
Facebook Like
Was uns unser Leser Christian Franke vor kurzem erzählt hat, konnten wir auch erst nicht glauben. Facebook belegt Nutzer die zu viel liken mit einer Like-Sperre. Wir haben es inzwischen auch ausprobiert und mussten feststellen: Es stimmt. Dieser Schritt ist Facebook sicher nicht leicht gefallen.
Die Nachricht, die man bei “zu vielen” Likes bekommt lautet wie folgt:
Du wurdest vom Verwenden von „Gefällt mir“ blockiert, weil du diese Funktion wiederholt missbraucht hast. Diese Blockierung kann von ein paar Stunden bis hin zu ein paar Tagen andauern. Bitte sei vorsichtig, wenn du diese Funktion wieder verwenden kannst. Weiterer Missbrauch dieser Funktion kann zur dauerhaften Sperrung deines Kontos führen. Weitere Informationen dazu erhältst du auf der FAQ-Seite.
Bei Christian bestand der “Missbrauch” darin die Geburtstagswünsche seiner Freunde auf seiner eigenen Pinnwand zu liken. Aber der Ursprung für diesen Sanktion dürfte woanders liegen. So gibt es Seiten im Internet, die ihre Mitglieder dafür bezahlen, wenn Sie Fan einer Fanpage werden. Seiten wie Fanslave verkaufen nicht nur Fans, nein sie werben diese zuvor auch an. Für den Fan an sich ist es dabei leicht verdientes Geld, wenn er mit jedem Mausklick und Like um ein paar Cent reicher wird.
Und genau da setzt diese Sperre an: Wer innerhalb kürzester Zeit zu viele Elemente des OpenGraph Liked bekommt von Facebook eine entsprechende Verwarnung. Merkwürdig nur, dass Facebook den bekannten Anbietern von “Fans kaufen” Plattformen nicht anders beikommen kann. Die Anwälte bei Facebook sind schließlich nicht gerade zimperlich.
Ist euch das auch schon passiert, dass Facebook eure Like-Wut nicht so toll fand?

Blockierte Nutzer anzeigen, sowie die Likes von anderen Pages
Wie wir gerade auf unserem US Blog berichtet haben, hat Facebook ein kleines Update veröffentlicht welches es den Admins erlaubt eine Liste mit blockierte Nutzern zu sehen. Gleichzeitig ist dort dann auch möglich den Vorgang rückgängig zu machen und den Nutzern den Zugriff auf die Seite wieder zu erlauben. Im gleichen Menü befindet sich außerdem die Möglichkeit zu sehen welche anderen Pages die eigene Pages geliked haben. Also jene Pages bei denen ihr in der linken Spalte unter “Gefällt mir” auftaucht.
So kommt ihr zum Menü:
- Klick auf “Personen gefällt das” unter eurer Fananzahl
- Klick auf “People”
- That´s it
Wieder mal ein kleines Update mit dem Facebook das Leben der Admins ein kleines bisschen vereinfacht. Zuvor hätte man die Liste der Fans durchgehen müssen wenn man das Blockieren vom Spammern o.ä. rückgängig machen wollte.
Update – die Ansicht der Fans ist auch etwas umgebaut worden. An erster Stelle werden die eigenen Freunde dargestellt und erst danach alle anderen Fans. Wir wissen leider nicht genau ob die anderen Fans noch chronologisch angezeigt werden, aber wir vermuten mal eher nicht.

Facebook stellt seit einiger Zeit einzelne Kommentare auf Facebook Seiten grau hinterlegt dar. Bei diesen grau hinterlegten Kommentaren vermutet Facebook, dass diese Spam sind. In letzter Zeit war die Funktion einigen Testern vorbehalten und wurde jetzt wohl Plattformweit veröffentlicht. Bis jetzt waren die Spamfilter von Facebook nur in der Lage einzelne Posts als Spam zu erkennen und zu verbergen nicht aber Kommentare.
Wichtig – Die grau Hinterlegten Kommentare sind nur für Admins sowie für den Autoren des Kommentars sichtbar.
Wie auch beim anderen Spamfilter von Facebook arbeitet dieser mal mehr oder weniger gut. Wenn also ein Kommentar als Spam markiert wurde, aber eigentlich keiner ist, könnt ihr durch einen Klick auf das Kreuz diesen Kommentar wieder für alle sichtbar machen. (Unser Beispiel oben ist z.B. kein Spam)

Facebook selbst beschreibt die Funktion so:
Why are some comments on my Page greyed out?
To help you show only the most valuable content on your Page wall, we have automatic spam filters that limit the display of spam. If you wish to make a greyed-out comment visible to everyone, simply click “Unmark as spam.”
Wir finden, dass es ein gutes Feature ist. Trotzdem muss genauso wie beim normalen Spamfilter auch noch selbst geschaut werden, ob die Zuordnung stimmt und ob Beiträge nicht automatisch als Spam erkannt wurden.
Ein kleiner Tipp noch: Unter “Ansicht für Administratoren” gibt es die häufig gewünschte chronologische Darstellung der Inhalte. In “Verborgene Beiträge” werden diese Spamkommentare unter Inhalten allerdings nicht aufgeführt.

Wir hatten heute morgen schon als erste über den neuen Bad-Word Filter berichtet. Im Zuge dieser Änderung hat Facebook auch die Places aktualisiert und einen “Admin View” veröffentlicht. Auf das Feature aufmerksam wurden wir durch Jan von pemedia (die auch hinter unserem tollen Tracking Tool für Facebook Seiten stecken).
Wir wir schon öfter berichtet hatten sind die Places eine Vorschau für die das neue Design der Facebook Pages. Werden Places mit Pages verknüpft erhalten die Pages auch schon das neue Design. Im neuen Design existiert der Spamfilter so nicht mehr, was auch der Grund für den neuen Admin View sein dürfte. Denn “Spamfilter” stimmt als Begriff nicht mehr wenn die Beiträge des neuen Bad-Word Filters auch dort landen.
Wir sind gerade noch am Testen aber hier eine kleine Zusammenfassung:
- Der “Admin View” ist logischerweise nur für Administratoren sichtbar (No-Brainer)
- Im Admin View werden alle Beitrag der Page angezeigt, auch welche die dem eigentlich Nutzer nicht angezeigt werden. Darunter fällt also Spam und Bad-Word Filter Beitrage.
- Im Admin View können die Beiträge gelöscht, oder auch wieder sichtbar gemacht werden
- Der Admin View existiert in der Ansicht “Most Recent” und “Hidden Post”
- Most Recent Post sind alle Post der Page sortiert nach dem Aktuellsten
- Hidden Post sind nur Post die auf Grund von Spam oder Bad-Words nicht sichtbar sind
- Administratoren werden in dieser Ansicht oben rechts angezeigt und können direkt angechattet werden.
- Facebook versucht zudem in der rechten Seitenleiste den Self-Service Anzeigenverkauf für Pages etwas anzukurbeln.
Facebook arbeitet also stark an den neuen Pages und wir sind gespannt wann diese endlich online gehen.
- Gastbeitrag von Thomas Schwenke und Sebastian Dramburg aus der Reihe “Rechtliche Stolperfallen beim Facebookmarketing” -
Direktmarketing gehört zu den effizientesten Marketingarten. Es handelt sich dabei um alle Werbemaßnahmen, die einen potentiellen Kunden aktiv ansprechen sollen. Dazu gehören z.B. Newsletternachrichten adressiert an eine Vielzahl von Empfängern wie auch Emails mit Angeboten an einzelne Kunden.
Diese Methoden sind daher effizient, weil anders als bei einer Werbeanzeige oder Webseite, der Kunde sich der Werbung nicht entziehen kann. Die Schattenseite des Direktmarketings ist als Spam bekannt und hat dazu geführt, dass der Gesetzgeber das Direktmarketing im Internet nur im ganz engen Rahmen zulässt.
Auch auf der Facebookplattform lässt sich sehr effizientes Direktmarketing betreiben. So kann man anderen Mitgliedern Nachrichten mit Werbeinhalten schicken oder Werbebotschaften auf deren Pinnwänden hinterlassen. Ob dies auch zulässig ist, erklärt dieser Beitrag.

Bild von arnold|inuyaki http://bit.ly/e00hG8 unter CC-BY Lizenz http://bit.ly/5pKf4V