Einstürzende Altbauten: Ecotricity reißt die Kühltürme ein

Screenshot: Dump the big six

Der britische Öko-Energieversorger Ecotricity macht Stimmung gegen die sechs großen Energieversorger auf der Insel. In einem YouTube-Video, dass sich seit Dienstag ganz ordentlich verteilt, kann man menschgewordenen Kühltürmen und Schornsteinen beim Einstürzen zusehen, ein schön gemachter Clip.

Das Video ist Teil der Kamapgne “Dump the Big 6″, die sich auf der Facebook-Seite des Unternehmens forsetzt. Dort kann man nach dem Autorisieren einer App direkt in den Dialog mit den Kühltürmen der Energieversorger treten und Ihnen mitteilen, dass es aus ist. Die Türme scheinen sichtlich geschockt zu sein, Kunden zu verlieren. Wie viele Kunden aber wirklich zum Ökostrom wechseln, steht auf einem anderen Blatt.

Die Zuwächse auf der Fanpage sind in jedem Fall nach wie vor sehr übersichtlich, seit Anfang des Monats legte die Page nur um rund 8% zu.

Facebook Kampagne: Der sozialste VW-Bus der Welt

Tesse van der Woude wird sich freuen, denn sie wird in Kürze einen ganz besonderen Volkswagen fahren dürfen: den Fanwagen. Dahinter verbirgt sich ein ganz besonderer T1, der ja ohnehin schon ein Kultwagen ist – und zwar mit einigen netten Modifikationen, wie im Video zu sehen ist.

Tesse hat beim Facebook-Gewinnspiel von Volkswagen Niederlande mitgemacht. Dort wurden die Nutzer aufgerufen, sich zu entscheiden, ob der T1 oder der Käfer das Zeug zum Fanwagen mitbringt.

Die Namen all jener, die abgestimmt haben, werden übrigens auf dem Auto verewigt. Das und die “Social Features” des Autos (mein Favorit sind die Privatsphäre-Optionen!) dürften X-Zibit und den anderen Spezis von “Pimp my ride” die Tränen in die Augen treiben.

Wenn ihr demnächst in den Niederlanden unterwegs seid, könnt ihr ja die Augen offenhalten.

Bildquelle: http://designlov.com/fanwagen-o-volkswagen-do-facebook.html

Kleenex “Feel Good” Kampagne

Wir sind ja immer ein wenig hin und her gerissen, wenn wir eine gute Kampagne sehen, die aber gegen Facebook Richtlinien verstößt. Meistens entscheiden wir uns dann aber doch darüber zu berichten, auch wenn wir keinem empfehlen wollen die Idee in dieser Form zu kopieren. Vielleicht kann es aber als Anregung für eine “legale” Kampagne dienen.

So auch bei der “Kleenex Feel Good” Kampagne aus Israel. Die Idee ist so einfach wie genial: Kleenex hat in Israel “Feel Good” Pakete an die Facebook Nutzer versendet, die in ihren Statusupdates ihre Erkältung erwähnt haben. Dazu mussten die Empfänger sich aber nicht, wie so häufig bei Promotions, erst um diese Pakete bewerben oder ihre Meldungen explizit auf der Kleenex Seite absetzen, sondern die Empfänger wurden zufällig auf Grund eines Statusupdates von Kleenex ausgewählt.

Die Adressen der Nutzer wurden über Anfragen bei deren Freunden ermittelt, die Pakete wurden anschließend per Kurier zugestellt. Da Israel ein relativ kleines Land ist, erreichten die meisten der 50 versendeten Pakete so innerhalb von zwei Stunden nachdem der Nutzer sein Statusupdate gesendet hatte, den Empfänger. Wie groß die Freude und Überraschung der zwar noch immer kranken aber nun “good feeling” Facebook Nutzer war, zeigt das Video sehr gut.

Wenn wir aber noch mal auf die Facebook Richtlinien und auch auf deutsche Gesetze zurück kommen, müssen wir von einer solchen Aktion abraten. Auch wenn Facebook hier wohl kaum etwas unternehmen würde beziehungsweise in der kurzen Zeit auch nicht unternehmen könnte, so droht doch eine entsprechende Abmahnung durch einen Mitbewerber.

Kampagnenvideo:  (weiterlesen …)

Plan the BT Wedding: Rückblickend ein voller Erfolg

Im Frühjahr 2011 hat die British Telecom eine Kampagne geschaffen, die verschiedene Werbekanäle auf beeindruckende Weise zusammenführte. In einem Video nimmt BT Marketing Director David James für Facebook Marketing Solutions nun nochmal Stellung zur erfolgreichen “Plan the BT Wedding”.

Rückblick

Die Kampagne aus dem letzten Jahr setzte auf zwei Säulen: Eine TV-Werbekampagne, die als eine Art Soap aufgebaut war, in deren Mittelpunkt Adam und Jane standen. Die beiden Protagonisten waren dem britischen TV-Publikum durchaus bereits ein Begriff, da sie schon seit 2005 in Werbespots der BT auftauchten. Am 23. April 2011 hat das Pärchen dann geheiratet.

Und hier kam Facebook ins Spiel. Die Planung der Hochzeit und somit auch die weitere Ausgestaltung der TV-Spots lag in den Händen der Facebook-Fans der BT. Über Werbeanzeigen mit Voting-Funktionen sowie über die Fanpage der BT konnten die Nutzer über Janes Hochzeitskleid ebenso bestimmen wie über den Song für den ersten Tanz und die Frage, mit welcher britischen Nobelkarosse die beiden den Weg in die gemeinsame Zukunft bestreiten sollten.

Während der dreiwöchigen Abstimmungsperiode wurden knapp 460.000 Votes abgegeben. Facebook wurde zum zweitwichtigsten Referrer der BT-Website. Neben der Abstimmung über Facebook war auch ein SMS-Voting möglich.
Aber es gab auch Kritik an der Kampagne: Peter Bradshaw, der Filmkritiker des Guardian, fand sie fürchterlich – und inhaltlich fast immer eine Parallele aus der Filmwelt.

Eine Nacht im IKEA – nur für Facebook Fans

Es ist DER Kindheitstraum überhaupt: Eine Nacht im Kaufhaus eingeschlossen! Der selben Meinung waren auch knapp 100.000 Facebook Nutzer auf der Seite “I wanna have a sleepover at IKEA“. Dabei handelt es sich um eine Seite, die nicht von IKEA, sondern einer Privatperson ins Leben gerufen wurde. Alle Fans sind also freiwillig da und mussten nicht erst mit Gewinnspielen oder ähnlichen Promotions geworben werden. Echte Fans, was gibt es schöneres für ein Unternehmen.

Das dachte sich im Herbst des vergangenen Jahres dann auch IKEA in Essex (UK) und wählte über eine Facebook App 100 der Sleepover Fans ein um ihren Traum wahr werden zu lassen: Eine Nacht im IKEA. Leider nicht alleine, sondern alle zusammen. Nach Ladenschluß öffneten die Türen des IKEA am 27. November 2011 also erneut. Neben der Übernachtung selbst gab es ein großes Rahmenprogramm mit Mitternachtsfilm, Einschlafgeschichte, Schlafwissenschaftlern, Snacks usw.

Bettwäsche, Kissen und Decken durften die Besucher sich frei aus dem IKEA Sortiment aussuchen. Zudem gab es die Möglichkeit verschiedene Betten und auch Matratzen zu testen.

Hier hat IKEA (wieder einmal) sehr gut erkannt, wie man Facebook und die sozialen Medien nutzen kann. Durch die Nacht im Kaufhaus wurden die Kunden nicht nur mit den Produkten näher in Kontakt gebracht, sondern wurden für ihre Loyalität zum Unternehmen auch noch mit einem besonderen Ereignis belohnt. So geht Social Media Marketing.

Natürlich gibt es zu dem Event auch ein Video, dass wir euch nicht vorenthalten wollen: (weiterlesen …)

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