Wusstest du schon: Profilbilder von Freunden und Pages als Smilies im Chat verwenden

In unsere kleinen “Wusstest du schon …” Reihe stellen wir versteckte Tipps und Tricks vor, die man beim “normalen” Gebrauch der Plattform selten bis nie benötigt oder einfach übersieht.

Ende letzten Jahres haben wir ja hier auf allfacebook.de eine Liste mit allen offiziellen Facebook Chat Icons veröffentlicht. Damals war uns noch nicht bekannt, dass man jedes Nutzersymbol als Chatsymbol verwenden kann. Heute sind wir schlauer.

Uns so geht’s:

  • UserID herausfinden, des Nutzers den man im Chat erwähnen möchte. Diese ID findet sich am einfachsten in der URL des Nutzerprofils. Es ist entweder dessen Namen oder eine Zahl. Für Mark Zuckerberg ist es zum Beispiel “zuck”.
  • Chat öffnen
  • Im Chatverlauf “[[USERID]]” eingeben. USERID muss dabei nur durch die im ersten Schritt ermittelte ID ersetzt werden. Für Zuckerberg wäre das also “[[zuck]]”

Verwendet werden kann nicht nur die UserID einer Person, sondern auch einer Facebook Page. Wenn ihr in Zukunft zum Beispiel unsere Seite erwähnen wollt, müsst ihr also nur [[marketingde]] eingeben.

Ein Beispiel mit der Deutschen Bahn und der Lufthansa

Die Icons werden aber nicht nur im Chat, sondern auch in der damit verbundenen Messages Anwendung angezeigt. Auf mobilen Endgeräten, wie etwa dem iPhone wird das Icon leider nicht dargestellt. Wird eine userid eingegeben, die bei Facebook bisher nicht registriert wurde, so stellt Facebook ein leeres weißes Icon da.

Timeline Map mit Fotos anreichern – Facebook pusht die Verortung von Inhalten weiter…

Bereits vor einigen Wochen hatten wir darüber berichtet, dass Facebook den Nutzern nun erlaubt für einzelne Fotos einen Ort sowie ein Datum zu hinterlegen. Mit einem neuen Feature, welches in der letzten Woche veröffentlicht wurde, geht Facebook einen Schritt weiter und nähert sich mit dem neuesten Feature weiter an Flickr an. Damit baut Facebook noch vor dem richtigen Start der Timeline die Features Stück für Stück aus. Bis jetzt ist die Timeline nur in Neuseeland gestartet. Wann genau die deutschen Nutzer in großen Stil auf die Timeline losgelassen werden ist nicht klar.

Nutzer können nun auf ihrer persönlichen Timeline-Map nicht nur ihre Check-Ins der Vergangenheit sondern auch aufgenommene Fotos sehen. Auch ehemalige Wohnorte und Lebensereignisse können auf der Map angezeigt werden.

Um den Weg vom Foto zur Map zur verkürzen gibt es nun direkt oberhalb der Map eine “Foto zur Karte hinzufügen” Funktion. Öffnet man diese, werden die letzten hochgeladenen Fotos in einem Laufband angezeigt. Ein Klick genügt und der Ort kann hinterlegt werden. Hier stehen alle Orte zur Verfügung, die bereits in Facebook angelegt wurden. Neue Orte lassen sich nicht definieren. Möchte man ein Photo nicht verorten kann man es mit einem Klick auf ein kleines X ausblenden.

Damit steigt der Mehrwert der Facebook Foto-App weiter. Doch es gibt nach wie vor einige Nachteile dieser Lösung:  (weiterlesen …)

Was Fans wirklich wollen: Rabatte, keine Informationen zum Produkt (Studie)

Vermutet haben wir es viele Vermarkter längst, nur wahr haben wollten sie es nicht: Eine Studie von IBM hat nun ermittelt, wie Facebook Fans ticken.

In einer internationalen Untersuchung mit 1056 Kunden und 351 Unternehmern aus den selben Ländern wurde die Frage gestellt, was der Kunde auf einer Fanpage erwartet:

Wahrnehmungsunterschiede

Wahrnehmungsunterschiede

Die Grafik zeigt es sehr beeindrucken, der Wahrnehmungunterschied zwischen Kunden und Unternehmen könnte größer kaum sein. Auf der linken Seite sieht man, was der Kunde vom Unternehmen auf Facebook erwartet. Die rechte Seite zeigt, was das Unternehmen denkt, weshalb der Kunde eine Seite besucht.

Während Rabatte für den Kunden an erster Stelle stehen, kann der Unternehmer sich dies kaum vorstellen und hofft auf das Interesse am Produkt. Rabatte kommen dort erst auf dem letzten Platz. Auch die hohen Erwartungen an Community Building beim Unternehmer (61%) mag der Kunde nicht so recht erfüllen (22%). Von den Befragten gaben zu diesem Punkt 38% an, dass Social Media ihre Loyalität zum Unternehmen unterstützt. 33 % gaben an, dass Social Media hier keinen Einfluss hat. Der Rest war neutral.

Für das Unternehmen bedeutet dies: Entweder auf die Erwartungen des Kunden eingehen und Rabatte und Gutscheine anbieten, oder aber auf einen Bereich fokussieren, der sowohl vom Unternehmen als auch Kunden mit ähnlicher Priorität gesehen wird.

Zudem wurden in der Studie die Gründe für den Besuch Sozialer Netzwerke abgefragt. Auch hier kommt ein wenig Ernüchterung auf:

Gründe für den Besuch eines sozialen Netzwerkes

Gründe für den Besuch eines sozialen Netzwerkes

Gerade einmal 23% der Befragten gaben an, mit einer Marke interagieren zu wollen. Das ist nur ein Prozent mehr, als das Bedürfnis etwas lernen zu wollen. Das weit aus größter Interesse besteht hingegen an den ursprünglichen Merkmalen eines sozialen Netzwerkes:  Mit Freunden und Familie in Kontakt treten und bleiben, Meinungen äußern, Unterhalten werden und Nachrichten erfahren.

Ganze 55% der Befragten gaben sogar an in sozialen Netzwerken in keinem Kontakt mit Marken zu stehen.

Der bisher veröffentlichte erste Teil der Studie kann bei IBM als PDF heruntergeladen werden.

Habt ihr euch und eure Erwartungen schon an den Nutzer angepasst, oder hofft ihr immer noch, dass dieser wegen eurer Marke, eurem Produkt und euren Produktinformationen Fan bei euch ist?

Facebook Launching Season 2011 – 750 Mio Nutzer

750 Millionen

750 Millionen

Jetzt ist es raus: Facebook steht bei 750 Millionen aktiven Nutzern weltweit. Das gab Mark Zuckerberg heute bei der lang erwarteten Produktpräsentation bekannt. Die Marke sei schon seit einiger Zeit geknackt,man habe dies aber nicht groß verkündet, da man dies nicht für weiter wichtig gehalten habe.

Die Entwicklung der deutschen Nutzer verfolgen wir hier im Blog regelmäßig. Fast 20 Millionen sind es aktuell.

Social Media ohne Facebook – Potentiale des Social Webs in China (Whitepaper)

Gastbeiträge sind für uns ja immer etwas ganz besonderes. Hier erhalten wir von unseren Gastautoren ganz neue Einblicke in Themenbereiche von denen wir häufig nicht so viel Ahnung haben. Beim heutigen Beitrag ist es sogar so, dass wir vom Themengebiet gar keine Ahnung haben. Es geht um soziale Netzwerke in China und deren Potentiale. Wie und wo können Unternehmen sich dort am besten platzieren, in einer Welt ohne Facebook? Pascal Weinfurtner beantwortet diese Frage und schaut dabei auch noch auf das unterschiedliche Nutzungsverhalten sozialer Netzwerke in China an. Den Beitrag gibt es wie immer als PDF zum runterladen, oder aber weiter unten zum direkt online lesen und kommentieren.

Download:
Social Media ohne Facebook – Potentiale des Social Webs in China
(PDF 500kb, Share and Embed via Scribd)

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Entwicklung und Status Quo chinesischer Social Media

Während Social Media im Westen (Europa, USA) ab 2006 mit dem sozialen Netzwerk Facebook erst richtig in Fahrt kam, waren es zur selben Zeit in China vor allem die Microblogs, die sich schnell ähnlich breiter Beliebtheit erfreuten. Erst um 2008 herum wurden auch die ersten chinesischen sozialen Netzwerke populär, die mit Facebook vergleichbar sind. Das chinesische Social Web bietet insofern zwar diverse große soziale Netzwerke wie Renren, Kaixin001, Qzone oder 51.com, allerdings gibt es kein wirklich dominierendes, wie es im Westen mit Facebook der Fall ist. Im Gegensatz zu Facebook sind alle Netzwerke zudem ausschließlich in der Landessprache nutzbar. (weiterlesen …)

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