Facebook-Anzeigen 2014 für Anfänger: Wie Kampagnen optimiert werden können

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Ziel der Anzeigenschaltung festlegen, entsprechendes Werbeformat auswählen, Anzeigen erstellen und mit Inhalten füllen und die Kampagne starten – diese Schritte der Anzeigenschaltung bei Facebook sind wir in der bisherigen Artikel-Serie „Facebook-Anzeigen 2014 für Anfänger“ bereits gegangen.

Doch damit ist es nicht getan: Basierend auf der eingangs gewählten Zielstellung ergibt sich für die Anzeige bzw. Kampagne eine Leistungskennzahl (auch KPI genannt). Anhand dieser Zahl wird die Leistung meiner Werbemaßnahme gemessen. War mein Ziel beispielsweise Traffic auf einer Website zu generieren, so sind „Klicks“ als Messzahl sinnvoll. Sollten neue „Gefällt mir“-Angaben erzeugt werden, so bieten sich die durch die Anzeige erzielten Likes als Erfolgsgröße an. Natürlich macht es dabei Sinn, diese Zahlen ins Verhältnis zum eingesetzten Budget zu setzen, denn mit dem gegebenen Budget soll ein maximaler Erfolg erzielt werden. So empfehlen sich Leistungskennzahlen der Anzeigenschaltung wie Kosten pro Klick (CPC) oder Kosten pro Fan (CPF).

Hinsichtlich dieser Zahlen erfolgt natürlich in regelmäßigen Abständen die Auswertung der Anzeigenmaßnahme. Diese wurde bereits in den Artikeln “Kampagnen auswerten und Facebook Ads Reports erstellen” und “Regelmäßige Auswertungen erhalten und drei Reports, die man kennen sollte” beschrieben. Im Sinne eines effizienten Budgeteinsatzes muss dabei immer die Entwicklung der Leistungskennzahl betrachtet und versucht werden, diese zu verbessern. Damit soll natürlich der Erfolg der Werbemaßnahme gesteigert werden. Diesen Prozess der Verbesserung der Anzeigenleistung nennt man auch Optimierung. Dafür möchte ich euch im Folgenden ein paar Ideen geben und mögliche leistungsbeeinflussende Parameter vorstellen.

01-Anzeigenoptimierung

Optimierung von Facebook-Anzeigen

Die Daten, die man in der Auswertung der eigenen Kampagnen gesammelt hat, bilden die Grundlage, um nun in einem nächsten Schritt die Anzeigen zu optimieren. Dabei gibt es verschiedene Stellschrauben, an denen angesetzt werden kann. Dreht man an diesen, heißt es wieder Daten auswerten und schauen, wie sich die Änderung auf die Leistung ausgewirkt hat. Damit ergibt sich ein kontinuierliches Wechselspiel zwischen Auswertung der Anzeige und Änderung von Anzeigenparameter, mit dem Ziel der Leistungssteigerung.

Zielgruppe

Jedes Produkt, jede Dienstleistung, jede Aktion, die beworben werden soll, spricht bestimmte Personenkreise mehr an als andere. Daher müssen sich Werbetreibende bereits vor der Erstellung einer Anzeige genaue Gedanken über ihre Zielgruppe machen. Dies wurde bereits im vorhergehenden Artikel angerissen. Welche Nutzer sollen durch die Anzeige angesprochen werden? Durch welche Interessen, Angewohnheiten und Verhaltensweisen zeichnen sie sich aus? Dabei können neben einem intensiven Brainstorming auch Erkenntnisse aus der eigenen Marktforschung, vorherigen / anderen Kampagnen oder dem eigenen Online-Shop helfen.

Diese Zielgruppen-Erkenntnisse muss dann ins Targeting der Anzeigen übersetzt werden. Im nächsten Schritt empfiehlt es sich, diese Merkmale in kleinere, thematisch sinnvolle Teilzielgruppen zu clustern. Ein Cluster könnte beispielsweise auf User ausgelegt sein, die Seiten meiner Konkurrenz geliked haben; ein weiteres auf Fans zielgruppenrelevanter TV-Sendungen oder Zeitschriften. Betreibe ich bspw. einen Online-Shop für Damenmode, könnten die Cluster so aussehen:  (mehr…)


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