Top 50 – Facebook Markenranking 2010 (W&V)

W&V Ranking

Die W&V hat in Kooperation mit dem Markenlexikon.com heute ein Facebook Ranking der Top 50 Marken veröffentlicht. Das Ranking liest sich gut. Uns gefällt dabei vor allem das auch mehrere Pages zusammengefasst werden. Kleines Manko ist allerdings, dass uns nicht ganz klar ist welche Pages mitgezählt wurden, ob dort auch wirklich nur offizielle Auftritte bewertet werden oder auch Initiativen die von Nutzen ausgehen.

Vor allem deutsche Sport- und Automarken haben es den Usern angetan. Adidas rangiert im Markenranking auf Rang 13, es folgen BMW (31), Puma (34), Capri-Sonne (37) und Audi (48). Ganz vorne allerdings ist Nutella. Das ist das Ergebnis des Facebook-Markenrankings, herausgegeben von Markenlexikon.com.

Der Betreiber des Portals, Karsten Kilian, will eine Rangliste etablieren, die im Gegensatz etwa zum Interbrand-Ranking transparente Daten liefert. Dazu erfasste er Fan-Zahlen von 316 Marken – von Profilen, die von Firmen selbst oder Usern betrieben werden. Ausgangspunkt des Ranking bildete die Ermittlung in Frage kommender Marken. Durchschnittlich kommen die Top-50-Marken auf 51 Fan-Seiten. (Weiterlesen W&V)

Das Ranking gibt es als PDF Download oder kann direkt hier eingesehen werden:

W&V: Facebook Marken Ranking 2010

Über den Autor:

Phlow-Autor Philipp Roth

Philipp Roth: Philipp ist Gründer von allfacebook.de und beschäftigt sich seit langem auch beruflich mit Facebook, organisiert Workshops, hält Vorträge und gibt konzeptionellen Input. Er realisiert viele der heute sehr erfolgreichen Auftritte und Applikationen auf Facebook und setzt seinen Fokus auf die Strategie von Unternehmen im Social Web. - Philipproth.com - Über AllFacebook.de

Kommentare

7 Antworten zu “Top 50 – Facebook Markenranking 2010 (W&V)”

  1. Karsten Kilian says:

    Zu Ihrer Frage: Erfasst wurden sämtliche Seiten, die (auch bildlich) klar einer Marke zuordenbar waren, vom Ton her neutral bis positiv waren und mindestens 1.000 Fans hatten.

    Berücksichtigt wurden dabei sowohl Fanseiten, die von Fans initiiert wurden als auch offizielle Fanseiten. Es ist ja gerade das Prinzip von “Social Media”, dass sich die Nutzer aktiv beteiligen bzw. fallsweise auch die Initiative ergreifen können. Hinzu kommt, dass nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist, wer eine Seite ursprünglich gestartet hat… .

  2. Philipp Roth says:

    @Kartsten – danke für die Info!

  3. Timo says:

    Ich halte das Ranking für undifferenzierten Quatsch. Dieses beinhaltet nicht die geringste Aussagefähigkeit, außer einer “je mehr, desto besser”-Logik, reine Quantität – überflüssig!

  4. Rob says:

    Nutella hat doch gar keinen “offiziellen” Auftritt bei Facebook… z.B.

  5. Philipp Roth says:

    @Rob – siehe Kommentar von Karsten.
    @Timo – Qualitative Analysen haben wir leider noch nicht gefunden, die Facebook Engagement Rate könnte ein Anhaltspunkt sein, das wär dann aber wohl ungleich aufwendiger.

  6. Karsten Kilian says:

    @Rob: Dass Nutella gar keinen offiziellen Auftritt bei Facebook hat ist doch umso bemerkenswerter! Die Kunden ergreifen selbst die Initiative und verleihen ihrer Begeisterung für die Marke Ausdruck und warten nicht, bis die Marke eine offizielle Fanseite ins Netz stellt.

    Was für ein stärkeres Commitment gegenüber einer Marke kann man denn als Kunde zeigen? Die einzige Steigerung, die es meiners Erachtens noch gibt sind Tattoos, wie sie sich Fans von Harley-Davidson auf die Haut brennen lassen… .

  7. Karsten Kilian says:

    @Timo: Die Grundidee zum Facebook-Ranking geht zurück auf die Tatsache, dass alle etablierten Markenrankings nur unzureichende Einsichten in die Ableitung des Rankings und der ihnen zu Grunde liegenden Markenwerte gewähren (vgl. hierzu auch meine Übersicht unter http://www.markenmodelle.de). Stets bleibt unklar, wie die Markenwerte genau berechnet wurden, da die Vorgehensweise nicht allgemein zugänglich ist. Hinzu kommt, dass bei verschiedenen Modellen deutliche Abweichungen bei den absoluten Markenwerten und relativen Platzierungen vorzufinden sind. Drei Beispiele:

    (1) Google:
    >> Millward Brown (BrandZ April 2010): 114,3 Mrd. US$, Platz 1
    >> Interbrand (Top 100, Aug. 2009): 32,0 Mrd. US$, Platz 7
    >> Millward Brown (BrandZ April 2009): 100,0 Mrd. US$, Platz 1

    (2) Mercedes-Benz
    >> Millward Brown (BrandZ 2010): 13,7 Mrd. US$, Platz 53
    >> Interbrand (2009: 23,9 Mrd. US$, Platz 12
    >> Millward Brown (BrandZ 2009): 15,5 Mrd. US$, Platz 40

    (3) Wal-Mart
    >> Millward Brown (BrandZ 2010): 39,4 Mrd. US$, Platz 13
    >> Interbrand (2009: n.a.*
    >> Millward Brown (BrandZ 2009): 41,1 Mrd. US$, Platz 11

    Daneben sei angemerkt, dass die Auswahlkriterien teilweise recht willkürlich sind, wie das Beispiel „Interbrand“ deutlich macht:

    * Auswahl-/Filterkriterien von Interbrand (2009, S. 22):

    “We then narrow the candidates based on the following criteria for consideration:
    1. There must be substantial publicly available financial data.
    2. One third of the brand’s revenues must come from outside its country of origin.
    3. The brand must be positioned to play a significant role in the consumers’ purchase decision.
    4. The Economic Value Added (EVA) must be positive, showing that there is revenue above the company’s operating and financing costs.
    5. The brand must have a broad public profile and awareness.”

    Das vorliegende Facebook-Markenranking weicht deutlich von allen bisherigen Herangehensweisen ab! Es erfasst ausschließlich die (ungefragte!) Meinung von Kunden (und Markenfans) weltweit und legt zugleich die Ermittlung des Rankings für jeden nachvollziehbar offen (was bei allen proprietären Verfahren nicht der Fall ist)!

    Aber natürlich lässt sich auch darüber vortrefflich streiten. Solange es jedoch keinen “besseren” Ansatz zur Erfassung der Markenstärke aus Kundensicht gibt, erscheint mir das vor kurzem veröffentlichte “Facebook Markenranking” als durchaus plausibel (zumal die Datenbasis mit aktuell über 450 Mio. registrierten Nutzern und damit etwas mehr als 6% der Weltbevölkerung beachtlich ist).

    Freue mich jederzeit über Verbesserungsvorschläge (die sich auch datentechnisch realisieren lassen). Die zweite Erhebung ist übrigens für Oktober 2010 geplant.


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