Joe und Leola waren vor Mark Zuckerberg auf Facebook – Geschichte neu erleben


Joe McDonald und Leola Lewis waren vor Mark Zuckerberg auf Facebook – zumindest theoretisch. Die beiden Studenten der Universität von Nevada gab es wirklich, sie haben 1915 bzw. 1913 ihren Abschluss gemacht und sind seit Jahren tot. Ihre Facebookprofile sind die Idee von Donnelyn Curtis, einer Mitarbeiterin der Universität, der damit Geschichte interessant machen will für die “Generation Facebook”.

Leola und Joe posten Beiträge und Fotos aus ihrem Studienalltag, wie Millionen von anderen Facebook-Nutzern auch, sie interessieren sich für die Musiker und Schauspieler des jungen 20. Jahrhunderts und denken über ähnliche Dinge nach wie wir heute. Nur eben in einem komplett anderen historischen Zusammenhang. Der wird von den Historiker akkurat recherchiert und ins Facebook-Zeitalter übersetzt.

Wie schon das inzwischen abgeschaltete Profil der israelischen Anti-Drogen-Behörde verstößt auch das junge Pärchen aus Nevada gegen die Facebook-Richtlinien, die ein Anlegen von Fake-Profilen untersagen.

“I know Facebook could decide that we’re breaking the rules and take it down but I don’t think they will. I hope they don’t.”, sagte Curtis im Interview mit dem US-Blog Mashable.

Das Interesse an den beiden Studenten ist jedenfalls riesig: Beide haben schon mehr als 2500 Freunde und eine rege Interaktion auf ihren Profilen.

Update: Wie zu erwarten war, hat Facebook die Profile inzwischen gesperrt.

Infografik: Facebook USA vs. Facebook UK

Letzte Woche schon hatten wir diese Infografik bei Allfacebook.com gefunden. Der interessante Vergleich zwischen den USA und UK ist nicht nur schön gemacht sondern zeigt auch wo die Unterschiede liegen. Wenig überraschend sind die Unterschiede jedoch eher klein. Die einzelnen Zahlen unterscheiden sich nur um wenige Prozentpunkte und Zahlen wie Beispielsweise die Demographie sind in Deutschland auch ähnlich. Nur die Top-Marken Pages unterscheiden sich natürlich:  (weiterlesen …)

Einsatz von Social-Media-Plugins | Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing Teil 14

- Gastbeitrag von Thomas Schwenke und Rechtsanwalt Sebastian Dramburg aus der Reihe “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” -

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren von Facebook sind die Social Plugins, die außerhalb der Facebook-Plattform eingebunden werden können. Der prominenteste Vertreter ist der Like-Button (auf deutsch „Gefällt mir“-Schaltfläche), mit dem Nutzer ihre Vorliebe für einen Webinhalt ausdrücken können. Weitere Vertreter sind unter anderen die Like-Box, der Live-Stream oder Facebook-Kommentare.

Mit diesen Plugins werden Webseiten und Webdienste mit Facebook verknüpft und erlauben Facebook Daten über das Verhalten, Beziehungen und Vorlieben der Internetnutzer auch außerhalb der eigenen Plattform zu sammeln. Facebook bezeichnet dieses Wissen über die Nutzer als den „Social Graph“.

Doch wie sooft wenn Daten gesammelt und zu Nutzerprofilen verbunden werden, ist die Gefahr von Datenschutzverletzungen nicht weit. Und so stehen auch die Social Plugins unter strenger Beobachtung von Datenschützern, die in ihnen einen Verstoß gegen europäische Datenschutzgesetze sehen. Ob dies zutrifft und wie hoch die Risiken für die Nutzer der Social Plugin tatsächlich sind, werden wir in dieser Folge prüfen. Dabei wird der Like-Button, als beliebtestes Plugin im Mittelpunkt stehen. (weiterlesen …)

Facebook Patent: Der Newsfeed

Facebook Patent Icon

Facebook Patent Icon

Bereits letzte Woche hat es in den Medien die Runde gemacht, Facebook hat vom US-Patentamt den Zuschlag für ein Newsfeed Patent erhalten. Wir wollen euch einen kleinen Überblick an Meldungen zum Thema bieten. Doch zuerst eine kleine Einführung um was es geht. Vor genau einer Woche wurde Facebook ein Patent zugesprochen welches die automatische Benachrichtigung in Form eines Newsfeeds innerhalb von Social Networks behandelt. Es handelt sich also um einen der Hauptbestandteile von Facebook. Eingereicht wurde das Patent welches den Newsfeed schützen soll bereits im Jahr 2006. Die Nachricht ist unter anderem deshalb so interessant weil natürlich innerhalb der letzten vier Jahre viele weitere Social Networks ähnliche oder gleiche Funktionen implementiert haben.

Hier ein Ausschnitt der Berichterstattung zum Thema:

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Facebook Lite in Deutschland Online

Facebook lite (lite.facebook.com), vor einem Monat erstmals als nicht öffentliche Beta Version entdeckt ist nun Online. In Deutschland kann die abgespeckte Seite aufgerufen werden nachdem man die Spracheinstellungen (ganz unten auf der Faceook-Seite) auf English (US) umgestellt hat. Mit deutscher Spracheinstellung findet weiterhin eine Weiterleitung auf facebook.com statt.

Facebook Lite Startseite

Facebook Lite Startseite

Für die Einführung von facebook Lite nennt Facebook zwei Gründe:

  • Nutzer mit geringer Bandbreite und langsamem Internetanschluß sollen Facebook besser nutzen. Facebook Lite erlaubt aus diesem Grunde keine Einbindung von Apps und beschränkt sich auf einen bereinigten (nur Statusupdates, Links, Fotos und Videos) Newsstream.
  • Neue Nutzer (Studenten etc.), die noch keine Erfahrungen mit Facebook haben sollen mit der vereinfachten Version an das System herangeführt werden. Sie können später ohne Änderungen am Nutzerkonto auf die “Vollversion” umsteigen.

Beide Gründe erklären die offizielle Einführung für Indien (Punkt 1) und Amerika (Punkt 2). Wahrscheinlich ist aber auch, das es für weitere internationale Versionen einfach noch keine Übersetzung gibt.

Facebook Lite Screenshot

Facebook Lite Screenshot (Quelle: Techcrunch.com)

Neben dem Newsstream beschränkt sich Facebook lite auf die Menüpunkte Profile, Events und Inbox. Gepostet werden können Statusupdates, Videos und Fotos. Dabei sind Komfortfunktionen, wie etwa die Aufnahme eines Videos mit der Webcam, nicht möglich.
Auffällig ist, dass die Schriftart auf der ganzen Seite sehr groß gewählt ist. Auch Buttons sind leicht überdimensioniert. Die deutet sowohl auf eine Ansprache der Seniorenzielgruppe als auch der Mobilenutzer hin.

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