Durch unseren Leser Alexander Wunschel sind wir auf die Fanpage der Gemeinde Obermutten gekommen. Diese kleine Schweizer Gemeinde mit gerade einmal 80 Einwohnern hat inzwischen über 1300 Fans. Das an sich ist schon ein großer Erfolg, aber noch spannender wird es, wenn man sich die Rahmenbedingungen und die selbst erdachte Kampagne zur Gewinnung von Fans anschaut.
Obermutten ist erst seit 4 Tagen bei Facebook
Im Moment steht die Seite bei 1379 Fans
In vier Tagen wurden über 30 Statusmeldungen vom Administrator abgesetzt
Wer einen Blick in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) wirft, wird überrascht sein. Denn dort ist die Marke „Facebook“ nicht für das Unternehmen aus Kalifornien, sondern auch für einen Deutschen Inhaber eingetragen. Das klingt nach einem Riesencoup, denn eine Marke bringt viele Vorteile mit sich. Zum Beispiel das Recht zur Nutzung des Markennamens in einer Domain oder der Verkauf gleichlautender Produkte. Damit erweckt diese Marke den Eindruck, sie könnte Gold wert sein. Aber wie so oft ist nicht alles Gold was glänzt. Das gilt auch in diesem Fall, wie der folgende Beitrag erläutert.
Die Markengeschichte von Facebook in Deutschland
Die Marke „Facebook“ ist ein werthaltiges Gut
Eine Marke ist der Name eines Produktes oder einer Dienstleistung. Unter diesem Namen wird das Produkt angeboten und beworben. Alle Investitionen von Facebook, PR-Maßnahmen, gute und schlechte Erfahrungen der Nutzer, kurz gesagt das Image, werden in der Marke „Facebook“ gesichert. Damit ist mit dem Erfolg dieses sozialen Netzwerks, auch seine Marke enorm an Wert gestiegen. (weiterlesen …)
Facebook funktioniert auch Offline. Wir haben für euch 12 Print-Kampagnen zusammen gesucht, die weit darüber hinaus gehen die URL der eigenen Fanpage oder einen kleinen Facebook Button zu zeigen. Manche sind ernst, manche lustig und einige davon auch ein bisschen derb. Schaut sie euch einfach mal an. Kennt ihr noch mehr Beispiel?
1 - JN. Official Sponsor of the 31st OPorto International Film Festival
Wir haben uns letzte Woche sehr gefreut als wir bemerkt haben dass in der aktuellen Ausgabe der T3N über unseren Blog berichtet wird. Zusammen mit Blogs wie Futureofwebstrategy.com, Stylespion.de oder Geekworld.net sind wir auf Seite 8 im Magazin. Die T3N erscheint alle 3 Monate und hat eine Auflage von 20.000 Exemplaren.
Inzwischen sind im deutschsprachigen Raum schon recht viele Buchverlage mit Fan-Seiten bei Facebook vertreten. Das war vor ein paar Monaten noch nicht der Fall. Auffällig ist aber, dass eher kleine Verlage das Ranking nach der Anzahl der Fans anführen. Auf den Plätzen 1 bis 3 befinden sich mit dem Echtzeit Verlag, dem Residenz Verlag und der periplaneta Verlag und Mediengruppe Verlagsmarken auf den vordersten Plätzen, die man dort nicht unbedingt vermuten würde. Zudem sind die Zahlen insgesamt noch recht niedrig, was zeigt, dass Facebooks Potenzial von den Buchverlagen noch nicht ausgeschöpft wird.
Sehr interessant ist auch, dass von den 63 hier aufgelisteten Verlagen erstaunliche 44 Verlage den “Fanfilter” aktiviert haben. Auf der Pinnwand der Fan-Seite erscheinen also zunächst nur die Verlagsbotschaften. Jene der Fans sind herausgetrennt und werden nur in einem separaten Fenster angezeigt. Dabei ist es ohne weiteres möglich, diese beiden Nachrichtenarten zu mischen und den Fans somit eine gleichberechtigte Plattform zu bieten. Das scheinen die meisten Verlagen (noch) nicht zu wünschen.