
Facebook hat in den letzten Tagen weiter an der mobilen Version “m.Facebook.com” gearbeitet und besonders für Facebook Pages einige weitere Features veröffentlicht die auf der Homepage so schon lange verfügbar sind:
- Pinnwandfilter – auch in der mobilen Version können die Einträge nun vom Nutzer gefiltert werden
- Empfehlungen – die für Places verfügbaren Empfehlungen sind nun auch in der mobilen Version verfügbar. Dabei können sowohl die Empfehlungen eingesehen werden als auch neue veröffentlicht werden
Der Filter für die Pinnwand von Facebook Pages ist dabei schon länger in anderen mobilen Apps verfügbar. Empfehlungen konnten wir dort allerdings noch nicht entdecken. Die neuen Möglichkeiten zeigen aber auch deutlich, dass Facebook gerade stark an den mobilen Versionen arbeitet.
Zuletzt wurde die Timeline auf mobilen Endgeräten veröffentlicht. Wann genau beide Updates für alle Endgeräte verfügbar sind ist uns nicht bekannt.
Im Dezember waren auch erste Test in der Android-Version sichtbar in denen die Unterseiten der Facebook Pages als Menüpunkt angezeigt wurden. Leider war die Funktion nur kurz sichtbar und wollte auch nicht so richtig funktionieren. Facebook Apps können schon länger auch auf dem Handy integriert werden, da kann es nur eine Frage der Zeit sein bis auch die Tabs von Pages verknüpft werden. Der Trend zeigt aber, dass Facebook immer mehr Funktionen die auf der normalen Website verfügbar sind auch auf das Handy bringt. Schließlich nutzen über 350 Millionen Nutzer Facebook auch auf einem mobilen Endgerät.
Zwar waren in der Veröffentlichung zur Facebook Werbung im Newsstream noch keine Details zur mobilen Version enthalten aber wir können uns schon vorstellen, dass auch diese Barriere bald fällt. Bis jetzt sind die mobilen Versionen von Facebook noch komplett werbefrei. Die Werbung im Newsfeed passt hier viel besser ins Format als irgendwo in den Mobile-Apps dauerhafte Werbeflächen zu installieren.
Unmittelbar nach dem letzten großen Android Update vom 7. Dezember steht seit ein paar Tagen eine erneute Aktualisierung im Market zum Download. Wie wir bereits berichteten bringt das Update (V 1.81) die mobile Timeline auch in die Android App. Wer noch nicht über das Update informiert wurde, sollte umgehend einen “manuellen Blick” in den Market werfen.
Games auf mobilen Geräten
Des weiteren testet Facebook auf Android nun – wie auch bei der Touch Web-Version (touch.facebook.com) – die Einbindung von Games in den News Feed sowie die Navigation. Angezeigt werden von Freunden häufig verwendete Games, unabhängig ob man diese selbst benutzt oder nicht. Entwickler können den Traffic, der über die mobilen Stories auf die Anwendungen kommt, über den ref Parameter “feed_gameplay” messen.
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Facebook hat am gestrigen Abend die neueste Version der Android App veröffentlicht. Version 1.8 gleicht nicht nur der von iPhone und iPad bekannten Version, sondern auch der mobilen Browser Darstellung.
So werden Benachrichtigungen, Freundschaftsanfragen und Nachrichten nun in der Kopfzeile zugänglich gemacht. Das Menü befindet sich auch hier, versteckt links des Newsstreams, in einer ausklappbaren Ebene.
Zudem soll die Anwendung deutlich schneller sein als noch ihr Vorgänger. Dabei wird die Schnelligkeit nicht nur im Ablauf der App gemessen sondern auch darüber, wie schnell der Nutzer verschiedene Elemente erreichen kann. Besonders der für die Darstellung der Fotos verantwortliche Softwareteil soll bis zu doppelt so schnell sein, wie in der alten Version.
Die App ist direkt über den Android Market kostenlos erhältlich.
Verantwortlich für die Entwicklung der neuen Version war Keith Peiris samt Team. Er ist seit gerade einmal drei Monaten bei Facebook.
Wer in den letzten Tagen seinen Twitter und Facebook Stream aufmerksam verfolgt hat, wird es schon bemerkt haben: Path ist die neue Hype-App. Nicht ganz unbegründet.
Auf den ersten Blick ist Path -ins Leben gerufen von einem ehemaligen Facebook Platform Entwickler- nichts besonderes: Eine weitere Social Network App, wie es bereits so viele gibt. Nutzer können Freundeskreise aufbauen und Informationen teilen. So weit, so bekannt.
Doch ein genauerer Blick zeigt viele Stärken:
- Das Design ist Top of the Tops
- Die Hauptansicht entspricht einer Timeline mit allen Freunden
- Profile der Freunde werden auch als Timeline angezeigt
- Es sind nur 50 Freunde möglich
- Es gibt keine Privacy Einstellungen
- Geteilt werden können Fotos, Orte, Personen, Videos, Musik, Meinungen und Schlaf / Wach Status
- Freunde werden über Facebook Connect, Adressbuch oder E-Mail Invite hinzugefügt
- Bei Standortwechseln postet Path ohne weiteres zutun, wo man sich nun aufhält
- Path kann nur mobil (iOS und Android) genutzt werden
Was hebt es nun von Facebook ab? Path schafft es mit gezielten Einschränkungen ein soziales Netzwerk und Informationssystem aufzubauen. Dabei bleiben Marketingmöglichkeiten komplett außen vor.
Konkret:
- Es können keine Links gepostet werden
- Die Beschränkung auf 50 Freunde schränkt den Selbstdarstellungsdruck ein
- Es gibt keine Anzeigen
- Es gibt keine Pages etc.
An dieser Stelle drängt sich sicher die Frage nach dem Geschäftsmodell auf. Die Monetarisierung funktioniert hier auf zwei unterschiedlichen Wegen. Zum einen können die Nutzer, wie aus Instagramm bekannt, weitere Fotobearbeitungsfilter für je 80 Cent erwerben. Zum anderen kann ein Nutzer einen Musiktitel, den er bei einem Freund in der Timeline sieht über einen iTunes Referal Link erwerben.
Das Top Design, die Einfachheit der Bedienung und der Fokus auf ein Netzwerk aus Freunden sind für uns USPs, die Facebook so nicht mehr bieten wird und bieten kann. Gleichzeitig erlaubt es dieser Fokus aber auch die Infrastruktur hinter dem Netzwerk günstig zu halten.

In unsere kleinen “Wusstest du schon …” Reihe stellen wir versteckte Tipps und Tricks vor, die man beim “normalen” Gebrauch der Plattform selten bis nie benötigt oder einfach übersieht.
Nachdem jetzt in der Redaktion jetzt auch ein aktuelles iPhone liegt und auch wir natürlich mit Siri spielen, wollen wir euch den folgenden Trick nicht vorenthalten.
Mit den folgenden Schritten ist es möglich die eigenen Facebook Page nun auch per Sprachnachricht zu befüllen. Funktioniert natürlich nicht nur mit iPhones sondern mit jedem Smartphone welches über die Sprachfunktion SMS Nachrichten verschicken kann:
- In die Admin Oberfläche der eigenen Page wechseln
- Im Menüpunkt “Mobile” ganz unten das eigenen iPhone hinzufügen. Achtung: Das geht derzeit nur im O2 Netz, also bei O2 selbst oder einem Partner wie etwa Fonic oder Lidl Mobile. Hier können auch mehrere Nummern für mehrere Admins hinzugefügt werden.

- Wie angegeben SMS an Facebook senden und den Code in der Antwort-SMS eintragen
- Die Kurzwahl von Facebook “2665″ unter einem sinnvollen Namen im Adressbuch ablegen. Wir haben hier zum Beispiel “allfacebook” genommen.
- Siri starten und mit dem Versand einer Nachricht beauftragen: “Sende Nachricht an allfacebook. Wir aktualisieren unsere Fanpage jetzt ohne die Tastatur zu nutzen.”
- Absenden und kurz warten
- Facebook kontrollieren und freuen
Ein kleiner Spaß, aber bei dem Unsinn den Siri so manchmal von sich gibt solltet ihr dann vielleicht doch noch mal über das Update lesen. Ist bestimmt auch kein Grund sich ein neues iPhone zu kaufen. Wir haben uns aber gerade auch gefragt: Nützt ihr überhaupt die Möglichkeit eure Facebook Page via SMS/E-Mail zu aktualisieren?