Social Media ohne Facebook – Potentiale des Social Webs in China (Whitepaper)

Gastbeiträge sind für uns ja immer etwas ganz besonderes. Hier erhalten wir von unseren Gastautoren ganz neue Einblicke in Themenbereiche von denen wir häufig nicht so viel Ahnung haben. Beim heutigen Beitrag ist es sogar so, dass wir vom Themengebiet gar keine Ahnung haben. Es geht um soziale Netzwerke in China und deren Potentiale. Wie und wo können Unternehmen sich dort am besten platzieren, in einer Welt ohne Facebook? Pascal Weinfurtner beantwortet diese Frage und schaut dabei auch noch auf das unterschiedliche Nutzungsverhalten sozialer Netzwerke in China an. Den Beitrag gibt es wie immer als PDF zum runterladen, oder aber weiter unten zum direkt online lesen und kommentieren.

Download:
Social Media ohne Facebook – Potentiale des Social Webs in China
(PDF 500kb, Share and Embed via Scribd)

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Entwicklung und Status Quo chinesischer Social Media

Während Social Media im Westen (Europa, USA) ab 2006 mit dem sozialen Netzwerk Facebook erst richtig in Fahrt kam, waren es zur selben Zeit in China vor allem die Microblogs, die sich schnell ähnlich breiter Beliebtheit erfreuten. Erst um 2008 herum wurden auch die ersten chinesischen sozialen Netzwerke populär, die mit Facebook vergleichbar sind. Das chinesische Social Web bietet insofern zwar diverse große soziale Netzwerke wie Renren, Kaixin001, Qzone oder 51.com, allerdings gibt es kein wirklich dominierendes, wie es im Westen mit Facebook der Fall ist. Im Gegensatz zu Facebook sind alle Netzwerke zudem ausschließlich in der Landessprache nutzbar. (weiterlesen …)

Neu: Facebook Pages als eigener Account nutzbar

- Dieser Beitrag ist Teil der Reihe über die neuen Pages, eine Zusammenfassung existiert hier –

Facebook Pages werden zu eigenen Accounts und erhalten viele neue Features. Im Dezember hatten wir auch darüber schon berichtet. Die Änderung dürfte so gut wie jeden Admin erfreuen, denn nun wird endlich eine komplette Trennung von Page und privatem Profil möglich. Ein kurzer Überblick über die Features der neuen Accounts:

1. Es kann zwischen dem privaten Account der Facebook Page gewechselt werden

Unter “Account” > “Use Facebook as Page” kann zwischen dem eigenen privaten Account und allen Pages gewählt werden. Wird einmal der Account gewechselt, ändert Facebook die Ansicht komplett auf diesen Account und alle Aktivitäten werden im Namen dieses Accounts ausgeführt.

2. Der Page Account erhält die Funktionen eines privaten Profils

Einige davon haben wir auch bereits hier beschrieben. Wie auch private Profile haben Facebook Page Accounts nun:

  • Benachrichtigungen - Oben Links werden neue Aktivitäten auf der Facebook Page angezeigt
  • Likes – Was im privaten Profil den Freundschaftsanfragen entspricht ist in der Page die Anzeige der Likes. Dort werden alle neue Likes bzw. “gefällt mir angezeigt”
  • Homepage – Facebook Page Accounts erhalten genauso wie private Accounts einen Newsfeed, mehr dazu im nächsten Punkt
  • Kein Nachrichtensystem – Nein, Facebook Pages können keine privaten Nachrichten an Nutzer schicken. Dieses Feature wird so wohl auch nie existieren…

3. Der Page Account erhält einen eigenen Newsfeed

Wie auch der private Account haben Facebook Pages nun einen eigenen Newsfeed für Administratoren. Auf der Startseite (Klick aufs das Facebook Logo) werden die letzten Aktivitäten in Form eines Feeds angezeigt. Diese bestehen aus den eigenen Meldungen der Page, sowie aus allen Meldungen der “Favorite Pages”. Also jener Seiten die man zu den Favoriten der eigenen Seite hinzugefügt hat. Sehr cool!

4. Facebook Pages können auch anderen Facebook Pages kommentieren

Kaum zu glauben, dieses Feature hätten selbst wir nicht erwartet. Aber Facebook Pages können tatsächlich wie jeder private Nutzer auch auf anderen Seiten aktiv werden. Dies bedeutet ihr könnt nun im Namen von euer Page einen Kommentar auf der Page vom BMW oder ähnlich hinterlassen. Ihr könnt auch in Namen eurer Page Beiträge liken oder kommentieren. Dies wird unserer Einschätzung nach zu einer ganz neuen Art von Eigenwerbung oder auch Spam führen. Denkt bei Postings auf anderen Pages bitte an euren Edgerank, zu viele unrelevante Kommentare werden bestimmt nicht ungestraft bleiben.

5. Die Homepage für Administratoren

Endlich haben Administratoren eine eigene Homepage für Pages. Auf dieser finden sich ein eigener Newsfeed (siehe Punkt 3), sowie alle nützlichen Links einer Page. Über die Seitennavigation lässt sich einfach zu den Insights springen, genauso wie zu einzelnen Events, Links, Notes oder Photos. Wie auch bei privaten Nutzern kann direkt von hier aus ein neues Statusupdate gepostet werden.

6. Der Admin View für die Inhalte auf der Page

Wir hatten heute Mittag im Bezug auf die Places schon darüber berichtet. Der Spamfilter verschwindet und weicht dem Admin View. In dieser Ansicht der Wall kann der Admin alle Beiträge einsehen, auch jene die als Spam markiert wurden oder durch den Bad-Word Filter gefallen sind. Mehr Informationen dazu in diesem Beitrag.

7. Als Privatperson auf der eigenen Page posten

Auch dies geht dank der neuen Accounts. Ihr könnt nun als Administrator mit eurem eigenen privaten Profil auf der Facebook Page kommentieren. Als Standard ist allerdings gesetzt das alles Post im Namen der Page veröffentlicht werden. Dies kann in der Administration unter “Deine Einstellungen” bearbeitet werden.

8. Bei neuen Kommentaren und Post benachrichtigt werden

E-Mails bei neuem User-Generated-Content. Ein so schönes Feature das es ein eigenen Beitrag verdient hat.

Alle Informationen zu den neuen Pages erhaltet ihr in dieser Übersicht.

Sprachlos oder gesprächsbereit? – Dialogbereitschaft der MDAX-Unternehmen auf Facebook

- Gastbeitrag von Rainer Schürg -

Dieser Beitrag fasst jene Erkenntnisse zusammen, die im Rahmen der MDAX-Studie hinsichtlich der Facebook Nutzung gewonnen wurden.

Obwohl viele Unternehmen die Bedeutung eines aktiven Dialogs mit Kunden, Interessenten, Meinungsbildnern und Fachmedien im Social Web verstehen, fehlt es in der Praxis oft noch an aktuellen, spannenden Inhalten und dem Willen zum Gespräch. Weniger als die Hälfte der 50 MDAX-Unternehmen präsentieren sich, mehr oder weniger aktiv, im Social Web. Nur 32 Prozent von ihnen haben ein Facebook-Profil. Im Rennen um Fans liegen B2C-Unternehmen, bedingt durch eine erheblich größere und web-affinere Kundenbasis, weit vorne.

Flagge zeigen allein genügt nicht

Wer Fans  bzw. potenzielle Kunden, Meinungsbildner, Fachjournalisten und (neue) Mitarbeiter für sich gewinnen will, muss mehr tun, als einfach nur Flagge zu zeigen. In der Bereitschaft, aktiv einen offenen Dialog anzustoßen und diesen zu begleiten, sind derzeit zwischen den verschiedenen Unternehmen noch große Unterschiede zu erkennen. Während manche Unternehmen innerhalb einer Woche bis zu vierzehn Beiträge an ihrer Facebook-Pinnwand veröffentlichen, findet sich bei anderen in diesem Zeitraum keine einzige neue Information. Ebenso groß sind die Unterschiede in den Aktivitäten der Fans. Hier wurde in einer exemplarisch gewählten Woche bei einem Unternehmen kein einziger Fanbeitrag registriert, während es bei einem anderen gleich 102 Beiträge waren.

Der Aktivitätsindex misst die Dialogbereitschaft

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Registrierung – Persönliches Profil oder Unternehmensseite | Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing Teil 2

- Gastbeitrag von Thomas Schwenke und Sebastian Dramburg aus der Reihe “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” -

Bereits das Anlegen eines Kontos bei Facebook erfordert eine strategische Planung. Abgesehen von praktischen Problemen bei der Wahl eines falschen Vorgehens (z.B. Beschränkung der Anzahl von Freunden) müssen gesetzliche Anforderungen an einen kommerziellen Onlineauftritt und Facebooks Hausregeln beachtet werden. Ferner drohen bei Einsatz von Mitarbeitern arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die es zu vermeiden gilt.

Gesetzlicher Rahmen und Facebookregeln

Verstöße gegen diese Regeln können u.a. diese Folgen nach sich ziehen: (weiterlesen …)

Facebook als Schlüssel zum Erfolg für klein- und mittelständische Unternehmen? – Gastartikel Teil 1

Gastartikel von Annekathrin Bock

Immer mehr klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) entschließen sich, Facebook in ihr Marketingkonzept einzubinden. Doch häufig ist ihnen nicht bewusst, welches Ziel sie mit der Aktivität im Bereich Social Media verfolgen wollen und wie sie dabei vorgehen sollten.

Hoffnungen der KMUs
Das zentralste Marketingziel, nämlich die Steigerung des Umsatzes, steht bei den klein- und mittelständischen Unternehmen im Mittelpunkt. Sie versuchen, vor allem im Bereich E-Commerce, zu verkaufen und erhoffen sich deshalb, durch Aktivitäten im Bereich Social Media eine Umsatzsteigerung.

Facebook als kostenloses Marketinginstrument?
Da kommt ihnen Facebook natürlich sehr gelegen: Die Erstellung einer Facebook-Page ist im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken (zum Beispiel StudiVZ) kostenlos und für Anzeigen bezahlt man dank CPC (Cost-per-Click) auch nur, wenn darauf geklickt wird. Facebook scheint also ein sehr kostengünstiges Unterfangen zu sein.

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