
Fan only Content selbst programmieren
Mit dem Aus von Static-FBML und der Einführung von iFrame Apps hat Facebook es Seitenbetreibern etwas schwieriger gemacht eigenen Unterseiten anzulegen. Gerade der FBML Tag <fb:visible-to-connection> mit dem sich Inhalte nur für Fans beziehungsweise Nicht-Fans anzeigen ließen war bei vielen Seitenbetreibern beliebt, da sich hiermit ein sogenanntes Fan-Gate anlegen ließ. So konnte eine Exklusivität für Fans erzeugt werden, welche Nicht-Fans dazu veranlassen konnte zu Fans zu werden. Viele Unternehmen werden sich deshalb nun überlegen, ob Sie die Entwicklung jetzt nicht an eine Agentur abgeben oder eine Drittanbieter App zur Realisierung von Fanpage-Tabs verwenden. Während die erste Option Geld kostet, ist die zweite Option meist mit einem “sponsored by” Label versehen.
Wer aber eine halbe Stunde Zeit hat und sich nicht vor der Bedienung eines Texteditors scheut, kann sich auch selbst an die “Programmierung” wagen. Programmierung steht hier in Anführungszeichen, da es sich in erster Linie um Copy-Paste Arbeit handelt.
Legen wir also los.
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StaticFBML verliert nicht nur sein Profilbild sondern auch die Möglichkeit es zu intsallieren
Wir wir bereits seit Oktober 2010 berichtet, waren die StaticFBML Tabs nur eine Brückentechnologie und ein Auslaufmodell. Mit der Einführung der neuen Pages war klar, dass die Static-FBML Tabs nur noch wenige Wochen verfügbar sein würden. Nun hat Facebook die FBML Anwendung so modifiziert das keine neuen FBML-Tabs mehr hinzugefügt werden können. Die Anssage von Facebook lautet aber auch ganz klar: Alte FBML Tabs werden weiterhin funktionieren! Ob die Entscheidung endgültig ist wissen wir nicht, wir können nur sagen das es derzeit nicht möglich ist weitere Tabs zu erstellen oder die Anwendung auf einer neuen Seite zu installieren.
Als Alternative zu den alten FBML Tabs hat Facebook iFrames veröffentlicht. Diese sind zwar auf den ersten Blick etwas komplizierten im Anlegen, ermöglichen aber auch viel mehr Funktionen und haben mehr Freiheiten. Wer sich also bis jetzt noch nicht mit den iFrames beschäftigt hat muss dies nun nachholen.
Hier unsere früheren Beiträge zu den iFrames:

Bildnachweis: cydonna / photocase.com
Wie kann ich meiner Fanpage zwecks Aufwertung Individualität hinzufügen, ohne eine teure Facebook Applikation zu kaufen bzw. selbst eine Custom Applikation zu erstellen? Die Antwort hierauf lautete bis zum 11. März 2011: Static FBML. Mit Static FBML konnte man unkompliziert eigenen HTML-Code – bedarfsweise angereichert mit CSS, FBML (Facebook Markup Language) und auch FBJS (Facebook Java Script) – per „Klick“ an Facebook übermitteln und fertig war der eigene Tab. Sehr zielführend bei kleineren Ansprüchen – eher unbrauchbar bei höheren Anforderungen, denen Static FBML aufgrund der Einschränkungen nicht gerecht werden konnte. Exemplarisch aufgezählt seien hier die Nichtverwendbarkeit von dynamischen Inhalten, echtem JavaScript und sehr schlecht realisierbarem Tracking.
Seit dem 11. März jedoch sind auch die aktuellen Static FBML Nutzer, die sehr zufrieden waren, der Möglichkeit beraubt einen neuen Static FBML-Tab zu erstellen. Nun muss man wohl oder übel auf das viele Vorteile beinhaltende iFrame-Element umsteigen, welches weniger Technikversierten Nutzern aufgrund der höheren Komplexität erst einmal Kopfschmerzen bereiten dürfte. Hier muss man nämlich eine komplett eigene Website in den iFrame einbinden; mit Allem was dazu gehört (Hosting, Verwaltung, Facebook Developer Account, Facebook Apps, etc.). Möchte man zusätzlich Fans exklusiven Content anzeigen, benötigt man bereits detailliertes Wissen in der Facebook App-Programmierung.
Alternativen:
Praktisch wäre es natürlich, wenn man dennoch auf einfache Weise, wie bei Static FBML, mit ein paar Zeilen HTML-Code und wenigen Mausklicks einen sehr ansehnlichen und individuellen Tab in seine Fanpage einbinden könnte.
Ohne Static FBML nicht möglich? Doch – wenn nicht sogar noch einfacher und praktischer als bisher!
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Bildnachweis: PNetzer & KONG / photocase.com
Facebook lässt mit den IFrame Tabs für Fan Pages viele Marketing-Herzen höher schlagen. Was bisher häufig (zwangsweise) über Canvas Apps umgesetzt wurde, ist nun direkt innerhalb der Unternehmensseite möglich. Was genau das für künftige Kampagnen auf Facebook bedeutet soll dieser Artikel genauer beleuchten. Zunächst wollen wir mit einer umfangreichen Vor-/Nachteile-Übersicht die Unterschiede zwischen FBML und IFrame Apps aufzeigen.
Vorteile der Facebook iFrame Tabs:
- HTML, Javascript, CSS können nun uneingeschränkt in Tabs genutzt werden, inkl. externen JS Bibliotheken für umfangreichere Vorhaben. Bisher war nur ein Teil dieser Technologien nutzbar (z.B. FBJS), Browseroptimierung war häufig problematisch bis unmöglich.
- URL Parameter konnten bisher nicht an einen Tab durchgereicht werden, was nun funktioniert (Parameter app_data in signed_request). Hierdurch ergeben sich zahlreiche neue Anwendungsbeispiele für Tabs (siehe unten).
- Tracking ist nun wie bei anderen Websites möglich (Google Analytics, Piwik, etracker, Webtrekk, eigenes Tracking, …) durch JS Code oder Server-Logfiles. FBML Tab Tracking war quasi nicht möglich. Die IP-Adresse und Browserinformationen sind nun also auch verwertbar.
- Bei FBML Apps konnte in Fan Page Tabs kein Autoplay genutzt werden, was nun funktioniert (YouTube Videos, Flash Animationen, …). (weiterlesen …)