Facebook anonymisiert Fans komplett – Update

Facebook ist bei der Anonymisierung der Fans einer Page nun noch einen Schritt weiter gegangen. Seit heute haben Page Betreiber keinen zentralen Zugriff mehr auf die Profile der Pagefans.

Update 2: Wie wir von Annette Schwindt gerade erfahren haben, gibt es nun in den Page Insights einen kleinen Link “See Likes”, der das gewünschte Pop-Up auch wieder hervorzaubert.

Bisher war es so, dass ein Administrator auf der betreuten Page unter der Like Zahl den “gefällt das” Link anklicken konnten. Daraufhin öffnete sich ein Pop-Up in dem nicht nur die letzten 500 neuen Fans, sondern auch blockierte Fans und Administratoren sowie Liebingsseiten angezeigt wurden.

Entgegen jeder Rechtssprechung hatte der Administrator auf diesem Wege die Möglichkeit einzelne Personen direkt anzuschreiben. Zudem konnten die Fans zu Administratoren der Seite erklärt werden. Dies ist nun vorbei: Wenn man jetzt den Link anklickt wird man zur aggregierten Fanpage Demographie in den Insights weitergeleitet. Die Namen und Profile der Fans sind auf diesem Wege nicht mehr zugänglich.

Selbst den ehrlichen Facebook Administrator, der auf diesem Wege keine Kaltakquise durchführen wollte steht nun aber vor einem Problem:

  1. Fans können nur noch zu Administratoren gemacht werden, wenn man mit diesen auch befreundet ist
  2. Geblockte Nutzer können nicht wieder zur Seite zugelassen werden
Beide Fälle sind im Tagesgeschäft nicht gerade selten und wir sind gespannt, ob Facebook hier eine Alternative anbieten wird.

Mit dieser Aktion legt Facebook aber auch all jenen das Handwerk, die Gewinnspiel veranstalten, bei denen die neuesten Fans, oder der 1000. Fan einer Page etwas gewinnen können. Ab sofort ist es nicht mehr möglich diese Personen zu ermitteln.

Update: Die Änderung ist nur für Nutzer sichtbar welche bereits die neuen Facebook Insights nutzen. Unsere schlauen Leser haben einen Weg gefunden, wie man das alte Pop-Up noch erreicht: Wenn man als Page angemeldet ist, kann man über die “neue Freunde”-Benachrichtigung oben im Menü auf “alle anzeigen” gehen. Dann öffnet sich die Liste wieder. Wie lange das aber so bleibt, wissen wir nicht.

Update 2: Wie wir von Annette Schwindt gerade erfahren haben, gibt es nun in den Page Insights einen kleinen Link “See Likes”, der das gewünschte Pop-Up auch wieder hervorzaubert.

Wie sieht es bei euch aus? Braucht ihr Zugriff auf die Fanprofile? Wenn ja, wozu?

Facebook Vanity-URLs nun für alle verfügbar (auch ohne 25 Fans!)

Seit Oktober 2009 gibt es nun auf Facebook die sogenannten Vanity URLs welche die lange URL von privaten Profilen oder Facebook Pages in kurze URLs verwandelt. Zuerst war dies nur für private Profile oder Facebook Pages mit mehr als 100 Fans möglich, später wurde die Grenze auf 25 Fans herabgesetzt und nun scheint es für alle zu funktionieren.

Facebook Fanpages brauchen also keine 25 Fans mehr um eine hübsche URL zu erhalten! 

Ob Bug oder Feature wissen wir derzeit noch nicht so genau. Und ob wir dies allerdings so toll finden wissen wir gerade noch nicht. Hat die minimale Grenze von 25 Fans doch wenigstens etwas verhindert, das dass Reservieren von diesen Facebook URLs im großen Stil angefangen hat. Nun kann jeder x-beliebige Pages eröffnen und x-beliebige Vanity URLs dazu reservieren. Wir haben unsere Testseiten mal mit Vanity-URLs bestückt solange es noch geht, denn wie gesagt wir sind uns nicht ganz sicher ob es nicht doch nur ein Bug ist…

Noch eine kurze Zusammenfassung zu den Facebook Vanity URLs

  • Sie können unter der URL http://www.facebook.com/username erstellt werden.
  • Dort wählt ihr das private Profil oder die entsprechende Page aus und gebt den gewollten Name ein
  • Dann wird aus “facebook.com/pages/TestSeite/32541217840″ > “facebook.com/testseite”
  • Aber Achtung: Die URL kann nicht mehr geändert werden und steht so fest! (Bei privaten Profilen ist das Ändern genau einmal möglich)
  • Für Pages gibt es keine Untergrenze an Fans mehr
  • Private Profile müssen nach unserem letzten Stand immer noch authentisch/verifiziert sein
  • Ob eine URL frei oder reserviert ist könnt ihr durch einen kleinen Trick herausfinden 
  • Falls jemand eure URL zu unrecht reserviert hat könnt ihr einen Copyright-Claim stellen. Beachtet hier allerdings die internationalen Markenrechte.
  • URLs müssen mindestens 5 Zeichen haben. URLs mit weniger Zeichen gibt es nur mit entsprechenden Einfluss für Konzerne wie BMW, Audi…
Upadte 15.09 – 9.30 Uhr – Wie viele Leser berichten scheint es nur bei der ersten Fanseite zu funktionieren und danach gelten wieder die gleichen Einschränkungen. Ob es also wirklich nur ein Bug ist, ein Feature mit dem Neulinge bei ihrer ersten Page sofort den Namen bekommen oder eine zeitliche Einschränkung beim Anlegen von URLs werden wir noch sehen…

Endlich: Private Profile in Pages umwandeln

Die Suche in der Facebook Hilfe hält so manche Überraschung bereit. Auch für den Blogger Josh Constine. Dieser hat dort nicht nur den schon komplett ins Deutsche übersetzten Abschnitt “Umwandeln von Profilen in Pages” sondern auch das “Profil in Unternehmensseite verwandeln“-Tool gefunden.

Das Migrationstool

Das Migrationstool

Diese Übertragung ist nur verifizierten Accounts möglich. Also solchen die eine bestätigte Handy- oder Kreditkartennummer hinterlegt haben. Dabei können Personen mit unter 100 Fans während dem Prozess wohl den Namen noch einmal ändern. Wer mehr Freunde hat muss den Namen behalten. Zudem kommt hier das längst vergessene Unternehmenskonto wieder ins Spiel. Ein solches wird für die neue Fanpage als einziger Administrator-Zugang angelegt. Eine solche Umwandlung könnte also für einige Firmen auch ein Weg sein an eine Page mit Unternehmenskonto zu gelangen.

Bei der Umwandlung in eine Page werden laut Facebook Hilfe folgende Informationen übernommen:

  • Das Profilbild wird zum Page Profilbild
  • Freunde werden zu Fans

Weitere Informationen, wie Pinnwandeinträge oder angelegte Fotoalben werden nicht übernommen. Diese können aber vor der Umwandlung auf den eigenen Rechner übertragen werden.

Dieses neue Tool ist besonders für die Firmen wichtig, welche die ersten Facebook Schritte falsch gemacht haben und mit einem privaten Profil gestartet sind. Diese haben gegenüber einer Page nicht nur einige Nachteile sondern sind für die gewerbliche Nutzung auch von Facebook verboten.

Aber auch “(Web-)Celebrities” können hier profitieren. So kratz Sascha Lobo bereits seit über einem Jahr an den 5000 Freunden – dem Maximum bei privaten Profilen. Mit der Umwandlung des Profils in eine Page könnte er nicht nur mehr “Freunde” haben, sondern bräuchte diese auch nicht mehr einzeln annehmen. Ein weiteres Problem ist, dass dieses Profil nicht in eine bestehende Page integriert werden kann.

Leider haben wir derzeit keinen verifizierten Account zur Hand um den Prozess einmal komplett durchzuspielen und zu testen. Wir werden das aber sobald wie möglich nachliefern. Vielleicht könnt ihr hier helfen: Meldet euch doch kurz, wenn ihr die Migration durchgeführt habt und ob alles funktioniert hat. Gerne auch mit vielen Screenshots.

Best Practice – Workflow Facebook Page erstellen (Updated)

Wir haben im Februar einen “Best Practice – Workflow Fan Page erstellen” veröffentlicht zu dem in letzter Zeit immer häufiger Fragen von Anfängern im Blog auflaufen. Da in der Zwischenzeit viele Features verändert wurden wollen wir diesen Beitrag nun gerne aktualisieren.

Unserer Einschätzungen nach hat sich der Prozess dank der neuen Features enorm vereinfacht und sieht nun so aus:

  1. (Ein privates Profil mit korrekten Daten bei Facebook erstellen)
  2. Auf Facebook mit dem privaten Profil einloggen
  3. Die Seite http://www.facebook.com/pages/create.php aufrufen
  4. “Offizielle Seite” erstellen, passende Kategorie wählen und den Facebook Dialogen folgen
  5. Die Page unter “Seite bearbeiten > Einstellungen” auf unveröffentlicht setzen bis alle Einstellungen vorgenommen wurden

Wer sich die alte Anleitung durchließt oder diese kennt wird bemerken, dass der Vorgang nun viel einfacher ist. Dies hat folgende Gründe: (weiterlesen …)

Facebook entfernt Profil Boxen

Facebook Profile Box (Quelle: Insidefacebook.com)

Erst waren die Profilboxen gestern weg und dann plötzlich doch wieder da. Fest steht aber, dass die Boxen zukünftig nicht mehr verfügbar sein werden. Es ist also zukünftig nicht mehr möglich für Applicationen kleine Boxen auf dem Profil des Nutzers einzubinden. Die Änderung an sich kommt wenig überraschend nur die Ausführung ist wie für Facebook üblich sehr spontan.

Insidefacebook schreibt zum Entfernen der Boxen:

Facebook’s treatment of application integration with the profile page has been an interesting story over the years since the Platform launched. Initially after the Platform opened in 2007, profile boxes became an extremely powerful way for applications to spread “virally.” At that time, app boxes could be installed on user profile pages in either a “wide”format on the right side of the page, or a “narrow” format on the left side of the page.

Since then, however, Facebook has taken significant steps to change the way apps have presence on the profile. Facebook removed the “wide” format option, and height-limited the “narrow” format option, instead encouraging developers to get users to publish News Feed items and install tabs for their applications. While this hurt distribution for many apps that were primarily designed to be viral profile widgets, Facebook actually largely viewed allowing profile boxes so much profile real estate as a danger for the long term growth of the service.

Die Entfernung der Profil Boxen für Nutzer ist auch der erste Indikator für die baldige Umsetzung der angekündigten Änderungen an Facebook Pages. Auch dort werden die Boxen zukünftig nicht mehr verfügbar sein. Das Wegfallen der Profilboxen kann auch das baldige Umstellen der Tab Größe auf 520 Pixel bedeuten. Facebook setzt damit weiter auf die Strategie Nutzerprofile und Facebook Pages immer mehr aneinander anzupassen und die unterschiede so gering wie möglich zu halten. Es ist also in Zukunft nicht verwunderlich wenn weitere Änderungen an Nutzerprofilen auch die Facebook Pages beeinflussen. Für Page Besitzer bedeutet dieser Schritt, dass sie sich nun Final auf die Änderung vorbereiten müssen. Alle die bisher ihre Facebook Page mit Google Analytics getrackt haben werden in Zukunft zumindest was die Startseite anbelangt wieder auf die Facebook Insights umsteigen müssen.

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