Mit der neuen Aufstellung der Facebook Places als Meta Ebene, die sich durch alle OpenGraph Aktionen auf Facebook zieht, haben die Orte eine neue Bedeutung auf der Plattform erhalten. Diese dienen nicht länger nur als Möglichkeit für einfache Check-Ins sondern können bei allen Aktionen mit eingebunden werden. Wie wir bereits in einem Gastbeitrag gezeigt haben, ist es außerdem möglich Apps speziell rund um das Places Feature zu entwickeln.
Mit der steigenden Sichtbarkeit der Places auf Facebook wird es für die Betreiber nun um so wichtiger ihre Places zu pflegen und im Blick zu behalten. Dazu hat Facebook in den vergangenen Wochen Änderungen im Backend vorgenommen, die hierbei helfen.

Im Detail handelt es sich um die folgenden Änderungen: (weiterlesen …)
Laut InsideFacebook.com hat Facebook letzte Woche wieder einmal damit begonnen die Administratoren von Facebook Seiten darauf hinzuweisen ihren Seiten doch eine Adresse hinzuzufügen, und diese somit zum Facebook Places zu machen. In diesem Fall werden allerdings nicht nur Administratoren gebeten die Adresse hinzuzufügen, auch die Nutzer können die Ortsinformationen ergänzen sofern es sich um eine Community Page handelt. Wir kennen dieses Vorgehen von Facebook bereits mit dem Places Editor der im Juni 2011 veröffentlicht wurde. Neben einer konkreten Adresse kann eine Seite auch zu einem bereits bekannten Ort hinzugefügt werden.
Auf Seiten die noch keine Adresse besitzen wird hierzu dieser neue Dialog angezeigt:

"Add to Map" wenn eine Seite noch keine Adresse besitzt

Sobald die die Adresse hinzugefügt wurde

Die Markierung auf der Karte
Nicht nur bei den Facebook Seiten pusht Facebook die Funktion. Wir konnten in letzter Zeit immer wieder beobachten das Facebook die Ortsinformationen der Nutzer haben will. Beispielsweise bei der neuen Karte innerhalb der Timeline, bei den automatischen Vorschlägen zur Verortung von Fotoalben oder auch einfach beim neuen Publisher.
Auf der anderen Seite scheinen die Produkte und Funktionen für Unternehmen zu stagnieren. Die vor etwa einem Jahr gehypten Check-In Deals auf Facebook sind in Deutschland nie richtig veröffentlicht worden und nun quasi verschwunden. Auch der Kauf des Location-Based-Service Gowalla hat noch keine sichtbaren Veränderungen hervorgebracht.
Wenn man diese beiden Faktoren zusammenzählt, dann dürfte in nächster Zeit auch wieder etwas auf uns Zukommen. Eine bessere Neuauflage der Places oder auch bessere Tools für Unternehmen. Wenn wir Glück haben wird dies am 29. Februar in New York veröffentlicht. Wir sind gespannt.
- Gastbeitrag von Benjamin Stoll -

lenipopeni / photocase.com
Facebook hat Anfang Dezember den Location Based Service Gowalla gekauft. Der mobile Dienst wird bereits Ende Januar 2012 eingestellt. Die Gowalla-Gründer Josh Williams und Scott Raymond sowie ein großer Teil des Teams ziehen aus dem texanischen Austin ins kalifornische Palo Alto in die Facebook-Zentrale, um dort ihre Expertise in die Produktentwicklung von Facebook einzubringen. Facebook erhofft sich dabei vor allem einen neuen Push von Facebook Places. Das „Orte“-Feature wurde im August 2010 auf Facebook gelauncht und ermöglicht Nutzern virtuell in Standorte „einzuchecken“ sowie andere Personen dabei zu markieren. In Deutschland wurde der Dienst am 5. Oktober 2010 eingeführt. Via Facebook Deals konnten sogar für virtuelle „Check Ins“ Angebote hinterlegt werden. Facebook Deals war in Deutschland seit Ende Januar 2011 online. Das Produkt „Deals“ ist jedoch bis jetzt noch nicht richtig im „Facebook-Mainstream“ angekommen. Entgegen vorheriger Ankündigungen, beerdigt Facebook die „Deals“ nicht und experimentiert damit weiter. In Deutschland ist derzeit über das Sales Team in Hamburg nur der Check-In Deal möglich.
Eines der ersten deutschen Unternehmen, die mit Facebook Places und einem entsprechenden Check-In Deal experimentiert haben, ist der FC Bayern München. Der Fußballverein verschenkte 1.000 Fan-Schals an Fans, die beim Heimspiel am 12. Februar 2011 gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf Facebook in die Allianz Arena eingecheckt hatten. Lorenz Beringer, Projektleiter Social Media beim FC Bayern München:
„Die Aktion ist bei unseren Fans extrem positiv angekommen. Es gab einen Riesen-Run auf den Stand, wo die Fans nach dem Vorzeigen der Deals-Marke einen Fanschal bekommen haben. Hier hatten wir keine monetären Ziele, sondern wollten uns damit bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken.“
Facebook ist bei den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga längst als relevantes kommunikatives Spielfeld angekommen: Alle 36 Profivereine sind mittlerweile dort mit einer eigenen Facebook Fanpage aktiv. Doch wie sieht es mit den Spielstätten, den Stadion, auf Facebook aus?
Die Stadien der Bundesliga auf Facebook

Der FC Bayern München als virtueller Eigentümer der Allianz Arena
Spitzenreiter des deutschen Stadion-Rankings ist der Rekordmeister FC Bayern München mit der Allianz Arena, (weiterlesen …)

Credits: sijole / photocase.com
Bereits vor einigen Wochen hatten wir hier im Blog eine erste Aufzählung der für uns wichtigsten Themen im Zusammenhang mit der Erstellung einer Facebook Page. Damals noch alphabetisch und ohne größere Struktur gepostet, hat sich Jasper Krog von Edelman Digital nun mit uns daran gemacht eine ordentliche Checkliste zu erstellen. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Page angesprochen, sondern es gibt auch direkt Links zu den Themenrelevanten Blogbeiträgen hier auf allfacebook.de.
Mit dieser Checkliste sollen aber nicht nur Page Administratoren angesprochen werden, die noch vor der Erstellung einer Seite stehen, sondern auch solche, die bereits seit längerem eine Seite verwalten und deren Aufbau überprüfen und optimieren wollen. (weiterlesen …)

Neues "Orte" Feature für Fotos.
Mit der neuen Timeline erhält jeder Nutzer auch eine attraktive Karte auf welcher seine Inhalte angezeigt werden, sofern diese mit einem Ort verknüpft sind. In den letzten Monaten hat Facebook dabei das Hinzufügen von Orten immer weiter gepusht und z.B. auch direkt in den neuen Publisher integriert.
In den letzten Wochen wurde die Bildgalerie schon an die neue Timeline angepasst. Nutzer können dort nun Datum und Aufnahmezeit eines Fotos anpassen und auch den Ort hinzufügen. Genau dieses Hinzufügen will Facebook jetzt noch einmal vereinfachen.

Die Bildergalerie ist bereits jetzt bei vielen Nutzern auf die Timeline optimiert. Facebook hat aus diesem Grund unter anderem auch die Funktion ergänzt, nachträglich Datum und Aufnahmezeit zu verändern.
Facebook erkennt dabei halbautomatisiert den Ort von Fotos oder Alben. Dabei werden gerade bei Fotos von Handys (weiterlesen …)