Bereits auf der f8 wurde ein Feature angekündigt, dass wir seit heute Live auf der Plattform sehen: Pop-Up Infoboxen für Fanpages / Interessen und Profile.

Profil Infobox
Diese Boxen erscheinen nachdem man ca. eine halbe Sekunde auf einem Facebook Plattform internen Link mit der Maus verweilt hat. Neben dem Namen des “Objektes” erhält man in der Box Zusatzinformationen wie etwa die Netzwerke eine Nutzers, die Kategorie einer Fanpage, oder die Anzahl der Personen (samt deren Profilbilder) die ebenfalls mit dem Objekt interagiert haben. In einem letzten Abschnitt werden Interaktionsmöglichkeiten wie “Fan werden”, “Zu- / Absagen” oder “Nachricht schreiben” angeboten.
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Like Button für die Realität - Quelle: Mashable!
Nach Berichten auf Mashable! hat Facebook damit begonnen an einige amerikanische Fanpage Betreiber “Like” Aufkleber zu versenden. In einem Begleitschreiben bittet Facebook die Seitenbetreiber diesen im typischen Facebook Design gehaltenen Button in ihrem Schaufenster oder an ihrer Ladentheke zu platzieren. Zudem weist Facebook darauf hin, dass Firmen die ihre Fanpage auch Offline kommunizieren eine bis zu 20% höhere Anzahl an Verbindungen (ehemals Fans) erreichen.
Ein 25$ Gutschein für Werbung auf der Plattform rundet den Facebook Werbebrief ab.
Damit führt Facebook nicht nur den Like Button für das gesamte Web, sondern nun auch noch für die Realität ein. Dies könnte auch ein Vorbote für kommende und lang erwartete Location Based Services sein. Aufkleber, die passend zu einer Location eine URL zur Location-Fanpage bieten. Wie genau Facebook sein LBS ausbaut, und ob es sich hierbei von Foursquare oder Gowalla inspirieren lässt ist derzeit noch ein gut gehütetes Geheimnis.
In der vergangen Woche hat Facebook begonnen den FriendFinder offensiver zu bewerben. Dieser wurde bei vielen Nutzern noch oberhalb des Newsstreams sowie der Netzwerke und Gruppen in der linken Spalte eingeblendet. Dazu gab es eine Empfehlung welche Freunde mit diesem Tool bereits Erfolg hatten.

FreundeFinder
Da diese Meldungen auch in anderen Ländern inklusive der USA angezeigt werden, scheint es sich nicht um eine gezielte Gegenreaktion auf das verlangsamte Wachstum der Plattform in Deutschland zu handeln.
Der Freundefinder selbst erlaubt Facebook nach Eingabe der Mail Provider Nutzerdaten inkl. Passwort auf die Online Adressbücher des Nutzers zuzugreifen. Facebook versichert diese Passwörter nicht zu speichern. Gefundene Mailkontakte werden anschließend angezeigt und können der Freundesliste hinzugefügt werden.

FreundeFinder Anzeige
Parallel hierzu findet eine Anzeigenaktion in der rechten Seitenleiste statt. Hier braucht nur das Passwort für das Default-Mailkonto des Nutzers eingegeben werden.
In welchem Umfang diese Werbeaktionen Wirkung zeigen ist nicht abzuschätzen. Besonders wegen der Eingabe der sensiblen Mailkonto Nutzerdaten ist beim Freundefinder Vorsicht geboten.