gruppe ist, könnte auch automatisch für die Schäferhund-Gruppe freigegeben werden. Aber auch dann ist es unumgänglich Absprachen mit den Administratoren der jeweils anderen Gruppen zu treffen. Denn auch diese müssen dann ähnlich hohe Anforderungen haben,

Fazit

Schon einfache Regelungen können helfen die Qualität der Nutzer in einer Gruppe sicher zu stellen. Langfristig nutzen diese Vorab-Kontrollen damit auch dem Community Management und ersparen unnötige Kämpfe mit Spammern und Querulanten. Wichtig: Die Regeln zur Aufnahme von neuen Nutzern sollten alle Administratoren kennen und leben.

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Veröffentlichung 16. August 2018

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