Schon bemerkt: Facebook wirbt für andere Seiten auf eurer Seite

Facebook wirbt für Mitbewerber

Facebook wirbt für Mitbewerber

Für etwas Verwunderung dürfte das folgende “Feature” sorgen. Ist man einmal nicht bei Facebook angemeldet und besucht die eigenen Facebook Page stellt man verwundert fest, dass Facebook selbst in der rechten Seitenleiste für ähnliche Seiten wirbt. Diese Vorschläge werden nun seit etwa 2-3 Monaten an dieser Stelle eingeblendet.

Während diese Vorschläge in der Vergangenheit eher schlecht als Recht und kaum nachvollziehbar waren, scheint der zu Grunde liegende Algorithmus inzwischen relativ ausgereift. So werden bei uns zum Beispiel andere Webseiten auch aus dem Social Media Umfeld beworben.

In der Hoffnung, dass unsere Seite auch bei den nicht Facebooknutzern auf der Handelsblatt und Zeit Online Page eingeblendet werden, können wir damit leben. Probleme kann dieses “Feature” aber vielleicht erzeugen, wenn man seinem nicht Facebook nutzendem Chef erklären muss, warum dieser beim Besuch der eigenen Fanpage Anzeigen der Mitbewerber sieht. Wie man hier argumentieren kann und soll müssen wir wohl erstmal offen lassen.

War euch diese Funktion bekannt? Was haltet ihr davon?

Google+: Neues Social Network von Google greift einige Schwächen von Facebook auf

Google hat mal wieder gezaubert und sein neues Projekt vorgestellt und veröffentlicht: Google +. Dabei war der +1 Button schon länger bekannt und auch öffentlich verfügbar. Neu ist nun das passende Social Network im Hintergrund. Also ist Google + “das Facebook” von Google nachdem Orkut nicht so wie gewollt funktioniert hat. Wir wollen Google+ hier vorerst nicht lange beschreiben, denn bei den üblichen Verdächtigen finden sich schon sehr gute Infos: Martin von Netzwertig hat die wichtigsten Hintergründe und Fakten zusammengefasstbei der T3N findet ihr wichtige Infos zum +1 Button und natürlich auch bei Spiegel Online gibt es ersten Überblick.

Leider ist Google+ bis jetzt nur für Nutzer mit Einladung verfügbar, wirklich Hands On testen konnten wir es deshalb noch nicht. Wenn man sich allerdings die Einführungsmaterialen anschaut bemerkt man schnell das Google+ eines wohl viel besser kann als Facebook: Freundeskreise (Social Circles).

Google greift damit genau in die Lücke von Facebook. (weiterlesen …)

Der Facebook Konkurrent Diaspora startet am 15. September – Das schreiben die anderen…

Screenshot Joindiaspora.com

Screenshot Joindiaspora.com

Diaspora kommt. Der Open Source Facebook Klon wird am 15. September veröffentlicht und will Facebook mit bessere Privatsphäre sowie mehr Benutzerfreundlichkeit Nutzer abjagen. Das Projekt wurde durch Kickstarter von der Masse finanziert, mehr Informationen zum Projekt sind unter www.joindiaspora.com verfügbar. Wir haben erst vor kurzem darüber im Blog diskutiert ob es realistisch ist Facebook als Social Network abzulösen oder ob es inzwischen für wirkliche Konkurrenz weitaus mehr Innovation benötigt. Wir wollen euch kurz aufzeigen was in den Blogs so über Diaspora berichtet:

Freiheit und Datenschutz: Open Source Facebook-Klon ‘Diaspora’ startet im September

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Wird es in der Zukunft noch möglich sein Facebook als Social Network abzulösen?

- Gastbeitrag von Sebastian Lange -

Das Geschäftsprinzip von Facebook ist groß angelegt. Sehr groß sogar. Möglicherweise wollten Marc Zuckerberg und CO nicht von Anfang an alle Menschen mit Internetzugang in ihr Social Network bekommen, denn ursprünglich war Facebook ein Studentennetzwerk, doch mit dem raschen Wachstum des Konzernriesen ist Facebook zu einem Sozialen Netzwerk geworden, dass fast jegliche Bedürfnisse abgedeckt und stark zukunftsorientiert denkt.

Doch auch schon bei der Namensgebung, ehemals The Facebook, gelang den Gründern eine allgemeingültige Marke zu kreieren, denn anders als bei StudiVZ oder SchülerVZ impliziert der Name der Marke schon die Zielgruppe. Die VZ-Gründer probierten zwar mit MeinVZ ein allgemeines Netzwerks für Jedermann zu schaffen, doch seit dem Fußfassen von Facebook in Deutschland ist der Traffic der VZ-Netzwerke rückläufig. Ich vermute auch die Anzahl der Neuanmeldungen sinkt, da sich die User mehr auf den Konkurrenten Facebook fokusieren.

Ausschnitt: Position 1 - 5 aus den IVW Online Top 20 Angeboten nach Visits im Juli

Zudem ist Facebook ein Unternehmen, das keine schnellen Profite wollte und auf Werbung für lange Zeit verzichtet hat. Durch die Finanzierungsrunden, bei denen Facebook Anteile an Investoren verkauft habt, konnte man sich weiterhin auf die Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit und dem Wachstums des Netzwerkes konzentrieren.
Dadurch entstand ein Social Network, welches für den User so komfortabel ist, dass es alle anderen Social Networks abgelöst hat und in der westlichen Weltalleine an der Spitze reitet.

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Facebook VS. StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ – Was die Konkurrenz so tut, und wieviel mehr sie dafür verlangt.

studivzVSfacebook

StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ sind mit ingesamt 14,2 Millionen Nutzer bekanntlich immernoch die Marktführer in Deutschland. Facebook gewinnt zwar weiter stark an Nutzern erreicht aber längst nicht diese Reichweite. Wir haben die VZ-Gruppe und Facebook auf ihre Marktingmöglichkeiten untersucht mit dem Ziel heraus zu finden wo die Unterschiede und Potentiale der einzelnen Portale liegen. Folgende Punkte haben wir betrachtet:

  1. Funktionsumfang: Profilfunktionen, Viralität, Erweiterbarkeit, Design, Metrics, Externe Integration
  2. Zielgruppe & Nutzer: Anzahl, Verfügbare Zusatzinformationen
  3. Kosten: Grundkosten, Werbekosten

Grundsätzlich muss noch erwähnt werden das bei der VZ Gruppe 2 verschiedene Varianten möglich sind die sich in Funktion und Auftreten unterscheiden. Brand Profile sehen Nutzer Profilen ähnlich und bieten kaum Community funktionen, während Brand Communities Foren und andere Funktionen integriert haben. Alle weiteren Funktionen sind ähnlich bis gleich. In unserem Test haben wir ein Brand Profile untersucht und keine Brand Community. In Facebook wurden Public Profiles (aká Faceook Pages) genannt betrachtet.

VZ (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) – Edelprofile
Facebook Public Profiles
Funktionsumfang
Profilfunktionen Einbindung von Logos, Fotos, Kontaktformular, PDFs, Video-Player, Music-Player, Newsletter, Freitextfelder, Gadgets, Code Generator, Voting-Tool, Tell-A-Friend, Pinnwand Einbindung von Logos, Fotos, Videos und anderen Mediendateien. Automatische Integration von Video-Playern. Video-Aufzeichnung, Bildergalerie, Pinnwand, Eventkalender, Newsletter, Tell-a-Friend.
Viraltität Niedrig – Mittel: Durch Empfehlungen und Einbindung im Nutzerprofil. Hauptsächlich jedoch durch Marketingaktionen. Mittel – Hoch: Public Profiles können aktiv Nachrichten auf die Startseite der Nutzer posten. Interaktionen mit dem Public Profile werden den Freunden des Nutzers mitgeteilt. Ermöglicht schnelle Verbreitung und hohe Aufmerksamkeit unter den Kontakten eines Nutzers.
Erweiterbarkeit Erweiterbarkeit durch Gadgets. Keine Informationen über vorgefertigte Gadgets verfügbar. Dokumentation vorhanden. Erweiterbarkeit durch sehr großen Pool an externen Applikationen für die keine kosten entstehen. Eigene Applikationen können einfach eingebunden wurden. Sehr umfrangreiche Dokumentation und Community vorhanden.
Externe Integration Keine Informationen vorhanden. Profil ist durch eigene URL auch von nicht registrierten Nutzern abrufbar. Widgets und Tools für den eigenen Internetauftritt sind Kostenlos und werden mitgeliefert. Externe Auftritte z.b. Blogs können integriert werden.
Metrics Quantitatives und Qualitatives “State of the Art” Reporting. Nähere Angaben nicht bekannt. Auswertungen können Fortlaufend und selbst erstellt werden. Darin sind folgende Informationen vorhanden: Profilaufrufe, Mitgliederzahl, Altersgruppen, Geschlecht, Interaktionen pro Beitrag, Neue Mitglieder, Abmeldungen, Pinnwandeinträge, Kommentare, Diskussionsbeiträge, Rezessionen, Qualität der Beiträge, Medienkonsum, Sprache, Beliebteste Länder…)
Design Viel Freiraum für eigenes Design auf der Seite, das Grunddesign des jeweiligen Portals bleibt erhalten. Sehr eingeschränkter Freiraum. Eigenes Design nur auf Unterseiten oder durch zusätzliche Applikationen möglich. Grundsätzlich wenig Möglichkeiten.
Zielgruppe & Nutzer
Anzahl 14,8 Millionen Mitglieder in Deutschland (alle 3 Portale zusammen) Nach eigenen Angaben deutschland weiter Marktführer in der Zielgruppe 14-39 Jahren. 3,4 Millioen Mitglieder in Deutschland. (250 Millionen Mitglieder weltweit)
Verfügbare Zusatzinformationen Alter, Geschlecht, Studienort, Studienrichtung, Region Alter, Geschlecht, Sprache, Geburtstag, Studienort, Studienrichtung, Bildung, Beziehungstatus, Sprache, Hobbies und weitere Profilangaben.
Kosten
Jährliche Profil Kosten Die jährlichen Kosten eines Brand Profiles liegen ohne Betreuung bei ca. 10.000€ im Jahr. Inklusive Betreuung kostet ein Brand Profile aktuell ca. 53.000€. Es sind aber auch kürzere Laufzeiten buchbar. Keine Grundkosten
Werbekosten Es sind alle üblichen Werbeformen verfügbar: Wallpaper, Rectangle, Superbanner, Skyscraper, Teaser, Banner usw… Der TKP eines Skyscrapers auf der Homepage beträgt 15.00€, auf Unterseiten 12,00€ bzw. 10€. Targeting ist Grundsätzlich gratis dabei, für Studienrichtung, Studienort bzw. Universität kosten 20% Aufpreis. Beim Kauf eines Brand Profiles und Werbekontigenten ab 37.500€ gibt es 60% und mehr Rabatt. Der TKP für Textanzeigen mit Bildern bei Facebook ist variabel und liegt zur Zeit bei ca. 0,08 – 0,25 Euro. Werbebanner werden auf der Plattform kaum genutzt, Preise für diese Werbeformen deshalb nicht verfügbar. Targeting ist Grundsätzlich inklusive und kostet keinen Aufpreis.
Sonstiges
Die VZ Gruppe mit ihrem Deutschen Wurzeln legt ihr Augenmerk auf das Deutsche Recht. Löscht unverzüglich Rechtswidrige Inhalte und dient als Ansprechpartner für rechtliche Fragen. Sofern ein Betreuungspaket gebucht wurde.
Zusammenfassung
+ Große deutsche Zielgruppe
+ Deutsche Anbieter mit deutschem Recht
+ Viel Freiraum für das eigene Design
+ Schneller und Freundlicher Service
- Funktionsumfang
- Hohe Grundkosten
- Hohe Werbekosten
- Nur geringe virale Effekte
+ Hohe Viralität
+ Keine Grundkosten
+ Geringe Werbekosten
+ Leichte Erweiterbarkeit
+ Viele Zusatzinformationen
+ Eigene Auswertungen
- kleinere Zielgruppe
- ausländischer Anbieter
- eigenes Branding sehr Eingeschränkt

Wir versuchen hier zwar so Neutral zu bleiben wie es als “Facebook Marketing Blog” nur möglich ist, betrachtet man die oberen Vergleich werden schnell die Vor- und Nachteile des jeweiligen Anbieters klar. Facebook bietet ganz klar größeres Innovationspotential, mehr Funktionen und ein ingesamt ausgereifteres Gesamtkonzept. Nur an den deutschen Mitgliedern auf dem Portal hapert es zur Zeit noch etwas. Für kleineren Unternehmen ist Facebook wohl die erste Wahl, da bis auf den eigenen Verwaltungsaufwand keine Kosten entstehen und dank hoher Viralität sofort viele Menschen erreicht werden können. Keine Kosten sind natürlich auch mit wenig Service verbunden.
Die VZ Gruppe geht ganz klar einen anderen Weg, und nutzet ihre Stellung als Marktführer in Deutschland natürlich aus. Dies wird an den hohen Grundkosten sichtbar die sich die VZ-Gruppe, trozt magerem Funktionsumfang, gut bezahlen lässt. In der teuren Variante ist dafür aber auch einiges an Service und Support untergebracht. Insbesondere an Viralen Funkionen mangelt es noch, eine gewisse “viralität” kann durch Gewinnspiele und Marketingaktionen erzeugt werden, diese sind im Angebot auch schon vorgesehen. Die VZ-Gruppe macht aus ihren Brand-Profile so ein Premiumprodukt das wohl bewusst nicht für alle verfügbar sein soll.
Ein Brand Profile würde ich somit großen Unternehmen die ein auf Deutschland begrentze Zielgruppe besitzen, und noch wenige Erfahrungen im Social Media Marketing gemacht haben empfehlen. Das Faceboo Public Profile ist einfach, kann selbst erstellt werden und besticht durch den großen Funktionsumfang. Da es mit keinen kosten Verbunden ist, ist es kein Fehler sich ein Profil zu erstellen egal wie groß ein Unternehmen ist. Unternehmen mit internationaler Zielgruppe sind definitiv mit Facebook besser bedient.

Kleiner Fun-Fact am Rade:
Nimmt man die 50.000€ die bei StudiVZ für ein betreutes Profil notwendig sind, und rechnet diese auf den TKP von Facebook um, so könnte man rein theoretisch etwa 200 – 500 Millionen Ad Impressions bei Facebook buchen. ([50.000€ / 0,08 - 0,25€ TKP] * 1000 Impessions)

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