Admin Benachrichtigungen und Profilbild Update

Neue "Scale to Fit" Option

Neue "Scale to Fit" Option

Es ist den meisten Nutzern und auch Entwicklern nicht bekannt, aber Dienstag ist der Tag an dem Facebook neuen Quellcode auf alle Server ihrer Datacenter verteilt. Ab Dienstag sind also alle Funktionen die in der neuen Woche online gehen werden bereits eingespielt. Über eine spezielle Funktion kann Facebook dann die einzelnen Funktionen im Laufe der Woche für einzelne Nutzergruppen aber auch für alle ausrollen. Das ist übrigens einer der Gründe, warum zum Wochenende oder an Montagen nur selten neue Funktionen erscheinen.
Nun war gestern wieder Dienstag und wir können heute über zwei kleine Veränderungen berichten:

  1. Admin Benachrichtigungen: Vor wenigen Wochen hat Facebook erst die Benachrichtigungen auf Fanpages eingeführt, die auch dann von einem Admin gesehen werden können, wenn er nicht im Namen der Page unterwegs ist. Dazu wurde in der rechten Seitenleiste ein entsprechender Menüpunkt geschaffen. Dieser erfährt jetzt eine Neuerung in Form eines Drop Down Menüs. Die Benachrichtigungen können also ohne den Aufruf einer neuen Seite betrachtet werden.
  2. Die zweite Neuerung betrifft das Miniatur-Profilbild. Dieses war bisher immer ein quadratischer Ausschnitt aus dem großen Profilbild welcher durch horizontale (Querformat) und vertikale (Hochformat) Auswahl bestimmt werden konnte. Nun hat die Funktion eine kleine Erweiterung in einer “Scale to fit” Checkbox gefunden. Klickt man diese an wird das Profilbild so skaliert, dass es komplett in der Miniatur erscheint. Bei Hoch und Querformat Profilbildern erscheint ein zusätzlicher weißer Rand. Vorteile sehen wir hier nur für quadratische Profilbilder, da diese jetzt ohne Beschnitt als Miniaturprofilbild eingesetzt werden können. Unser Dank für den Hinweis geht an Benny White.

Jetzt schon vorbereiten – Änderungen für Facebook Pages

Der Donnerstag Abend hat es gezeigt: Facebook Pages stehen gravierende Änderungen ins Haus. Als Page Admin ist es deshalb wichtig sich hierauf bereits vorzubereiten. Im Detail geht es dabei um Folgendes:

  • Tabs als Navigationselemente fallen in Zukunft weg. Die Unterseiten wandern in ein Menü auf der linken Seite.
  • Durch diese neue Anordnung sollte das Profilbild nicht mehr auf Maximalhöhe ausgelegt werden, da das Menü sonst “unter den Knick” rutscht.
  • Profilbilder dürfen nur noch 180 Pixel breit angezeigt. Facebook skaliert größere Bilder automatisch.
  • Die Anwendung StaticFBML wird wohl mit ihrem nicht besonders attraktiven Icon im Menü auftauchen.
  • Die Kurzinfo direkt unter dem Profilbild wird wegfallen. Diese Infos müssen unter Umständen im Profilbild mit untergebracht werden.
  • Die Schriftgröße der Statusmitteilungen ändert sich wie bereits im persönlichen Profil und auf der Startseite zu sehen auch auf der Fanpage.
  • Noch nicht ganz klar ist, ob es auch in Zukunft für alle Pages die Möglichkeit einer Wahl der Startseite für Nicht-Fans gibt. Zumindest bei Places ist dies derzeit nicht mehr möglich.
  • Zudem soll es möglich werden die Inhalte für die Unterseiten per iFrame zu laden. Hier bleibt besonders abzuwarten, wie Facebook mit Javascript in diesen iFrames umgehen wird.

Wer sich schon einmal auf das neue Design einstimmen möchte, kann sich Fanpages anschauen, die mit Places zusammengeführt wurden. Ein Beispiel ist hier Walthers Fruchtsäfte.

Was haltet ihr von diesen Veränderungen? Nur ein Redesign oder ein Schritt in die richtige Richtung?

Der “Fall Innsbruck” und der “Fall Wien” – Facebook Willkür?

Wien mit überraschendem Fanzuwachs

Wien mit überraschendem Fanzuwachs

Was ist da los in Österreich? Der Fall Innsbruck und der Fall Wien erschüttern gerade die Facebook Marketing Community unseres Nachbarlandes. Worum geht es genau?

In Innsbruck wurde von einer privaten Person eine Fanpage für die Stadt angelegt. Die Seite “Innsbruck (Tyrol, Austria)” konnte nach dem Einsatz von viel freiwilliger Arbeit und Engagement bis Ende Oktober auf knapp 17.000 Fans anwachsen. Am 26. Oktober – zufällig auch noch österreichischer Nationalfeiertag – wurde die Seite geschlossen. Die Fans wurden auf die ähnlich lautende Seite “Innsbruck – Tyrol (Austria)” übertragen. Diese hat bis dahin nur einige hundert Fans und wird von Innsbruck Tourismus, also den offiziellen Vertretern der Marke Innsbruck betrieben. Nachdem Innsbruck Tourismus die Schuld von sich weist, wird im Moment vermutet, dass Facebook hier willkürlich gewaltet hat und die engagierte Arbeit der Innsbruck Fans nicht würdigt. Der ganze Fall kann im andersdenken.at Blog des ehemaligen Seitenbetreibers nachgelesen werden, auch Carsten Ulbricht von rechtzweillnull hat sich diesem Fall gewidmet.

Gestern, genau eine Woche später, passierte in Wien ähnliches. Eine große Anzahl an Fanpages mit Wien, Vienna, etc. im Namen wurde aus Markenrechtsgründen geschlossen, die Fans wurden an Wien Tourismus übertragen. Die Fanpage wuchs so innerhalb von Stunden von knapp über 6.000 Fans auf über 140.000 an. Auch dieser Fall ist dokumentiert, bei den Kollegen von tourismusdesign.com.

Sowohl Innsbruck als auch Wien sehen bei sich keine Schuld an der Schließung der Fanpages und dem Fantransfer. Der Tenor im Moment: Facebook schließt willkürlich Fanpages.

Wir haben, um den Kollegen in Österreich zu helfen, bei Facebook angefragt, was denn hier los ist. Die Antwort: [...] Fakt ist, dass Facebook niemals eigenhändig Fans überträgt. [...] (weiterlesen …)

Internationalisierungsprozess bei Facebook Markenseiten

Gastbeitrag von André Paetzel

Gefühlt hat fast jede Marke mittlerweile eine Fanseite / “Gefällt mir” Seite auf Facebook. Für viele stellen sich dabei jedoch die üblichen Probleme ein. Wer pflegt den Content ein, wo kommen die Ressourcen her und welche Themen passen eigentlich zum Unternehmen?

Doch es gibt noch andere Probleme, mit denen man sich bei Markenseiten beschäftigen muss? Eine essenzielle Frage ist dabei auch: Was mache ich, wenn meine Marke nicht nur in einem Land vertreten ist? Eine übergeordnete Seite, quasi in Form einer Dachmarkenstrategie, oder mehrere Seiten, also für jedes Land eine?

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Hier sollen fünf Punkte aufgeführt werden, die aus meiner Sicht gerade für KMUs gegen eine Multi-Fanpage Strategie sprechen:

Pflegeaufwand:

Eigentlich liegt es nahe, aber für manche ist es doch nicht so offensichtlich. Bei einer übergeordneten Seite kann EIN kleines Team, oder eine Person für die Pflege reichen. Habe ich aber beispielsweise vier oder fünf Seiten, können diese oftmals schwer von einer Person gepflegt werden. (weiterlesen …)

Pro und Contra Stuttgart 21 – Wer nutzt Facebook besser?

Abbrucharbeiten unter Polizeischutz

Abbrucharbeiten unter Polizeischutz (Quelle: fluegel.tv)

Die braven Schwaben proben den Aufstand und gehen seit Tagen gegen, beziehungsweise für den Bau des neuen Stuttgarter Bahnhofs auf die Straße. Geplant ist, den derzeitigen Kopfbahnhof unter die Erde zu verlegen und ihn in einen Durchgangsbahnhof zu verwandeln. Mit dem Neubau und dem damit verbunden Teilabriss des alten Bahnhofs wurde vor ca. drei Wochen begonnen. Dabei finden die Proteste nicht nur auf der Straße, sondern auch Online statt. Besonders Twitter wird hier zur Mobilisierung der Massen genutzt.

Wir wollen heute aber einen Blick auf die Aktivitäten auf Facebook werfen. Hier haben sowohl Befürworter als auch Gegner des Projektes eine Vielzahl an Fanpages angelegt. Und genau hier beginnt das Problem: Es gibt keine zentrale Anlaufstelle für die eine oder andere Gruppe. Die Fans sind auf viele Seiten verstreut, Meldungen werden teilweise doppelt und dreifach verbreitet. Zumindest auf Facebook scheitert das Thema S21 noch an einer fehlenden Strategie.

Seitenname Fans Autoren Postings Besonderheit
Schluss mit den Demos gegen Stuttgart 21 9800 Fans und Pagebetreiber 5-10 pro Stunde Landing-Tab mit FriendSelector
Pro-Stuttgart 21 5632 Fans 1-5 pro Stunde
Kopfbahnhof 21 3788 Fans 1-5 pro Stunde
Kein Stuttgart 21 3309 Fans und Pagebetreiber 5-10 pro Stunde Vanity-URL
Jugendoffensive gegen Stuttgart 21 2704 Fans und Pagebetreiber 1-5 pro Stunde
FÜR Stuttgart 21 2697 Fans 5-10 pro Stunde Vanity-URL
Stuttgart 21 2278 Pagebetreiber keine
K21 – Die bessere Alternative 423 Fans und Seitenbetreiber 1-2 pro Tag

Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Es zeigt sich, dass die “Kontra S21 Demos” Anhänger es bisher besser schaffen Anhänger auf einer Seite zu versammeln. Gegner wie Befürworter des Projekts sind sonst auf viele Pages verstreut. Kaum eine Fanpage nutzt die Möglichkeiten, welche Facebook zur Verbreitung der eigenen Botschaft bietet. Es gibt weder Vanity-URLs, noch Landing Tabs oder gar Apps, welche die Ideen und Argumente transportieren könnten. Dabei wäre hier mit ein wenig Kreativität eine Menge möglich: Online Sitzblockaden, Einbindung des fluegel.tv Livestreams, Online Baumpatenschaften, …

Da sich die Bauarbeiten am Bahnhof wohl noch einige Monate, bei Umsetzung aller Pläne sogar noch einige Jahre hinziehen werden, wird die Entwicklung dieser Pages sicher spannend zu beobachten sein.

Haben wir eine wichtige Fanpage vergessen? Oder gibt es zu Stuttgart 21 noch spannende Social Media Projekte? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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