Check-In into the Arena – Die Stadien der 1. & 2. Bundesliga als Facebook Places

- Gastbeitrag von Benjamin Stoll - 

lenipopeni / photocase.com

Facebook hat Anfang Dezember den Location Based Service Gowalla gekauft. Der mobile Dienst wird bereits Ende Januar 2012 eingestellt. Die Gowalla-Gründer Josh Williams und Scott Raymond sowie ein großer Teil des Teams ziehen aus dem texanischen Austin ins kalifornische Palo Alto in die Facebook-Zentrale, um dort ihre Expertise in die Produktentwicklung von Facebook einzubringen. Facebook erhofft sich dabei vor allem einen neuen Push von Facebook Places. Das „Orte“-Feature wurde im August 2010 auf Facebook gelauncht und ermöglicht Nutzern virtuell in Standorte „einzuchecken“ sowie andere Personen dabei zu markieren. In Deutschland wurde der Dienst am 5. Oktober 2010 eingeführt. Via Facebook Deals konnten sogar für virtuelle „Check Ins“ Angebote hinterlegt werden. Facebook Deals war in Deutschland seit Ende Januar 2011 online. Das Produkt „Deals“ ist jedoch bis jetzt noch nicht richtig im „Facebook-Mainstream“ angekommen. Entgegen vorheriger Ankündigungen, beerdigt Facebook die „Deals“ nicht und experimentiert damit weiter. In Deutschland ist derzeit über das Sales Team in Hamburg nur der Check-In Deal möglich.

Eines der ersten deutschen Unternehmen, die mit Facebook Places und einem entsprechenden Check-In Deal experimentiert haben, ist der FC Bayern München. Der Fußballverein verschenkte 1.000 Fan-Schals an Fans, die beim Heimspiel am 12. Februar 2011 gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf Facebook in die Allianz Arena eingecheckt hatten. Lorenz Beringer, Projektleiter Social Media beim FC Bayern München:

„Die Aktion ist bei unseren Fans extrem positiv angekommen. Es gab einen Riesen-Run auf den Stand, wo die Fans nach dem Vorzeigen der Deals-Marke einen Fanschal bekommen haben. Hier hatten wir keine monetären Ziele, sondern wollten uns damit bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken.“

Facebook ist bei den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga längst als relevantes kommunikatives Spielfeld angekommen: Alle 36 Profivereine sind mittlerweile dort mit einer eigenen Facebook Fanpage aktiv. Doch wie sieht es mit den Spielstätten, den Stadion, auf Facebook aus?

Die  Stadien der Bundesliga auf Facebook

Der FC Bayern München als virtueller Eigentümer der Allianz Arena

Spitzenreiter des deutschen Stadion-Rankings ist der Rekordmeister FC Bayern München mit der Allianz Arena, (weiterlesen …)

Die Facebook Pages Checkliste – Whitepaper

Credits: sijole / photocase.com

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Bereits vor einigen Wochen hatten wir hier im Blog eine erste Aufzählung der für uns wichtigsten Themen im Zusammenhang mit der Erstellung einer Facebook Page. Damals noch alphabetisch und ohne größere Struktur gepostet, hat sich Jasper Krog von Edelman Digital nun mit uns daran gemacht eine ordentliche Checkliste zu erstellen. Dabei werden nicht nur die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Page angesprochen, sondern es gibt auch direkt Links zu den Themenrelevanten Blogbeiträgen hier auf allfacebook.de.

Mit dieser Checkliste sollen aber nicht nur Page Administratoren angesprochen werden, die noch vor der Erstellung einer Seite stehen, sondern auch solche, die bereits seit längerem eine Seite verwalten und deren Aufbau überprüfen und optimieren wollen. (weiterlesen …)

Zum Timeline Start treibt Facebook die Verortung von Fotos voran

Neues "Orte" Feature für Fotos.

Mit der neuen Timeline erhält jeder Nutzer auch eine attraktive Karte auf welcher seine Inhalte angezeigt werden, sofern diese mit einem Ort verknüpft sind. In den letzten Monaten hat Facebook dabei das Hinzufügen von Orten immer weiter gepusht und z.B. auch direkt in den neuen Publisher integriert.

In den letzten Wochen wurde die Bildgalerie schon an die neue Timeline angepasst. Nutzer können dort nun Datum und Aufnahmezeit eines Fotos anpassen und auch den Ort hinzufügen. Genau dieses Hinzufügen will Facebook jetzt noch einmal vereinfachen.

Die Bildergalerie ist bereits jetzt bei vielen Nutzern auf die Timeline optimiert. Facebook hat aus diesem Grund unter anderem auch die Funktion ergänzt, nachträglich Datum und Aufnahmezeit zu verändern.

Facebook erkennt dabei halbautomatisiert den Ort von Fotos oder Alben. Dabei werden gerade bei Fotos von Handys (weiterlesen …)

Aktueller Stand: Facebook Places sind nicht tot!

An der einen Ecke wird erzählt Facebook Places seien tot, an der anderen werden die Check-In Deals auch gleich begraben. Eigentlich dürfte mit dem neusten Update soviel leben wie nie zuvor in den Places stecken. Wie aber ist der aktuelle Stand zu den Facebook Places? Wir wollen mit diesem Artikel versuchen etwas Ordnung in die aktuelle Berichterstattung zu bringen:

  • Facebook Places wurden in Deutschland am 5. Oktober 2010 eingeführt.
  • Bei der Einführung hatte Facebook aus verschiedenen Quellen (u.a. Foursquare und Gowalla) einen ersten Satz an Places zur Verfügung gestellt. Diese konnten aber von Nutzern an iPhones und anderen mobilen Endgeräten erweitert werden.
  • Dies führt in den folgenden Monaten zu einem ziemlichen Wildwuchs und unsere Suchen in der aktuellen Places Datenbank finden dutzende Places mit dem Namen “Im Bett”, “Zu Hause” etc.
  • In den letzten Monaten hat Facebook damit begonnen mit Hilfe der Nutzer die Duplikate in der Datenbank auszusortieren.
  • Zusätzlich werden ähnliche Places auf Foursquare und Gowalla direkt auf dem Facebook Place verlinkt.
  • Im Laufe des vergangenen Jahres wurde es zudem möglich einer Facebook Page eine Adresse hinzuzufügen. So wurden viele Pages automatisch zu Places.
  • In einigen Kategorien können neue Pages nur noch mit Adresse angelegt werden.
  • Parallel können existierende Places geclaimt werden und teilweise mit Pages zusammengeführt werden. Wobei das Claimen und Zusammenführen sich als schwierig herausgestellt hat. Einfacher ist es eine neue Seite zu eröffnen und später die Duplikate zu melden. Diese werden mit genügen Meldungen und etwas geduld dann von Facebook entfernt.
  • Places erlaubten Facebook Nutzern im mobilen Context an einem Ort einzuchecken, wenn sie diesen besuchen. Wenn es an diesem Ort einen Check-In Deal gibt, kann dieser eingelöst werden.
  • Für große Unternehmen existiert eine Parent-Child Struktur mit der viele einzelne Filialen verwaltet werden können. 

Mit der Einführung des neuen Publisher verkündete Facebook nun, dass man Places nicht wie bisher weiterführen werde. Das bedeutet aber nicht das Ende der Places. Statt dessen werden Places als neuer Layer in allen Bereichen von Facebook zugänglich gemacht. So kann man Ort nun auch in Statusupdates verlinken, oder ein Bild einem Ort zuweisen. Ich kann also auch ohne an einem Ort zu sein, diesen in meinen Beiträgen einbinden: “Beim Aldi gibt es ab heute Wasserkocher.”

Möglicherweise wird eine zukünftige Mobile-App von Facebook nicht mehr über den expliziten “Orte” Menüpunkt verfügen. Trotzdem wird man an Orten an denen man sich gerade aufhält einchecken können. Lediglich das Interface ändert sich.

Auch die Check-In Deals werden damit nicht verloren gehen. Diese können nach wie vor nach einem Check-In beansprucht werden. Wir erwarten, dass diese nach den Umstellungen rund um den neuen Publisher und die neue Messages App von Facebook auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Pagebetreiber zur Verfügung stehen werden.

Im Moment gibt es also keinen Grund nicht weiter auf das Facebook Places Konzept zu setzen. Gerade mit den neuen Möglichkeiten einen Place auch in Status Updates zu verwenden, sollte man versuchen alle nötigen Places zu claimen und für die eigenen Strategie zu optimieren.

Places: Facebook führt Empfehlungen ein!

Neues "Recommend This Place" Feature welches sowohl auf geclaimten Places als ungeclaimten Places dargestellt wird.

Einer unserer Leser hat uns auf Facebook auf ein neues Feature aufmerksam gemacht. Ab jetzt können auf allen Facebook Places bzw. Facebook Orten Empfehlungen und Tipps hinterlassen werden. Bis jetzt haben wir dieses Feature nur auf der normalen Webseite gefunden und nicht in einer mobilen App von Facebook.

Um einen Tipp bei einem Facebook Ort zu hinterlassen müsst ihr nur die Seite des Ortes aufrufen und dort in der rechten Seitenleiste die Empfehlung hinterlassen. Für Empfehlungen gibt es drei unterschiedliche Stufen der Privatsphäre:

  • Alle – Als Standard sind alle Empfehlungen öffentlich
  • Freunde – Die Tipps sind nur für Freunde sichtbar
  • Benutzerdefiniert – Hier verbergen sich die üblichen Funktionen

Direkt nach einem Tipp wird der Nutzer aufgefordert weitere Empfehlungen zu hinterlassen.

Hinterlässt ein Nutzer eine Empfehlung bei einem Facebook Ort so wird diese Empfehlung als Statusupdate veröffentlicht. Wie auf Facebook üblich können Freunde diese Meldungen liken oder kommentieren. Eine Funktion alá “I did this” wie sie z.B. bei Foursquare existiert konnten wir bisher nicht entdecken. Alle Empfehlungen eines Ortes können dann über den Link in der rechten Seitenleiste eingesehen werden.

Die Empfehlung für einen Facebook Ort im Stream der Nutzer. Direkt bei der Empfehlung wird auch der Ort verlinkt, die Anzahl an Check-Ins & Likes angezeigt. Sofern die Empfehlung auch positiv war ein guter Werbeplatz.

Facebook pusht mit dieser Funktion die eigenen Facebook Orte noch weiter. In letzter Zeit wurde erheblich an der Datenbasis gearbeitet und viele Duplikate zu entfernen. Außerdem können Nutzer schon seit Wochen ihre eigenen Favoriten wählen. So ganz passt allerdings noch nicht alles zusammen, denn bisher fehlt die mobile Integration von Empfehlungen und Favoriten. Auch die Browser Integration ist noch unauffällig.

Für Werber natürlich auch interessant, denn so könnte Facebook aus den Empfehlungen die bereits bekannten Recommendation Ads erstellen und bei den Freunden bewerben.

Alle Empfehlungen werden in einer Übersicht angezeigt - beim Hofbräuhaus in München waren wir die ersten.

Die Administratoren der Places werden derzeit auch noch nicht über Empfehlungen informiert. Also habt ein wachsames Auge auf die rechte Seitenleiste.

Wie würdet ihr mit solchen Empfehlungen umgehen, wenn sie nicht positiv oder in eurem Sinn sind?

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