Kampf der Social Buttons – Like vs Plus vs ReTweet

- Gastbeitrag von Kai Hoppenheidt -

Credits: mys / photocase.com

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Wie sich Facebooks Like und Share verteidigen müssen

Sieht man sich gegenwärtig auf Online-Magazinen und Blogs um, erinnern die hier veröffentlichten Beitrage häufig eher an die mit Abzeichen befüllte Uniform eines hochdekorierten Generals als an übersichtlich gestaltete und dem Zweck des Lesens gewidmete Artikel. Vielmehr fühlt man sich von der Menge der Social-Buttons fast erschlagen und weiß nicht ob man zuerst „liken“, „plussen“ „reTweeten“, irgendwo „bookmarken“ oder vielleicht doch sogar lesen soll.

Die zwei derzeit wohl größten Konkurrenten, die um das Gefallen der Internetgemeinde werben, sind Facebook und Google. Daneben existieren zwar zahlreiche Alternativen – deren Erfolg sich in Deutschland allerdings in Grenzen hält. Lediglich Twitter konnte sich mit seinem „ReTweet“-Knopf noch einen aussichtsreichen Platz auf dem Social-Media-Schlachtfeld sichern. Versucht man die Unmenge an kleinen bunten Buttons zu ordnen, fällt einem zunächst auf, dass es zwei große Gruppen zu geben scheint; solche Buttons, die durch einen simplen Counter die Menge der Weiterempfehlungen verdeutlichen (Like) und solche, die den Content selbst in das eigene Netzwerk tragen und dort direkt weitergeben (Share).

Facebook Like vs. Google Plus One

Lange Zeit war Facebooks Like-Button die Autorität in Sachen virtueller Weiterempfehlung. Das Kräfteverhältnis scheint sich mit dem Advent von Google+ nun allerdings zu verschieben. Auch der Suchmaschinenbetreiber und sein neues soziales Netzwerk bieten jetzt einen mit Counter ausgestatteten Social-Button. Anfänglich stellt sich natürlich die Frage, warum der +1 Button überhaupt eine Chance haben sollte, dem Standard des Likes die Alleinherrschaft streitig zu machen. Immerhin ist Facebook das Netzwerk mit über 750 Millionen Nutzern (und wie wir alle wissen erhält ein Netzwerk seinen Wert ja nur durch seine Mitglieder) und ein Umzug ist für Nutzer jedenfalls recht mühselig.

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Integration von Social Media in die Unternehmensprozesse

suze / photocase.comsuze / photocase.com

Heute berichten gleich drei Gastautoren in unserem Blog über die Integration von Social Media in die Unternehmensprozess. Dabei stellt der Beitrag nur einen kleinen Ausschnitt aus der kompletten Studie “Social Media im Kundenservice” dar.

Download:
Social Media Integration in die Unternehmensprozess (inkl. Fallbeispiel Facebook)
PDF 0,6 MB (Share & Embed via Scribd)

Natürlich könnt ihr den Beitrag auch direkt hier im Blog lesen:

Die sozialen Netzwerke liefern Unternehmen Ansätze für Erfolg versprechende Maßnahmen etwa zur Optimierung des Kundenservice sowie für weitere Reaktionen oder proaktives Handeln im Bereich des Bindungsmanagements. Allerdings sind zunächst Know-how-Aufbau und Strategieentwicklung erforderlich, bevor die technische Umsetzung erfolgt.
Nachdem die strategischen Optionen und die Möglichkeiten der organisatorischen Verankerung geklärt werden, stellt sich die Frage: Was muss bei der Umsetzung beachtet werden, welche Anforderungen ergeben sich an Prozessgestaltung und technische Integration? Die Antwort hängt jedoch im Wesentlichen davon ab, wie weit man das Social Media Engagement im Kundenservice treiben will. Denn je nach Einsatzszenario variiert auch der Integrationsbedarf. Die einzelnen Handlungsoptionen werden als Teil eines möglichen Stufenplans vorgestellt, wobei mit jedem Schritt die Integrationstiefe steigt:  (weiterlesen …)

Whitepaper: Fanseiten-Pinnwand auf der eigenen Website einbinden

Die Facebook Like Box kennen wir schon lange, doch der Funktionsumfang dieses Facebook Widgets ist beschränkt. Beim Versuch einer umfassenden Integration der Pinnwand einer Facebook Seite auf der eigenen Webseite sind neue Nutzungskonzepte gefragt. Was alles mit etwas Programmiererfahrung möglich ist, und dass hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind, beschreibt uns heute Florian Semet.

Download:
Fanseiten-Pinnwand auf der eigenen Website einbinden - Nutzungskonzepte der Fanseiten-Pinnwand als Element der eigenen Website
PDF, 2.1 MB (Share & Embed via Scribd)

Trotz zahlreicher Facebook Social-Plugins, wie zum Beispiel der „like box“ oder dem „live stream“ existiert bis heute kein Social-Plugin zur Einbindung der vollständigen Fanseiten-Pinnwand mit allen Posts und Kommentaren auf die eigene Website. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit eines individuellen Designs.

Doch gerade ein solches Feature würde eine einzigartige Möglichkeit der Besucherbindung schaffen, indem der vollständige Pinnwand -Inhalt einer Fanseite als „aktives“ und individualisiertes Element auf die eigene Website importiert wird. Einige Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten auf der eigenen Website sind:

  • Interaktiver Blog
  • Live Ticker
  • Newsportal
  • Kundenportal
  • Diskussionsforum
  • Interaktives Gästebuch
  • uvm.

Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt – lediglich einige Regeln der Facebook Developer Guidelines müssen beachtet werden.

www.piratenherberge.de/logbuch.aspx

Wie kriegt man die vollständige Pinnwand auf die eigene Website?

Diese Frage stellen sich sowohl Website-Administratoren, als auch Agenturen. Da Facebook leider kein ausreichendes Plugin anbietet, muss ein solches Feature bisher manuell programmiert werden. Hierfür werden die Daten der jeweiligen Pinnwand  über die von Facebook-Developers bereitgestellte API angesteuert und in ein individuelles Design transformiert. Auf diese Weise kann die Pinnwand auf jeder beliebigen Website ausgegeben und abgebildet werden.

Individuelles Design

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Facebook Login: Neues Facebook Registrierungstool für Webseiten

Facebook Login - Facebook Registration Tool

Facebook Login - Facebook Registration Tool

Facebook hat heute ein neues Tool veröffentlicht das den Registierungsprozess auf Webseiten vereinfachen soll. Das “registration tool” erlaubt es den Nutzern auf einfache Art und Weise sich mit dem eigenen Facebook Account auf einer Webseite zu registieren und einzuloggen. Das Registration Tool ist dabei eigentlich ein einfaches Iframe das direkt in die Webseite eingebaut wird. Wenn ein Nutzer in Facebook bereits eingeloggt ist sind alle Daten für das Formular bereits ausgefüllt (siehe oben). Hier ein Überblick der Features:

  • Einfacher Facebook Login – Nutzer die bereits in Facebook eingeloggt sind müssen nur noch den “Registrieren” Button nutzen und sind auf der Webseite eingeloggt
  • Login ohne Facebook Account – Über das Formular können sich auch Nutzer einloggen die keinen Facebook Account haben, dazu müssen sie nur ihre Daten in das Formular eingeben. Es wird danach kein Facebook Account angelegt sondern ein Account bei der Webseite. Diese Funktion kann auch deaktiviert werden, so dass sich nur Facebook Nutzer einloggen können.
  • Eigene Felder (Custom Fields) – Es können eigene Felder hinzugefügt werden die so noch nicht im Formular waren. So können Informationen abgefragt werden auf die man kein Zugriff über den Open Graph hat.
  • Captcha – Auch ein Schutz vor Spam ist verfügbar und kann aktiviert werden.
  • Eigenes Passwort - Nutzer können für die Webseite ein neues Passwort festlegen das nicht dem Facebook Passwort entsprechen muss.
  • iFrame oder XFBML Integration – Das Tools ist über ein einfaches iFrame verfügbar oder es wird über einen XFBML Code in die Webseite eingebaut.
  • Einfache Datenübergabe – Die Daten werden an die Webseite auf einmal übertragen und können so leicht genutzt werden.
  • Login Button – Facebook stellt einen Registrierungs-/Login Button zur Verfügung welche den aktuellen Status automatisch erkennt.
Beispiel für ein umfangreiches Registrierungsformular

Beispiel für ein umfangreiches Registrierungsformular

Wir werden die Funktion in den nächsten Tagen mal genauer testen und dann euch vielleicht auch nochmals genauer darüber berichten. Wie genau der Prozess bei der Anmeldung ist könnt ihr hier einsehen, die Grafiken stammen von Facebook selbst:

1. Es wird nur der Facebook Login angeboten

2. Auf der Webseite existiert bereits eine andere Login-Methode und Facebook wird zusätzlich angeboten

Ein Jahr Facebook Connect

Facebook Connect ist letzte Woche ein Jahr alt geworden und war in den letzten Monat durchaus erfolgreich, ein paar beeindruckende Daten am Rande:

  • Integration in Nintendo DSi, Xbox und iPhone Apps
  • Integration in 80.000 Webseiten
  • 60 Millionen Monatliche Nutzer
  • Facebook Connect ist auf 2/3 der Comscore US Top 100 integriert

Das ganze wurde im Rahmen der Facebook Developer Garage auf der LeWeb in Paris bekannt gegeben. Weitere Informationen sind auch auf Insidefacebook.com oder direkt im Developer Wiki verfügbar. Im September hatten wir zwei Beiträge über die Vorteile von Facebook Connect für Unternehmen und Anwender im Blog gepostet, in denen wir unter anderem diese Vorteile erwähnt hatten:

  1. Höhere Conversion für Login und Registrierung
  2. Besseres Targeting und Personalisierung
  3. Kostenlose “Werbung” auf der Facebook Plattform

Facebook selbst veröffentlicht auch Zahlen zum Erfolg von Facebook Connect auf externen Seiten. Je tiefgreifender die Integration angesetzt wird desto erfolgreicher werden die Maßnahmen:

Facebook Connect

Facebook Connect Integration (Quelle: Facebook.com)

Der original Facebook Blogbeitrag zum Thema:

Over the past year, Facebook Connect has brought an end to lengthy registration processes on many websites, provided a new way to interact with your News Feed on sites like Yahoo!, MSN and iGoogle, and empowered you to take your Facebook identity and friends to technologies such as Nintendo DSi, Xbox and iPhone apps.

Today, we are celebrating the first anniversary of Facebook Connect from the LeWeb conference in France. Facebook Connect is now available on more than 80,000 websites, and more than 60 million people are using the service to connect with their friends everywhere.

To start using Facebook Connect yourself, simply click the blue “Facebook Connect” button when you see it on websites or devices. Rather than entering registration information again, you’ll instead connect your Facebook account to the other website or service and it will recognize your real identity, current profile picture and friends. From there, you can start commenting on blogs, interacting with Facebook friends and sharing content with all of your friends back on Facebook. (Weiterlesen auf Facebook.com)

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