30 Millionen Facebook Seiten von KMUs – Mark Zuckerberg mit weiteren Details zum letzten Quartal

30 Millionen Facebook Seiten von KMUs – Mark Zuckerberg mit weiteren Details zum letzten Quartal


Neben den offiziellen Zahlen zum Quartalsergebnis von Facebook gibt es für Investoren und die Presse auch noch eine Telefonkonferenz mit Mark Zuckerberg, in der Details und Hintergründe zu den präsentierten Zahlen erläutert werden und in der Facebook auch einen Blick in die Zukunft wirft. Wir haben euch die wichtigsten Punkte dieses Earning Calls für das zweite Quartal 2014 zusammengestellt:

  • Auf Facebook gibt es 30 Millionen Seiten von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Davon werden 19 Millionen vom Smartphone aus gepflegt.
  • Inzwischen werben 1,5 Millionen Unternehmen auf Facebook und das Netzwerk ist bemüht, diese Zahlen noch weiter zu steigern. Hier sollen unter anderem Workshops in verschiedenen Städten der USA helfen.
  • Die Fußball-Weltmeisterschaft war auch für das Facebook-Anzeigengeschäft ein echtes Großereignis, welches einen wichtigen Beitrag zu den beeindruckenden Quartalszahlen geleistet hat. Das ist auch Facebook bewusst und man wird versuchen, auch in Zukunft solche Ereignisse im Verlauf des Jahres zu nutzen.
  • Die ersten Ergebnisse der Auto-Play-Video-Anzeigen zeigen bereits hervorragende Ergebnisse. Auch das Anzeigengeschäft auf Instagram zieht immer mehr an und Facebook wird beide Bereiche ausbauen. Video ist für Facebook sehr bedeutend. Es ist das am schnellsten wachsende Medium sowohl am Desktop als auch mobil. Hier sieht Facebook sich als Plattform mit den Investitionen der vergangenen Jahre sehr stark aufgestellt.
  • Der Test mit dem „Buy Button“ auf Facebook bedeutet nicht, dass Facebook hier selbst in den Handel mit Produkten einsteigt. Der Käufer tritt hier in ein direktes Verhältnis zum Verkäufer, also dem Seitenbetreiber. Facebook hat kein Interesse daran, als Verkäufer aufzutreten, sondern sieht sich eher als Plattform, auf welcher der Nutzer Produkte entdecken kann.
  • Die Übernahme von Oculus ist nun offiziell. Zuckerberg sieht dies als Teil einer langfristigen Strategie. Ihm geht es hier eher um die Zukunft und um die nächste Generation der Computer-Plattformen. in dieser Vision spielen virtuelle Welten, Augmented Reality und auch künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle. Oculus ist auch hier nur ein Puzzleteil in Facebooks Strategie für die Zukunft. Der Nachteil bei diesem Vorgehen ist, dass Facebook jetzt schon eine Mange Geld investieren muss, um in fünf bis zehn Jahren gut aufgestellt zu sein.
  • Inzwischen werden jeden Monat über eine Milliarde Suchen direkt bei Facebook getätigt. Von diesem wichtigen Meilenstein aus möchte Facebook sich aber weiterentwickeln. Zuckerberg sieht Facebook hier in einer einmaligen Position, da das Netzwerk so viele nützliche Informationen besitzt. Hier spielt die GraphSearch eine wichtige Rolle, die bereits heute Fragen auf eine personalisierte und damit für Suchmaschinen einzigartige Art beantworten kann.
  • Zuckerberg sieht die Privatsphäre der Nutzer als einen wichtigen Teil der Facebook-Strategie. Das trifft sowohl auf Facebook selbst als auch auf den Messenger zu, wo man die Sichtbarkeit von Beiträgen auf genau die Personen und Gruppen einstellen kann, für die ein Beitrag verfügbar sein soll. Das ist etwas, was ein öffentlicher Blog, oder einen private E-Mail so nicht bieten kann. Auch die Funktion des anonymen Log-ins in Apps fällt darunter und soll den Nutzern noch einmal mehr Sicherheit geben. So wird die Privatsphäre zu einem wichtigen Aspekt der Facebook-Produktentwicklung.
  • Facebook-Nutzer in den vereinigten Statten verbringen im Schnitt 40 Minuten pro Tag auf Facebook. Jede fünfte Minute am Handy wird mit Facebook oder einem der Facebook-Services verbracht. Doch bei 9 Stunden, die ein US-Amerikaner am Tag vor Fernsehern und Computern verbringt, sieht Zuckerberg hier noch ein großes Potenzial.

Es zeigt sich also nicht nur, dass Facebook aktuell auf einem guten Weg ist, sondern sich auch für die Zukunft bereits breit aufstellt und wichtige Ziele im Blick hat.

Weitere Zahlen erhaltet im letzten Börsenbericht von Facebook.

Bild: Mark Zuckerberg auf der F8, Quelle: Facebook

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Veröffentlichung 25. Juli 2014

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