Aufpassen: Facebook hat die Sichtbarkeit für neue Fotouploads geändert (& für alle Inhalte mit markierten Personen)

Mit der Einführung der neuen Listen vor drei Wochen hat Facebook auch eine Änderung bei den Fotoalben umgesetzt. Dort ist die Sichtbarkeit für Bilder auf denen Personen getagged wurden nun etwas anders.

Update: Bitte beachtet das die hier beschriebene Sichtbarkeit generell für alle Inhalte gelten in denen anderen Personen markiert werden und nicht nur für Bilder. Also z.B. auch für gemeinsame Check-Ins oder ähnlich.  

Früher konnte man für jedes einzelne Bild auswählen, wer dieses zu sehen bekommt. Wurden Personen auf dem Bild markiert, konnten diese ebenfalls das Bild sehen. Dies war auch möglich, wenn der Besitzer des Bildes und die markierte Person nicht miteinander befreundet waren.

Alte Fotoalben

Alte Fotoalben

Mit den neuen Listen hat sich dies nun ein wenig geändert. Nach wie vor ist es möglich benutzerdefiniert die Empfänger eines Bildes auszuwählen. Viele Nutzer haben hier auch brav ihre Einstellungen vorgenommen. Vorsicht ist hier aber geboten, wenn “Freunde” Zugriff auf die Bilder haben. Das bedeutet nun, dass auch die Freunde der markierten Personen die Bilder sehen können.

Sichtbarkeit für Freunde bedeutet auch für die Freunde der markierten Personen

Sichtbarkeit für Freunde bedeutet auch für die Freunde der markierten Personen

Erst wenn man hier individuelle Listen auswählt, wird die Sichtbarkeit wie erwartet eingeschränkt. Dann sind die Bilder wie in der früheren Version nur noch für die entsprechenden Listen und die markierten Personen sichtbar.

Nachjustieren

Nachjustieren

Geschickt könnte es zum Beispiel sein die von Facebook angelegte Liste “Enge Freunde” vorauszuwählen. Diese sollte man dann aber auch entsprechend Pflegen. Der folgende Sreenshot zeigt, wie sich die Sichtbarkeit dadurch verändert.

Nur noch für enge Freunde und markierte Personen sichtbar

Nur noch für enge Freunde und markierte Personen sichtbar

Um den Facebook Nutzer vor ungewollter Exposition in seinem eigenen Netzwerk zu schützen, hat Facebook mit den neuen Privatsphäre Einstellungen aber auch eine Option hinterlegt, die man unbedingt aktivieren sollte. Wir hatten bereits in einem früheren Artikel drüber berichtet, dass es möglich ist Markierungen erst zu überprüfen, bevor diese im eigenen Newsstream erscheinen.

Nutzt ihr schon die neuen Listen und habt eure Einstellungen überprüft?

Jetzt offiziell: Verbessertes Konzept der Freundeslisten auf Facebook noch diese Woche

Wir hatten diese Woche schon über die neuen Features der Freundeslisten berichtet. Nun macht es Facebook mit einem Blogpost offiziell und zeigt noch mal die neuen Features im Detail auf. Die neuen Listen sollen es viel einfacher machen die Freundeslisten auf Facebook zu nutzen, und binden diese auch viel besser auf Facebook ein. Dies wiederum macht es für Nutzer einfacher die Sichtbarkeit der Inhalte besser zu kontrollieren. So wird gewährleistet, dass ein Post z.B. nur für die Familie oder auch nur für Arbeitskollegen sichtbar ist. Insgesamt also eine verbesserte Privatsphäre auf Facebook.

Die neuen Features haben wir teilweise schon im Detail im alten Blogpost beschrieben. Hier nochmals ein kurzer Überblick:  (weiterlesen …)

Facebook Tipps: Tagging bestätigen – Diese Funktion solltet ihr aktivieren

In den vergangen Wochen hat Facebook sich das Thema Datenschutz erneut groß auf die Fahne geschrieben und netzwerkintern einige neue Funktionen zum Schutz der eigenen Daten und Privatsphäre eingefügt.

Eines davon ist besonders wichtig, für alle die sich über das ständige taggen auf Fotos und in Statusupdates anderer ärgern. Denn gerade hier droht eine der großen Facebook Missverständnisse, wenn der Chef plötzlich im Profil des Mitarbeiters sehen kann, dass dieser gar nicht krank war, sondern sich einen schönen Tag in der Sonne gemacht hat, etc.

Auf diese Funktionsweise der Markierungen kann der Nutzer nun Einfluss nehmen:

  • Bei Facebook anmelden
  • Auf Konto -> Privatsphäre gehen
  • “Funktionsweise von Markierungen” bearbeiten
Daraufhin öffnet sich das folgende Pop-Up:
Markierungen bearbeiten

Markierungen bearbeiten

Neu sind die Punkte eins und zwei. Hier lässt sich die Überprüfung für Tags einschalten, (weiterlesen …)

Randi Zuckerberg: Es darf im Internet keine Anonymität mehr geben

Randi Zuckerberg (2.vl.) mit den anderen Podiumsteilnehmern (Quelle: mediabistro.com/prnewser)

Randi Zuckerberg (2.vl.) mit den anderen Podiumsteilnehmern (Quelle: mediabistro.com/prnewser)

Randi Zuckerberg, Mark Zuckerbergs große Schwester, hat sich jetzt auf einer Podiumsdiskussion zum Thema Anonymität im Internet geäußert. Bei der von Marie Claire veranstalteten Diskussion zum Thema Social Media sagte sie laut HuffPost:

I think anonymity on the Internet has to go away. … People behave a lot better when they have their real names down. … I think people hide behind anonymity and they feel like they can say whatever they want behind closed doors.

Nach ihrer Argumentation ist dies der einzige Weg Cyber-Mobbing effektiv zu begegnen. Ein Problem von dem in Deutschland nach einer Studie der Techniker Krankenkasse bereits 35% der Kinder und Jugendlichen betroffen sind. Mit ihrer Forderung steht Zuckerberg nicht alleine. Auch Googles Chef Schmidt hat bereits im vergangenen Herbst in diese Richtung argumentiert:

 We need a [verified] name service for people … Governments will demand it.

Bereits vor einigen Monaten hatte Mark Zuckerberg mit einer ähnlich radikalen Ansage für Verwirrung gesorgt, als er das Zeitalter der Privatsphäre für beendet erklärte:

And then in the last 5 or 6 years, blogging has taken off in a huge way and all these different services that have people sharing all this information. People have really gotten comfortable not only sharing more information and different kinds, but more openly and with more people. That social norm is just something that has evolved over time.

Auch die t3n hat Zuckerbergs Ausführungen zur Grundlage eines Beitrags gemacht und der Diskussion um Anonymität und Privatsphäre ein weiteres Statement der Flickr Mitbegründerin Fake hinzugefügt:

Pseudonyms are not in themselves harmful. Yes, they can be used for harm, as when people use them for anonymous, slanderous attacks, trolling, etc., but in the vast majority of cases there is no harm done. Importantly, they can serve to protect vulnerable groups. There’s even a comprehensive list of people harmed by Real Names policies. In the cases where pseudonyms are being abused, it is the harm that should be stopped, not the pseudonyms.

Was denkt ihr? Brauchen wir die totale Transparenz im Internet? Wie kann einen sinnvolle Verbindung von Klarnamen oder Pseudonymen und Privatsphäre aussehen?

Neu: Facebook führt den Senden Button ein

Der Facebook Senden Button in Aktion

Der Facebook Senden Button in Aktion

Gerade erst ist der Like-Button ein Jahr alt geworden, schon bekommt er einen kleinen Bruder. Der neue Senden Button ist für alle Fälle bestimmt, in denen keinen Meldung im Newsstream des Nutzer erscheinen soll, sondern einfach nur eine Meldungen an einen oder mehrere Freunde gesendet werden soll. Über die Eingabe der Namen von Freunden oder Gruppen oder eine E-Mail Adresse kann der Empfängerkreis für einen geteilten Inhalt bestimmt werden. Nach der One-To-Many Kommunikation des Like-Buttons zieht damit eine One-To-One Kommunikation bei Facebook ein. Damit wird es Facebook noch besser möglich feste Beziehungen und gemeinsame Interessen unter Freunden zu erkennen und zu bedienen.

Mit dem Senden Button gibt es nun auch keine Notwendigkeit mehr den Share-Button einzusetzen, da der neue Senden Button dessen Funktionalität komplett abbildet.
Für die eigene Seite steht der Button als einfaches Social-Plugin zur Verfügung. Administratoren, welche die JavaScript API bereits installiert haben erzeugen den Button mit einem einfachen:

 <fb:send href="example.com" font=""></fb:send>

Eine Webseite kann nun entweder den Like Button allein (alles wie bisher), oder den Senden Button (wie oben beschrieben) oder aber beide nebeneinander verwenden. Für beide Buttons muss der bisherige Like-Button mur um einen “send=true” Parameter erweitert werden.

Wir haben bei uns jetzt beide Buttons eingebunden, hätten es aber schöner gefunden, wenn beide Funktionen in einem Button hätten vereinigt werden können. Vorerst werden wir beide Buttons drin lassen und beobachten, wie sich dies für unsere Seite auswirkt. Dafür wird der Senden-Button bald auch in den Insights zu finden sein.

Wie findet ihr den neuen Button? Werdet ihr ihn bei euch einsetzen?

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