
Nach diesen neuen Optionen lässt sich der Facebook Stream nun auch filtern
Wir haben gerade erst von den neuen Facebook Smart Lists und deren Möglichkeiten berichtet, schon können wir euch ein anderes Feature von Facebook vorstellen. Während der letzten Wochen hat Facebook neue Filter für den Newsstream auf der Startseite veröffentlicht.
Bis jetzt konnte dort zwischen “Hauptmeldungen” und “Neusten Meldungen” unterschieden werden. Facebook hat nun für alle Nutzer weitere Optionen zur Filterung veröffentlicht, diese erlauben es im Newsstream nur bestimmte Inhaltstypen oder auch Listen anzeigen zu lassen. Verfügbar sind die Filter hinter den Optionspfeil neben den neusten Meldungen. Folgende Optionen bietet Facebook hier bisher an: (weiterlesen …)


Wie wir schon auf unseren englischen Blogs Insidefacebook.com und Allfacebook.com berichtet haben testet Facebook gerade verbesserte Filter für den Newsfeed der Nutzer.
In den letzten Tagen hat Facebook gerade erst die neuen Optionen veröffentlicht mit denen der Nutzer einfacher einstellen kann, wer seine Posts sieht und wer nicht. Darüber hatten auch wir hier im Blog berichtet und haben euch eine kurze Anleitung geschrieben, wie auch ihr diesen neuen Publisher schon jetzt bekommen könnt.
Nun testest Facebook wohl in sehr kleinem Kreis neue Features, die genau auf der anderen Seite ansetzen. Hier wird nicht kontrolliert was andere Facebook Nutzer von einem sehen, sondern was man von seinen Facebook Freunden überhaupt sehen will. Ob das Feature in Zukunft auch so veröffentlicht wird können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Der Test ist wohl noch wirklich klein, denn keiner unserer Leser hat dieses Feature entdeckt (oder doch?).
Die neue Option “Choose What You See” erlaubt es bei bestimmten Personen einzustellen welche Art von Updates auf der eigenen Startseite erscheinen.
Für jede Person stehen dann folgende Optionen bereit:
- “Life Events” – Geburten, Arbeitsstellen und andere News. Hiermit mein Facebook dann wohl allgemeine Änderungen am Profil wie dann z.B. auch Beziehungstatus & Co.
- “Posts” – Statusupdates, Fotos und mehr. Wäre dann wohl alles was aktiv vom Nutzer gepostet wird.
- “Other Activity” – Tägliche Inhalte wie Check-Ins und Kommentare. Interpretieren wir mal als alles, was der Nutzer sonst auf der Plattform so anstellt aber kein explizites Statusupdate ist
Einem kleines Beispiel: Man kann dann wohl in Zukunft einstellen, dass man von Max Mustermann zwar alle Statusudpates sieht, aber alles darüber hinaus nicht mehr angezeigt wird weil man es nicht für interessant genug hält. Bis jetzt tut dies Facebook ja meist doch alles automatisch für die Nutzer, diese Option würde dem Nutzer wieder etwas mehr Macht über den eigenen Newsfeed geben.
Generell finden wir die Funktion super da sich so noch mehr “Noise” vermeiden lässt und man nicht gleich den Nutzer komplett aus dem Stream schmeißen musst, nur weil er mit seinen ständigenCheck-Ins nervt. Was wir hier vermissen ist allerdings eine weitere Option welche die Games und Apps betrifft. Es wäre schon eine große Hilfe, wenn man einfach alle Gameaktivitäten von bestimmten Nutzern ausblenden könnte. Bis jetzt geht das nur in dem man z.B. alle Anwendungseinladungen einer gewissen Person ignoriert.
Habt ihr dieses Feature vielleicht schon? Wie findet ihr das neue Feature?
Image Credits: brian1984 / photocase.com
Laut einem Bericht des Wall Street Journals (den leider nur Abonnenten komplett lesen können) testet Facebook gerade eine neue Version des Newsfeed. Unter anderem seien auch weitere Varianten des Like Buttons geplant, möglich ware dann auch ein “Gefällt mir nicht” Button.
Allerdings handelt es sich hierbei vorerst nur um Gerüchte und Tests. Ob Facebook die Änderungen wirklich für alle Nutzer ausrollt ist wie immer fraglich. Unser Leser Tim S. ist wohl einer der Testuser. Er hat uns am Mittwoch schon einen Screenshot seines neuen Newsfeeds auf die Pinnwand gepostet. Wie man dort deutlich erkennen kann gibt es keine Trennung zwischen “Neuste Meldungen” und “Hauptmeldungen” mehr:

Ein Newsfeed ohne Filter
Laut den verschiedenen Berichten im Web wie z.B. bei CNET kommt dieser Newsstream ohne jegliche Filter daher. Der Nutzer wird also mit der kompletten Informationsflut seiner Freunde konfrontiert. Mit jeder Meldung von Farmville, mit jedem Glückskeks und allen anderen wohl eher mäßig interessanten News. In anderen Social Networks wie z.B. Twitter waren Filter noch nie vorhanden. Allerdings können wir uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Feed ohne Filter auch nur ansatzweise eine Chance hat. Allein meine Liste an verborgenen Facebook Anwendungen die ich nicht im Stream sehen will hat inzwischen über 400 Einträge. Aber auch wenn ich ein Heavy User von Filtern bin, so hat bestimmt der Großteil von euch zumindest einige Anwendungen wie Farmvill oder Cityvill blockiert. Zumindest unserer Einschätzung nach ist dies nichts, was sich realistisch anhört. Vorstellbar ist lediglich, dass Facebook die automatische Filterung bzw. das automatische aussortieren der Merldungen von “unwichtigen” Freunden/Pages/… auf Basis des Edgeranks reduziert. (weiterlesen …)

Offizielle Ankündigung von Facebook
Bereits im März wurde auf dem Blog Insidefacebook.com (der inzwischen auch zu unserem Netzwerk zählt) über ein neues Facebook Anzeigen Feature berichtet. Innerhalb der Facebook Ads können Nutzer nicht länger nur nach Interessen angesprochen werden, sondern auch nach bestimmten Kategorien und Themen. Dieses Feature ist nun laut Facebook für alle Werber in den USA verfügbar. Wann genau das Feature auch in Deutschland verfügbar ist haben wir angefragt, und werden wir an dieser Stelle veröffentlichen.

Bewerben nach Kategorien wie es in den USA verfügbar ist
Ein paar weitere Details zum Bewerben nach Kategorien innerhalb von Facebook: (weiterlesen …)

kallejipp / photocase.com
Der Stern titelt diese Woche online “Heimliche Facebook-Änderung: Wo sind meine Freunde hin?”, die Computerbild schreibt “Facebook sortiert Freunde aus”, eine Facebook Meldungen macht die Runde durchs Netzwerk und es gibt sogar einen eigenen Event zum Thema. Laut den Berichten sortiert Facebook seit Februar Freunde automatisch aus. Und alle Aufregung spielt sich – mal wieder – nur in Deutschland ab. Das sich da niemand wundert, dass eine so gravierende Meldung nicht auch in Übersee die Runde macht?
Ein Grund dafür könnte sein: Die Berichte haben einen gravierenden Fehler, denn “NEU” ist das alles nicht. Es war den Nutzern nur nicht bewusst.

Quelle: Computer Bild
Die großen Aufreger in den verschiedenen Medien sind dabei zum einen, das der Facebook Nutzer bevormundet wird, das eine Art der Zensur stattfindet und auch das die Änderungen so unauffällig und ohne Kommunikation von Facebook vor sich ging. Außerdem wird der Weg beschrieben, wie alle Freunde angezeigt werden können. Das Facebook hier nichts kommuniziert hat ist kein Wunder, denn neu ist hier nicht viel. Facebook filtert schon seit langem dem Newsfeed der Nutzer vor.
Ein kleiner Überblick:
- Natürlich filtert Facebook den Newsfeed der Nutzer vor und zwar sowohl die neusten Meldungen als auch die Hauptmeldungen, das stimmt soweit mit den “Horromeldungen” überein.
- Im Schnitt hat jeder Nutzer 130 Freunde und ist mit 80 Inhalten alá “Pages/Events/Gruppen” verbunden. Dabei muss man sich im Klaren darüber sein, dass im Schnitt also 210 Sender Informationen in den Feed schicken und das ganze meist täglich.
- Es ist gibt also seit je her ein “Konkurrenzkampf” im Newsfeed um den Nutzer
- Facebook filtert schon wirklich lange die Meldungen vor, die dem Nutzer angezeigt werden. Früher wurden im Feed als Standard maximal 200 Personen angezeigt. Die Anzahl konnte aber manuell erhöht werden.
- Mit diesem vorausgewählten Maximum von 200 Personen (oder auch Verbindungen) hat Facebook schon seit 2009 gearbeitet. Facebook machte dabei nicht die 200 Personen voll, sondern sortierte schon vor dieser Grenze Personen und Pages aus dem Stream aus.
- Schon damals wurden Meldungen auf Basis der “Freundschaft” bzw. “Nähe” aussortiert. Dabei arbeitet Facebook mit automatischen Filtern die u.a. auf der Interaktion zwischen Nutzern basiert. Einen Ansatz wie Facebook das mit den Seiten macht liefert dieses Video hier.
- Genau dieser automatische Filter ist übrigens auch der Grund, warum wir hier immer von Relevanz sprechen. Wer mit seiner Facebook Seite erfolgreich sein will muss mit den Nutzern interagieren und bei ihnen auf dem Screen bleiben, ansonsten wird man automatisch aussortiert…
Was ist dann aber neu und warum kommt dieses Thema gerade jetzt?
- Facebook hat Anfang Februar den Dialog geändert in dem der Newsfeed bearbeitet werden kann
- Darin findet der Nutzer keine Option mehr mit der er die Anzahl der Freunde/Verbindungen die angezeigt werden manuell einstellen kann.
- Neu an dem Dialog ist nur, dass man den Filter nun leichter ausschalten kann.
- Wie oben erwähnt – neu ist nicht der Filter an sich!

Komisch also wie eine kleine Änderung eines Dialogs so viel Aufregung erzeugen kann. Das zeigt wie unklar vielen alle Funktionen von Facebook sind. Denn eigentlich hat es Facebook hier wohl nur gut gemeint und wollte die Funktion vereinfachen. Durch die etwas bessere Kommunikation der Tatsache das Facebook vorfiltert wurde daraus ein Schuss nach hinten. Das Facebook dies tut kann man Facebook auch ankreiden. Eine kurze Klickanleitung wie ihr den Filter ändert findet ihr bei Annette Schwindt.
Auch wenn Facebook zwar meistens die eigenen Änderungen zu wenig kommuniziert und man vieles zuerst hier im Blog findet: In diesem einem Fall finden wir Kritik in diese Richtung ungerechtfertigt. Komisch ist es allerdings das so wenigen Menschen aufgefallen ist, dass Meldungen von vielen der Freunden und Seiten nicht auftauchen und dies erst jetzt merken…
Es dürfte noch mehrere Verwechslungen dieser Art geben, und auch in anderen Ländern dürfte genau dieses Thema noch aufkommen. Den an den deutschen Facebook Nutzern sieht man das dieses Thema nur wenigen wirklich bewusst ist.
Bildquelle: kallejipp / photocase.com