
Es ist DER Kindheitstraum überhaupt: Eine Nacht im Kaufhaus eingeschlossen! Der selben Meinung waren auch knapp 100.000 Facebook Nutzer auf der Seite “I wanna have a sleepover at IKEA“. Dabei handelt es sich um eine Seite, die nicht von IKEA, sondern einer Privatperson ins Leben gerufen wurde. Alle Fans sind also freiwillig da und mussten nicht erst mit Gewinnspielen oder ähnlichen Promotions geworben werden. Echte Fans, was gibt es schöneres für ein Unternehmen.
Das dachte sich im Herbst des vergangenen Jahres dann auch IKEA in Essex (UK) und wählte über eine Facebook App 100 der Sleepover Fans ein um ihren Traum wahr werden zu lassen: Eine Nacht im IKEA. Leider nicht alleine, sondern alle zusammen. Nach Ladenschluß öffneten die Türen des IKEA am 27. November 2011 also erneut. Neben der Übernachtung selbst gab es ein großes Rahmenprogramm mit Mitternachtsfilm, Einschlafgeschichte, Schlafwissenschaftlern, Snacks usw.
Bettwäsche, Kissen und Decken durften die Besucher sich frei aus dem IKEA Sortiment aussuchen. Zudem gab es die Möglichkeit verschiedene Betten und auch Matratzen zu testen.
Hier hat IKEA (wieder einmal) sehr gut erkannt, wie man Facebook und die sozialen Medien nutzen kann. Durch die Nacht im Kaufhaus wurden die Kunden nicht nur mit den Produkten näher in Kontakt gebracht, sondern wurden für ihre Loyalität zum Unternehmen auch noch mit einem besonderen Ereignis belohnt. So geht Social Media Marketing.
Natürlich gibt es zu dem Event auch ein Video, dass wir euch nicht vorenthalten wollen: (weiterlesen …)
Über nutella hatten wir schon einmal im Blog berichtet. Denn im vergangenen Jahr legte die Seite einen Senkrechtstart von 5.000 auf 100.000 Fans innerhalb von drei Tagen hin.
Grundcredo dabei: Mit einem “guten Produkt” und etwas Media Budget geht fast alles auf Facebook. Dabei verstehen wir unter einem guten Produkt eines, dass kein Konfliktpotenzial in sich trägt. Das heißt es handelt sich dabei um ein Produkt welches der Nutzer “einfach mag”, ohne dabei einen Gedanken daran zu verschwenden welche Reaktionen diese Interaktionen in seinem Freundeskreis auslösen wird. Produkte wie Süßwaren, aber auch Spielzeug (wie etwa Lego) profitieren in Facebook von ihrem großen Produkt- und Markenbonus.
Wenn ein solches Produkt dann auch noch mit entsprechendem Mediabudget auf Facebook arbeiten kann, sind die Erfolge vorprogrammiert. Am 1. Dezember ging die Adventskalender App von nutella Online, unterstützt von einem Reach-Block am 1. Dezember und am 6. Dezember. (weiterlesen …)

Flowtown ist bekannt für ihre schönen Infografiken. Letzte Woche haben die Jungs & Mädels nun die Infografik “Find your Fans – The Cost of Marketing on Facebook” veröffentlicht. Wie der Titel schon sagt versucht Flowtown hier die Kosten im Facebook Marketing aufzuzeigen. Besonders schön wird aufgezeigt, dass mehr Fans nicht nur mehr Reichweite bedeutet sondern auch gleichzeitig mit höheren Kosten für Dialog und Interaktion einher kommt. Wie immer ist es ein wenig schade, dass nur US-Zahlen genutzt werden die sich so natürlich nicht 1:1 auf den deutschen Markt anwenden lassen. Hier die komplette Infografik: (weiterlesen …)
- Gastbeitrag von Sebastian Pertsch -

Erst Anfang Oktober führte Facebook mit “unterhalten sich darüber” eine neue Metric ein, die zum einen für große Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite für eine gewisse Ernüchterung sorgte. Dass die reinen Fanzahlen nur eine Seite der Medaille sind, schrieb ich bereits im Mai im Artikel “Vom Mythos der Fanzahlen“. Jeder, der sich genauer mit der SocialMedia-Analyse beschäftigt, wird wissen, dass die Fanzahlen nur bedingt etwas über die Qualitäten aussagen. Es sind rein quantitative Werte, die einer genaueren Untersuchung bedürfen. Und so gibt es zahllose SocialMedia-Dienstleister im Internet, die genau diese Lücke schließen wollen. Der häufigste Ansatz: die Interaktionen seitens der Facebook-Fans. Dabei stehen zwei Probleme im Vordergrund: Über die API können nicht alle Werte ermittelt werden (z.B. die allermeisten Insights). Zum anderen ist die Entwicklung eines Facebook-Quotienten zugleich auch die schwierigste Angelegenheit überhaupt, da sie niemals jedem gerecht werden kann.
Der von Facebook eingeführte Wert “sprechen darüber” (früher “unterhalten sich darüber”, im Englischen: “People talking about this”) sorgte gerade deshalb für Ernüchterung, da er nicht über die API-Schnittstelle öffentlich abrufbar war. Als Facebook-Admin können Sie zwar diesen und noch ausführlichere Werte über die neuen Insights einsehen: Nicht nur der ermittelte Zeitraum, sondern auch demografische Aspekte können konkretisiert werden. Aber die neue Metric konnte nicht von fremden Facebook-Seiten abgerufen werden. Bei der Ankündigung Anfang Oktober im Facebook-Blog fragte sich ein privater Entwickler: “FB shows People talking about this metric for PUBLIC on every page, why do FB hide that data (counter) within PRIVATE Insights?” Wieso wird also dieser Wert auf jeder Facebook-Seite öffentlich angezeigt, aber der API-Zugriff nur über die eigenen Insights für die eigenen Facebook-Seiten ermöglicht? (weiterlesen …)