
Am Freitag ging es schon druchs Netz als die Nachricht von TechCrunch, Mashable oder auch Gizmodo aufgegriffen wurden. Facebook veröffentlicht gerade bei bestimmten Nutzer “intelligente” Freundeslisten, welche Freunde (so gut es geht) automatisch Listen zuteilen können. Hauptzweck dieses Updates ist für Facebook wohl ein größerer Push der Freundeslisten. Gleich Vorweg soviel: Wie immer ist das Feature nur bestimmten Personen zugänglich, derzeit könnt ihr nur warten bis ihr die Features habt und nichts aktiv dafür tun.
Die Freundeslisten sind dabei Teil der vielen Optimierungen am Stream die Facebook gerade durchführt. Unter anderem durch den Start von Google+ war Facebook stark in die Kritik geraten, da die Listen weniger im Vordergrund stehen als die Google “Circles”. Bei dieser Neuerung fällt vor allem auf, das Facebook zum einen das Feature enorm pusht in dem der Nutzer durch die Funktionsweise geführt wird und zum anderen, das die Funktion viel besser in Facebook integriert ist.
Wir wollen deshalb drei Punkte dieses Updates hervorheben: (weiterlesen …)
Die hier vorgestellte Neuerung gehört zu einer Serie von neuen Funktionen, die Facebook am 23.08. im Rahmen der Launching Season vorgestellt hat. Diese sollen ab Ende der Woche an die Nutzer ausgerollt werden.

Der neue Publisher - Quelle: Facebook.com
Der Publisher, Facebooks Eingabefeld für Statusnachrichten und Medienveröffentlichungen, erfährt mit den kommenden Updates auch einige Neuerungen.
Im Detail:
- Das Markieren von Personen und Seiten wird überarbeitet. Dies ist nun über einen eigenen Button möglich.
- Ab sofort können auch am Rechner Orte in Updates angegeben werden. Dies kann nicht nur der aktuelle Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Ort, an dem man einmal war, den man gerne besuchen möchte oder den man einfach nur einer anderen Person empfiehlt.
- Ein Feature, das schon seit über einem Jahr im Publisher existiert, erhält mehr Raum: Die Einstellungen zur Sichtbarkeit von Statusupdates.
Über das Markieren von Personen und Orten haben wir bereits berichtet. Die Funktionen hinter der Sichtbarkeitseinstellung hat sich aber etwas gewandelt.
Was schon immer ging, ist das Festlegen von Empfängern und Empfängergruppen in Facebook. Leider wurde dies bisher aber kaum von einem Nutzer verwendet. Auch die damit verbundenen Möglichkeit Listen anzulegen ist kaum bekannt. Gerade einmal fünf Prozent sollen diese Funktion kennen. Aus der Unwissenheit heraus, wurden Google Circles als große Innovation gefeiert, da sie Listen (nichts anderes sind Circles) mehr ins Blickfeld des Nutzers lenkten.

Wer kann Beiträge sehen?
In dieser “Inline-Funktion zur Festlegung des Publikums” (was für ein sperriger Name) hat Facebook auch noch mal ein wenig ausgemistet. Aus den aktuell sechs Auswahlmöglichkeiten unter dem kleinen Schloss, werden nach dem Update nur noch drei: Öffentlich, Freunde und Benutzerdefiniert. Diese Vereinfachung soll den Nutzern entgegen kommen, die sich nicht mit “Freunden von Freunden” und “Freunde und Netzwerke” herumschlagen wollen.
Die wirkliche Neuerung versteckt sich auch hier im Hintergrund. Das nachträgliche Anpassen der Sichtbarkeit eines Beitrages wird nun möglich. Das bedeutet, der Nutzer kann im Nachhinein einzelnen Nutzern, Listen oder auch Gruppen die Möglichkeit einen Beitrag zu sehen entziehen. So muss man Statusnachrichten, die für den ursprünglichen Empfängerkreis nicht mehr geeignet sind, nicht mehr löschen, sondern kann diese auf Facebook belassen und einfach deren Sichtbarkeit ändern.
Uns gefallen diese Änderungen gut. Wie findet ihr die Neuerungen am Publisher?

Der neue Publisher
Mit dem heute angelaufenen Roll-Out für Facebook Questions (derzeit nur in der englischen Version der Plattform) stellt Facebook auch einen neuen Publisher vor. Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt wurden hier Fremdanwendungen, welche früher ebenfalls diesen Weg nutzen konnten verbannt. Ab sofort können nur noch Statusupdates, Fragen, Photos und Links auf diesem Weg veröffentlich werden. Auch die Möglichkeit Videos zu veröffentlichen rückt so in den Hintergrund.
In der nun aktiven Version gibt es zwei bemerkenswerte Veränderungen. So werden Links, welche in Statusupdates eingebettet sind, nicht mehr automatisch eingebunden. Es wird also keine Kurzzusammenfassung der entsprechenden Webseite samt Bild mehr angeboten. Unserer Meinung nach eine Verschlechterung.
Auch hat sich die Bedienung für das explizite Veröffentlichen einer URL geändert. So muss zuerst die URL angegeben werden und erst danach ist es möglich einen Kommentar hierzu zu hinterlegen. es ändert sich also ein wenig der Workflow, aber auch nicht unbedingt zum Positiven.
Im Bereich “Ask Question” können Fragen an alle Facebooknutzer gestellt werden. Diesem neuen Produkt werden wir uns morgen etwas ausführlicher widmen. Noch funktioniert die Funktion nur in Teilen.
Habt ihr auch schon den neuen Publisher? Wie finde ihr ihn?

Events sind nicht für Privatpersonen in Facebook ein wichtiges Element sondern auch für Unternehmen interessant. Wie andere Posts auf Facebook steigern auch Events die Bekanntheit und verbreiten sich bei richtiger Anwendung viral im Netzwerk der Fans.
Ein Nachteil war bis jetzt die Eventwall. Im Vergleich zur Wall der Fanpage oder eines privaten Profils war diese nur wenig umfangreich und Teilnehmer wurden nicht über neue Kommentare informiert. Mit dem neuen Update wurde das Verhalten nun verbessert. Die Wall besitzt nun wie auch die anderen Elemente auf Facebook den normalen Publisher. So werden Links automatisch aufbereitet und einzelne Kommentare können mit Likes versehen werden und nochmals kommentiert werden. Auch die sonst üblichen Funktionen wie das @Tagging sind natürlich verfügbar. Alle Funktionen sind jedoch nicht integriert, so können Post im Event nicht wie Wallpost an spezielle Zielgruppen bzw. Sprachen/Region getargeted werden. Updates auf der Eventwall sind dennnoch nicht mit Updates der Fanpage vergleichbar da diese laut Facebook nicht automatisch im Stream der Teilnehmer sichtbar sind. (weiterlesen …)