Interview: Sven Keller von massa haus

Hallo Herr Keller, schön dass sie sich die Zeit für ein kurzes Interview genommen haben. Können Sie sich und das Unternehmen für das sie arbeiten kurz vorstellen?

Mein Name ist Sven Keller und ich begleite als Teamleiter Marketing bei der massa haus GmbH die zentrale Position zwischen den Unternehmensbereichen Vertrieb, Marketing und Technik innerhalb der DFH Haus GmbH. Nach dem anfänglich eher privat gelagerten Interesse am social web, bin ich für die Steuerung der social media Aktivitäten der massa haus GmbH und der Konzeption der entsprechenden Prozesse in Zusammenarbeit mit zwei Agenturen verantwortlich.

Die 1978 gegründete massa haus GmbH mit Hauptsitz in Simmern behauptet sich mit knapp 26.000 gebauten Häusern als Marktführer unter den Ausbauhaus-Herstellern Deutschlands. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf energiesparendem, gesundem Wohnen mit innovativen Architekturkonzepten und der selbstbestimmten Gestaltung des eigenen Traumhauses.

Ein Fertighaus Unternehmen auf Facebook, da stellt sich doch direkt die Frage nach der Nachhaltigkeit. Wie halten Sie die Fans “bei der Stange” nachdem diese einmal ihr Haus gebaut haben?

content, content, content ;-) und dem entsprechenden von uns verfolgten Agenda Setting. Für uns haben sich vorrangig die Themen Hausbau, Ausbau und relevante Themen in den Bereichen Lifestyle, Innenarchitektur, Innenausbautipps sowie Informationen über das Unternehmen, der Mitarbeiter aber auch (neuer) Produkte angereichert mit Bildern und Videos herauskristallisiert. Weiterhin erreichen wir durch periodisch stattfindende Gewinnspiele – nicht nur ausschließlich bei Facebook, sondern auch “kleinere” Mitmach- und Gewinnspielmöglichkeiten auf unserem Blog, das Involvement unserer Fans.

Vergleichen mit ihren Mitbewerbern stehen Sie auf Facebook ja ganz gut da. Wie haben sie den Fanausbau betrieben? (weiterlesen …)

Die Facebook Pages Checkliste – Whitepaper

Credits: sijole / photocase.com

Credits: sijole / photocase.com

Bereits vor einigen Wochen hatten wir hier im Blog eine erste Aufzählung der für uns wichtigsten Themen im Zusammenhang mit der Erstellung einer Facebook Page. Damals noch alphabetisch und ohne größere Struktur gepostet, hat sich Jasper Krog von Edelman Digital nun mit uns daran gemacht eine ordentliche Checkliste zu erstellen. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Page angesprochen, sondern es gibt auch direkt Links zu den Themenrelevanten Blogbeiträgen hier auf allfacebook.de.

Mit dieser Checkliste sollen aber nicht nur Page Administratoren angesprochen werden, die noch vor der Erstellung einer Seite stehen, sondern auch solche, die bereits seit längerem eine Seite verwalten und deren Aufbau überprüfen und optimieren wollen. (weiterlesen …)

Facebook´s Big Problem – Die User wollen Fortschritt akzeptieren ihn aber nicht

“Ich will mein altes Facebook zurück!” – Mit dieser Art Mails werden wir mindestens ein Mal pro Woche konfrontiert. Wir fragen uns dann regelmäßig: Wollen die Nutzer das wirklich?

So würde es aussehen, ein altes Facebook

So würde es aussehen, ein altes Facebook

Das alte Facebook, wenn wir nur anderthalb Jahre zurück gingen, würde auf den Like Button, Kommentare zu Beiträgen, Messaging über alle Plattformen, eine mobile Version, Benachrichtigungen, einen automatischen Newsstream und viele andere Funktionen verzichten. Aus heutiger Sicht würde es langweilig erscheinen und die meisten Nutzer könnten sich kaum vorstellen, warum sie so viel Zeit mit der Plattform verbracht haben.

Heute sind wir mit der Facebook Plattform aber viel weiter. Dabei spielen zwei wichtige Ideen eine Rolle:

  • Eine offene Welt in der Informationen über alles ohne Barrieren fließen können ist eine bessere Welt
  • Move fast, break things

Beide Ideen spiegeln Mark Zuckerbergs Kernidee für ein soziales Netzwerk sehr gut wieder. Durch Facebook können wir uns heute sehr viel besser mit unseren Freunden vernetzen und über deren Ideen und Handlungen auf dem Laufenden bleiben. Dies steigert nicht nur die soziale Bindung zu diesen Personen sondern bringt gerade auch im beruflischen Umfeld ein mehr an Produktivität.

Um diese Idee weiter zu verfolgen ist es nötig alte Zelte abzubrechen und neue aufzubauen. Sprich: Facebook Funktionen nicht nur zu verändern sondern teilweise auch ganz aus der Plattform zu streichen.

Und hier kommt das Problem: Diese Innovation führt zu einer Ablehnung beim Nutzer. Er hat Angst vor dem Neuen und Unbekannten. 2009 und 2010 konnte man dieses Verhalten sehr gut sehen. In beiden Jahren hat Facebook das Design komplett umgebaut. In der Folge gab es große Proteste der Nutzer, die das alte Design wieder zurück haben wollten. Der Druck, dem die Facebook Verantwortlichen ausgesetzt waren, war enorm. Aber nach 2-3 Monaten hat sich dieser nahezu in Luft aufgelöst. Die Nutzer haben die neue Plattform erkundet und dessen Vorteile erkannt zu schätzen gelernt. Niemand wollte mehr die alte Version zurück.

Heute hat Facebook eine andere Strategie: Änderungen werden Schritt für Schritt für die Nutzer freigeschaltet. Dies erlaubt es Facebook nicht nur Fehler zu erkennen bevor diese bei alen Nutzern auftreten, sondern bietet auch einen gewissen Schutz vor den Protesten der inzwischen knapp 800 Millionen Nutzer. Aber auch diese Methode hat ihre Nachteile: Für den Nutzer erscheint Faceook ziemlich inkonsistent. So ist es kein Problem im eigenen Freundeskreis Nutzer mit neuem Newsstream und altem Newsstream, neuem Chat und altem Chat, ja sogar Nutzer mit altem Messaging System zu finden. Hier sollte Facebook noch einmal über eine Optimierung der Roll-Out Zyklen nachdenken.

Spannend ist nur eine Beobachtung, die wir gemacht haben: Noch vor drei Monaten war der neue Newsstream samt Ticker für die meisten Leser “Teufelszeug”. Niemand wollte die Ablenkung durch den Ticker in der rechten Seitenleiste akzeptieren. Heute nun werden wir gefragt, was man denn machen kann, um auch endlich den neuen Newsstream zu bekommen.
Also liebe Facebook Nutzer: Ihr wollt die innovation doch auch, warum regt ihr euch dann aber drüber auf?

Ist eure Facebook Page konsistent? Unser Werkzeugkasten Teil 2

Im heutigen zweiten Teil des Facebook Page Werkzeugkastens geht es um alle Tools und Stellschrauben dich sich zwischen N wie Netiquette und Z wie Zielgruppe finden. Im ersten Teil von gestern könnt ihr noch mal alles zu den Themen Administrator bis Mitbewerber finden.

Auch hier wieder der Hinweis: Es geht darum alle Aspekte der Seite auf ein vorher klar definiertes Ziel auszurichten.

Netiquette: Braucht meine Seite sowas? Was steht drin? Kann ich Facebook Regeln dort aushebeln? Wer setzt es wo um?

Notfallplan: Was muss im Notfall passieren? Sind alle relevanten Cases vorgeplant? Sind alle Teammitglieder unterrichtet?

OpenGraph: Ist die eigenen Webseite optimiert für den OpenGraph? Brauche ich eine Like-Box auf der Webseite? Habe ich an Like-Buttons gedacht? Gibt es weitere Social Plugins die Sinn machen?

Partnerseiten: Gibt es Partnerseiten? Möchte ich diese Seiten verlinken? Kann ein Link zum Mitbewerber sinnvoll sein?

Plattformen: (weiterlesen …)

Ist eure Facebook Page konsistent? Unser Werkzeugkasten Teil 1

Nach allem, was wir hier in den letzten Monaten und Jahren veröffentlich haben, sollten ihr -unser Leser- mitbekommen haben, dass es vor dem Start einer jeden Facebook Page und Kampagne existenziell ist die Ziele und Zielgruppen der Facebook Page detailiert herauszuarbeiten. Ziele, die am besten SMART gesetzt werden und ab sofort die Leitlinie für den gesamten Auftritt des Unternehmens und der Marke auf Facebook sind.

Aber was gehört alles dazu, zu einer Ausrichtung der Facebook Page auf ein Ziel? Diese Frage soll mit diesem zwei geteilten Artikel beantwortet werden. Denn es sind die vielen kleinen Tools und Stellschrauben, die richtig eingesetzt eine Facebook Page zum Erfolg führen können. Um eine gewisse Ordnung in diese Aufzählung zu bringen, habe ich die einzelnen Aspekte alphabetisch geordnet. In Teil 1 geht es also um alles von A wie Administratoren bis M wie Mitbewerber.

Die einzelnen Tools und Aspekte sind jeweils mit Fragen ausgeführt, die sich jeder Seitenbetreiber am besten vor dem Start der Seite beantworten sollte:

Administratoren: Wer erhält Admin Rechte für die Fanpage? Sind diese öffentlich sichtbar? Wie werden diese vorgestellt?

Anfang: Wann starte meine Fanpage? Mit welchen Inhalten und Posts wird die Seite im voraus befüllt?

Anwendungen: Welche Anwendungen braucht es auf der Fanpage? Braucht es überhaupt welche? Wer konzipiert diese? Wer setzt diese um? Welche Ressourcen werden gebunden?

Anzeigen: Sind Anzeigenkampagnen zielführend? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Gibt es einen gewünschten CTR? Wer gestaltet die Anzeigen und administriert diese? Wie werden die bezahlt? Ist der Kontakt zu Facebook Deutschland notwenig?

Community-Page: Gibt es bereits eine Community Page zum Thema? Was passiert dort? Kann die Seite übernommen werden?

Demographie: Wie sieht die erwünschte Demographie der Zielgruppe aus? (weiterlesen …)

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