CNN Money: Facebook kauft Location Based Service Gowalla – Update

Laut einem Bericht von CNN Money hat Facebook den Location Based Service Gowalla gekauft. Über den Dienst können Nutzer Vorort in bestimmten Location einchecken. Gowalla ist und war einer der Hauptkonkurrenten von Foursquare konnte sich aber besonders in den letzten Monaten nicht mehr behaupten:

… Gowalla recently shifted directions, recasting itself as a travel guide. The site had raised around $10 million over the years from backers including the Founders Fund, Greylock Partners and a collection of angel investors.

 ”It’s a perfect match,” said the source, who asked not to be identified because the deal has not yet been publicly announced. “As far as the big picture, Gowalla’s vision is about people telling stories, and Facebook’s vision for Timeline is about stories about important moments in life.”

Bis jetzt gibt es keine offizielle Bekanntgabe des Deals und auch die Kaufsumme ist nicht bekannt. Für Facebook passt der Deal aber sehr gut denn in den letzten Monaten ist das Engagement um die eigenen Places etwas geschrumpft. Von den Facebook Check-In-Deals ist selbst in den USA kaum mehr was zu hören und in Deutschland war es nach dem Launch im Februar auch extrem ruhig geworden. Wir hätten hier ähnlich wie mit der direkten Zusammenarbeit mit Diensten wie Skype oder auch Spotify in Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit Foursquare vermutet.

Gowalla könnte den Places einen neuen Sinn geben und die Nutzung der Funktionen vorantreiben. Das Facebook keine Probleme damit hat eigene und bekannte Features einfach durch neue Elemente zu ersetzen dürfte kein Geheimnis sein.

Sobald Facebook oder Gowalla sich offiziell zum Deal äußern werden wir natürlich noch mal etwas darüber berichten.

Update: Gowalla hat nun in Gowalla Blog die Gerüchte bestätigt. Unter dem Titel “Gowalla is Going to Facebook” werden die üblichen Höflichkeiten ausgetauscht:

About two months ago, my co-founder Scott and I attended F8. We were blown away by Facebook’s new developments. A few weeks later Facebook called, and it became clear that the way for our team to have the biggest impact was to work together. So we’re excited to announce that we’ll be making the journey to California to join Facebook!

Der Gowalla Service soll bereits Ende Januar eingestellt werden. Es bleibt abzuwarten ob und wie die Funktionen des Netzwerkes in Facebook aufgehen werden.

WebMediaBrands übernimmt das Inside Network (u.a. auch Insidefacebook.com)

Seit mittlerweile fast zwei Monaten sind wir nun nicht mehr “Facebookmarketing.de” sondern “Allfacebook.de”. Nachdem wir von WebMediaBrands akquiriert wurden haben wir unseren Namen gewechselt und sind Teil des großen Allfacebook Teams. Seit heute ist nun klar, dass das Netzwerk weiteren Zuwachs erhält, denn auch Inside Network Inc. wurde von WebMediaBrands übernommen. Zu Inside Network Inc. gehört auch der bei euch sicher sehr bekannte Blog Insidefacebook.com. Wie genau es mit der Kombination von Insidefacebook und Allfacebook nun weiter geht werden wir sehen. Mit dem erweiterten Netzwerk können wir euch in Zukunft aber wohl noch besser über Facebook auf dem laufenden halten.

Hier die offizielle Pressemeldung:              (weiterlesen …)

Facebook kurz vor Kauf von Hot Potato

Hot Potato nächster Übernahmekandidat?

Wie TechCrunch berichtet steht Facebook kurz davor der unendlichen Geschichte um einen eigenen Location Based Service ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.

So soll ein Kauf des auf Check-In Services ausgelegten Hot Potato kurz bevor stehen. Neben Check-Ins an bestimmten Orten erlaubt die Software auch “Check-Ins” zu Büchern, Musikstücken oder Fernsehsendungen. Bei der Übernahme soll es wohl weniger um die Hot Potato Software und Infrastruktur sondern viel mehr um die Mitarbeiter des Unternehmens gehen, die auf diesem Wege ihren Arbeitsplatz in die Facebook Büros verlegen sollen. Ähnlich war Facebook bereits bei früheren Käufen vorgegangen. Wenn der Kauf wie geplant abläuft, wird Hot Potato wohl bald seine Tore schließen.

Vermutungen wann Facebook mit einer eigenen Location Based Anwendung auf den Markt kommt reichen von “in wenigen Tagen” bis hin zu “Nie”. Klar ist, der Plattformbetreiber sollten nicht mehr lange warten, da die Konkurrenten auf dem Markt Foursquare und auch Gowalla an Fahrt gewinnen.

Facebook kauft Friendfeed

friendfeed_logoFacebook kauft den echtzeit Feed Aggregator Friendfeed, das hat Facebookten August in einer Pressemeldung bekannt gegeben. Als Teil des Deals werden alle 12 Friendfeed Mitarbeiter übernommen. Friendfeed.com bleibt vorerst in Betrieb bis die langfristigen Pläne für das Produkt bestimmen.

Friendfeed aggregiert in Echzeit updates aus Social Media Websites, Social Networks, Social Bookmarking Services, Blogs, Twitterupdates so wie anderen RSS oder Atom Feeds. Nutzer können diesen Zusammenfassung ihrer Social Media Aktivitäten personalisieren und wiederrum für andere Dienste nutzen.

Die Deal ist durchaus Interessant und aus Sicht von Facebook durchaus logisch. Schon seid langem können Nutzer aktivitäten aus anderen Social Media Websides in ihren Activity Stream integrieren. Friendfeeds kompetenzenin diesem Gebiet mit einer wirklich großen Masse an unterstützen Diensten dürften so Facebooks Stellung als die Zentrale Anlaufstelle im Social Web noch weiter stärken.

“Facebook and FriendFeed share a common vision of giving people tools to share and connect with their friends,” said Bret Taylor, a FriendFeed co-founder and, previously, the group product manager who launched Google Maps. “We can’t wait to join the team and bring many of the innovations we’ve developed at FriendFeed to Facebook’s 250 million users around the world.”

“As we spent time with Mark and his leadership team, we were impressed by the open, creative culture they’ve built and their desire to have us contribute to it,” said Paul Buchheit, another FriendFeed co-founders. Buchheit, the Google engineer behind Gmail and the originator of Google’s “Don’t be evil” motto, added, “It was immediately obvious to us how passionate Facebook’s engineers are about creating simple, ground-breaking ways for people to share, and we are extremely excited to join such a like-minded group.”

Update:
Laut dem Wall Street Journal lag der Übernahmepreis bei 50 Millionen US$, welche in Bar und Aktien gezahlt wurden.

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