Den Film den Facebook zur Vorstellung der Timeline genutzt hat können nun auch mit ihren eigenen Inhalten erstellen lassen. Dafür nutzt Facebook (nach der expliziten Genehmigung) die Bilder welche Nutzer bereits auf der Timeline eingestellt haben. Jedes der genutzten Fotos kann später auch noch ausgetauscht werden. Sogar den Soundtrack der eigenen Timeline kann der Nutzer selbst wählen und natürlich kann das Video am Ende auch noch geteilt werden.
Zum Erstellen eures eigenen Videos müsst ihr nur diese Domain besuchen:
Heute zum offiziellen Kinostart in Deutschland sind wir in der glücklichen Lage euch 3 x 2 Eintrittskarten für den Film anbieten zu können. Alles was ihr machen müsst, schreibt uns eine Mail an gewinnen@facebookmarketing.de, gebt eure Adresse mit an und sagt uns, in welchem Kino ihr den Film sehen möchtet.
Das Gewinnspiel läuft ab sofort und endet bereits morgen (Freitag) um Mitternacht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Freikarten sind deutschlandweit in allen Kinos einzulösen, in denen der Film ab dem 7. Oktober gezeigt wird.
Wir sehen mehrere kleine Bildschirme, die zu einem gigantischen zusammengefügt sind. Darauf sind Livezahlen der Facebook-Mitglieder zu sehen. Die Zahl steigt ständig, bis sie schließlich die 1-Millionen-Marke erreicht. Die Bildschirme versprühen buchstäblich ein Feuerwerk, man feiert in den frischen Büroräumen des sozialen Netzwerks Facebook. CEO Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) hat sich gerade seine ersten Visitenkarten kommen lassen, die mit “I’m CEO, bitch!“ betitelt sind. Es ist zugleich eine erfolgreiche, aber auch eine triste Nacht, denn Mark verliert seinen einst besten Freund Eduardo Saverin (Andrew Garfield), der ihn wenig später verklagen wird um sich sein Stück vom Kuchen zu holen. Dabei wird er gewiss nicht der Einzige bleiben.
Es ist nur eine kurze Szene aus David Finchers The Social Network, in der der Zuschauer sich sicher fühlt, etwas ganz Großem beizuwohnen. Seit es das Kino gibt, hat es sich immer wieder diverser Gründungs- und Entstehungsmythen angenommen, egal ob weltliche oder religiöse, das Kino bietet eine Projektionsfläche für das, was wir mit eigenen Augen nicht sehen konnten, Ereignisse, bei denen wir nun quasi als Augenzeuge fungieren. So verhält es sich auch bei der Verfilmung der Entstehungsgeschichte um das größte soziale Netzwerk der Welt. Finchers Film basiert dabei auf Ben Mezrichs Roman The Accidental Billionaires (Amazon Link), der Mark Zuckerberg bis heute ein Dorn im Auge sein dürfte, zeichnet er doch ein ziemlich düsteres und raffgieriges Bild vom jungen CEO und Ex-Harvard-Studenten. Es wirkt dabei fast schon surreal, wenn die Million auf den Bildschirmen erscheint, hat man im Jahre 2010 doch stets im Hinterkopf, dass sich diese Zahl seit dem auf 500 Millionen gesteigert hat. Im Durchschnitt ist jeder sechste Mensch der Erde bei Facebook angemeldet.
Es verwundert also nicht, wenn dieses Gefühl nicht nachlässt. Dieses Gefühl ein Teil des Ganzen zu sein, und so schafft Fincher es auch immer wieder uns in seinen Film einzubinden. Mal schmunzelt man über das aus heutiger Sicht unfertige Design der Useroberfläche, mal über die lüsternen und voyeuristisch veranlagten Elitestudenten – nur um dann festzustellen, dass man Facebook aus exakt denselben Gründen nutzt. The Social Network spielt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers, bezieht hieraus einen Großteil seiner Spannung, denn obwohl die meisten mittlerweile wissen, wie die Entstehungsgeschichte ausgeht, fiebert man dennoch mit den jungen Protagonisten. (weiterlesen …)