
Die Gründe aus denen man den eigenen Facebook Page Namen ändern möchte sind sicher vielfältig:
- Falsch beim anlegen eingegeben
- Änderungen durch Übernahmen oder Wechsel der Unternehmensform
- Änderungen an CorporateDesign und/oder CorporateIdentity
- Nicht Facebook konformen Namen gewählt
- Länderzusatz nötig
- …
Bei diesen Kategorien werden sich wohl die meisten wieder finden, die vor dem Problem einer Namensänderung stehen. Leider gestaltet sich die Änderung des Pagenamens bei Facebook aber nicht so einfach, wie viele Administratoren (und deren Vorgesetzte) sich das wünschen. Diese Situation hat sich zum Jahreswechsel noch einmal verschlechtert. Ein Formular, das Facebook für diese Fälle bis dahin anbot, ist nun nicht mehr verfügbar.
Für Facebook war der Prozess der Namensänderung bisher mit hohem personellem Aufwand verbunden, denn jede Änderung musste überprüft werden. Aufgrund des hohen Missbrauchspotential bieten sich automatische Lösungen in diesem Fall kaum an. Alles nur um den Nutzer zu schützen, denn diese sind mit der Umbenennung vielleicht nicht einverstanden, besonders dann nicht wenn sich durch den neuen Namen die Intention einer Seite auch nur marginal ändert.
Es gibt jetzt nur noch zwei Möglichkeiten:
- Seiten mit weniger als 100 Fans: Deren Administratoren haben Glück. Der Name kann über das Admin BAckend der Seite geändert werden. Wenn man nur knapp über den 100 Fans ist, muss man notgedrungen ein paar Fans löschen und hoffen, dass diese nach dem Namenswechsel wiederkommen
- Seiten mit mehr als 100 Fans: Hier ist die Situation schwieriger. Eine Namensänderung ist nur noch über das Facebook (Sales) Team möglich. Wer nicht über die entsprechenden Kontakte oder MediaBudgets verfügt hat hier Pech gehabt. Dann bleibt als einzige Lösung nur noch das Löschen und neu anlegen einer Page.
Auch wir finden diese Situation sehr Schade, verstehen aber natürlich auch Facebook.
Man sollte sich also von Anfang an ganz klar überlegen ob man mit dem Namen für sehr sehr lange leben kann.
Sollte Facebook wieder einen weiteren Weg anbieten, erfahrt ihr bei uns davon.
Update: Unserem Leser und Bloggerkollegen Thomas Hutter danken wir für den Hinweis, dass es nun ein neues Formular zum ändern des Page Namens gibt. Ob und wie schnell Facebook bei diesem Formular reagiert wissen wir auch nicht. Wir freuen uns aber über euer Feedback hierzu.

"Invite Friends" geht (mal wieder)
Da wir das Thema in den letzten Monaten immer wieder aufgegriffen haben, gibt es dieses Mal keine lange Erklärung. Nur so viel: Administratoren können jetzt wieder Freunde zu ihren Seiten einladen.
Im Gegensatz zu den letzten Monaten erhalten diese Freunde nicht nur eine Empfehlung für die Seite in der rechten Seitenleiste von Facebook, sondern werden mit einer Benachrichtigung und einem Pop-Up auf die Einladung hingewiesen. Dadurch dürfte die Conversion Rate des Friend-Invite Tools wieder erheblich steigen.
Neu ist zudem, dass diese Einladungen nun auch in den Facebook Insights einer Page aufgeführt werden. Dort gibt es unter den Like-Quellen nun den Punkt “Admin Invites”.

Admin Invites in den Insights
Eine Frage brennt euch jetzt sicher auf der Zunge: Kann ich Personen die ich früher bereits eingeladen habe, bei denen diese Einladung aber nicht gefruchtet hat noch einmal einladen? Nein, das ist leider nicht möglich. Uns ist hier auch kein Trick bekannt, wie dies gehen könnte.
Den Hinweis für diesen Artikel haben wir übrigens von Ulli aus der Grafikatur bekommen. Vielen Dank dafür.

Nach allem, was wir hier in den letzten Monaten und Jahren veröffentlich haben, sollten ihr -unser Leser- mitbekommen haben, dass es vor dem Start einer jeden Facebook Page und Kampagne existenziell ist die Ziele und Zielgruppen der Facebook Page detailiert herauszuarbeiten. Ziele, die am besten SMART gesetzt werden und ab sofort die Leitlinie für den gesamten Auftritt des Unternehmens und der Marke auf Facebook sind.
Aber was gehört alles dazu, zu einer Ausrichtung der Facebook Page auf ein Ziel? Diese Frage soll mit diesem zwei geteilten Artikel beantwortet werden. Denn es sind die vielen kleinen Tools und Stellschrauben, die richtig eingesetzt eine Facebook Page zum Erfolg führen können. Um eine gewisse Ordnung in diese Aufzählung zu bringen, habe ich die einzelnen Aspekte alphabetisch geordnet. In Teil 1 geht es also um alles von A wie Administratoren bis M wie Mitbewerber.
Die einzelnen Tools und Aspekte sind jeweils mit Fragen ausgeführt, die sich jeder Seitenbetreiber am besten vor dem Start der Seite beantworten sollte:
Administratoren: Wer erhält Admin Rechte für die Fanpage? Sind diese öffentlich sichtbar? Wie werden diese vorgestellt?
Anfang: Wann starte meine Fanpage? Mit welchen Inhalten und Posts wird die Seite im voraus befüllt?
Anwendungen: Welche Anwendungen braucht es auf der Fanpage? Braucht es überhaupt welche? Wer konzipiert diese? Wer setzt diese um? Welche Ressourcen werden gebunden?
Anzeigen: Sind Anzeigenkampagnen zielführend? Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis? Gibt es einen gewünschten CTR? Wer gestaltet die Anzeigen und administriert diese? Wie werden die bezahlt? Ist der Kontakt zu Facebook Deutschland notwenig?
Community-Page: Gibt es bereits eine Community Page zum Thema? Was passiert dort? Kann die Seite übernommen werden?
Demographie: Wie sieht die erwünschte Demographie der Zielgruppe aus? (weiterlesen …)

Fanpage ohne Name
Die folgende Warnung geht an ALLE Facebook Page Administratoren!
Passt bitte auf, dass ihr niemals die folgenden Klicks ausführt, da diese wichtige Einstellungen eurer Seite löschen:
- Mit persönlichem Profil anmelden
- Auf der Fanpage “Facebook unter dem Namen … verwenden” anwählen
- Runterscrollen und die Sprache auf “English (US)” stellen
Wir warnen euch deshalb, weil diese Klickreihenfolge gar nicht mal sooo unwahrscheinlich ist. Von Facebook werden bei der Sprachumstellung folgende Informationen unwiderruflich gelöscht:
- Pagename
- Infos
- Profilbild samt Profilbilder Album
Profilbilder und Informationen sind dabei halb so schlimm, da diese wieder im Administratoren Backend neu gesetzt werden können. Der Seitenname ist jedoch scheinbar für immer verloren. Ob der Business Support hier helfen kann, wissen wir noch nicht.
Auch wenn es nur ein schwacher Trost für ihren verlorenen Fanpage Namen ist, danken wir Andrea für den Hinweis auf diesen Bug.
Noch immer ist unsere Einführung ins Facebook Marketing eine der beliebtesten Seiten hier im Blog. Da wir nicht den Anspruch haben jeden Blogbeitrag immer zu 100% aktuell zu halten und ein Großteil der Leser schon lange keine Facebook Anfänger mehr sind haben wir dort öfters ein Problem: Unsere Anfängerartikel sind sehr alt. Unter anderem aus diesem Grund schreibt unsere Gastautorin Franziska darüber warum eine Facebook Page für Unternehmen auf Facebook das richtige Tool ist und warum ein privates Profil eben nicht.

Gastbeitrag von Franziska Neubert:
„Willst was gelten . . . mach dich bei Facebook bekannt!“. Vor einigen Jahren war vor allem eine gute Website ausschlaggebend, um sich als Unternehmen online zu etablieren. Mittlerweile fällt in den Marketing- und PR-Abteilungen weltweit immer öfter der Name des wohl bekanntesten sozialen Netzwerks der Welt. Experten betonen, dass die Firmenpräsenz in Facebook inzwischen genauso relevant wie die eigene Homepage ist, um ein Unternehmen oder eine Marke bekannt zu machen. Je nach Zielgruppe kann eine eigene Seite auf der sozialen Plattform sogar der einzige Weg sein, um potenzielle Kunden zu erreichen oder bereits bestehende Beziehungen zu pflegen.
Viele Unternehmen, die Facebook Marketing für sinnvoll halten, fragen sich beim Einrichten ihres Accounts zunächst, ob sie ein eigenes Profil oder eine Fanseite anlegen sollen. Den Nutzungsbedingungen von Facebook zufolge ist die Antwort klar: es sind keine gewerblichen Profile erlaubt. Persönliche Profile müssen mit einem wahren Namen angemeldet werden und dürfen nicht für einen kommerziellen Nutzen eröffnet werden. Ein Profil unter dem Namen „Firma XY“ ist damit theoretisch ausgeschlossen und kann von den Betreibern des Netzwerkes jederzeit gelöscht werden.
Unterschiede zwischen Profil und Fanseite
Im Sinne des Social Networking-Gedankens ist ein Profil auf Privatpersonen ausgelegt, die sich mit ihren Freunden und Bekannten verknüpfen wollen. Auf ihren Profilen können sie persönliche Informationen austauschen, Interessen teilen und vieles mehr. Nutzer privater Profile vernetzen sich untereinander, indem sie Freundschaftsanfragen versenden und annehmen. Das funktioniert nicht automatisiert, sondern manuell.

Beispiel für eine Facebook Fanseite
Für Unternehmen, Marken, Organisationen und öffentliche Personen, die aus gewerblichen Zwecken auf Facebook aktiv werden möchten, bietet das soziale Netzwerk ein anderes Seitenformat: die Fanseite. (weiterlesen …)