Inzwischen kommt kaum noch eine Seite ohne Sie aus: Facebook PlugIns. Seien einfache Like-Buttons oder aber auch Kommentarmodule und Login Möglichkeiten, mit denen eine Webseite personalisiert werden kann.
Facebook ist für 62% aller Social-Logins verantwortlich. Yahoo, google und twitter folgen weit abgeschlagen
Nutzer mit Social Login bleiben doppelt so lange auf einer Seite, wie ohne Login
Zudem besuchen sie doppelt so viel Seiten eines Angebots
Gigya führt dazu aus:
The results clearly show that on-site social technology brings real value to sites. Perhaps most notably, we can see that social login and social plugins are correlated with major increases in time spent on-site and page views. The biggest increases in time spent and engagement are seen when users leverage social login and interact with our Comments plugin allowing them to share opinions on content and interact with other users – including those from their social graph – on-site. From these points alone, it’s fairly easy to conclude that users want to be social wherever they go across the web.
Diving a bit deeper, it seems that when a person logs into a site with social login, they’re doing so because they want to interact with the site and with their social graph, resulting in the same benefits of increased time spent and page views that social networks enjoy. In essence, social login is acting as a gateway for user engagement with plugins like Comments, Sharing, Game Mechanics and Activity Feed. For example, on the Pepsi SoundOff site (a Gigya client), the first step to interacting with the site and with other users is to log in socially. When that connection is made, users can instantly participate in all of the site’s social activities like commenting, sharing and earning points/rewards.
Der Fakt an sich, dass die Facebook Nutzung am Arbeitsplatz stark zugenommen hat ist für uns wenig erstaunlich. Viel spannender ist aber in welchem gewaltigen Umfang dies geschehen ist. Hierzu hat der Betreiber von Firewalls PaloAltoNetworks nun eine Studie vorgestellt. Die ermittelten Daten beruhen dabei auf den protokollen der bei Betrieben installierten Firewall Lösungen des Anbieters.
Diese Studie wurde nach Mitte 2010 nun zum Herbst 2011 erneut durchgeführt. Dabei zeigte sich:
Der Anteil von Facebook am gesamten Social Network Traffic in den teilnehmenden Unternehmen hat sich im Beobachtungszeitraum von neun auf 28 Prozent verdreifacht
Der Anteil von Facebook Apps am gesamten Social Network Traffic hat sich ebenfalls mehr als verdreifacht. Von vier auf 13 Prozent.
Zynga als Facebook Spieleanbieter wurde ab Mai 2011 gesondert betrachtet. In 53% der teilnehmenden Unternehmen wurden seit dem Zugriffe auf Zynga Apps registriert, die etwa fünf Prozent des gesamt Social Network Datenverkehrs ausmachten.
Nutzer verbringen die meiste Zeit damit den Newsstream oder die Timeline zu beobachten. Die Studie nennt es “Voyeuristic-use”.
Der Bandweitenverbrauch für die Twitternutzung hat sich im gleichen Zeitraum übrigens versiebenfacht.
PaloAltoNetworks bietet Sicherheitslösungen an, mit denen Facebook Zugänge filigran gefiltert werden können. So kann der Facebook Zugriff nicht nur für das ganze Unternehmen sondern bis runter Auf User- und APP-ID Level eingeschränkt werden.
Was denkt ihr, vernichtet Facebook am Arbeitsplatz zu viel Arbeitskraft?
Facebook steuert als größtes soziales Netzwerk auf die Rekordmarke von 1 Milliarde aktiver Nutzerinnen und Nutzer zu. Für ein Projekt, das Ende 2003 in einem Studentenwohnheim in Harvard entstand und somit noch nicht einmal 10 Jahre auf dem Buckel hat, eine mehr als beachtliche Leistung. Facebook hat den digitalen Alltag im Internet sehr fest im Griff und tut viel, um seine Vormachtstellung zu festigen und auszubauen. Bisher gab es keine wirkliche Konkurrenz und die Dominanz von Facebook hinterließ vor allem 2010 und 2011 deutliche Spuren. Kein Wunder also, dass sich Google als bis dato erfolgreichste und größte Website im weltweiten Internet nicht in die Defensive drängen lassen wollte. Dementsprechend schuf man mit Google Plus ein eigenes soziales Netzwerk, das jetzt seit etwas mehr als 6 Monaten am Start ist.
Die Integration von Google Plus in viele Google-Produkte nimmt seit einigen Wochen immer mehr Fahrt auf und seit letzter Woche gibt es mit “Search Plus Your World” erstmals eine enge Integration von Ergebnissen direkt aus Google Plus in der personalisierten Google Suche. Aber reichen diese Maßnahmen, um Facebook wirklich gefährlich werden zu können? Schafft man es bei Google, sich von einem eher technologie-orientieren Konzern zu einem “Social Media Player” zu entwickeln? Und bietet Google Plus überhaupt echte Vorteile und solche Mehrwerte gegenüber Facebook, die die Masse an Nutzern zu einem Wechsel bewegen könnten? Diese und andere Fragen beleuchtet der folgende Artikel und versucht zu klären, ob Google Plus wirklich eine ernsthafte Bedrohung für Facebook darstellt.
Der Kontakt zu Facebook ist bekanntlich nicht gerade einfach. In unserem etwas älteren Beitrag zum Thema “Facebook Kontakt & Support” haben wir schon einige Möglichkeiten aufgelistet. Wir haben uns nun die Mühe gemacht und alle uns bekannten Formulare zur Kontaktaufnahme mit Facebook recherchiert.
Bevor ihr Facebook kontaktiert ist es wichtig, dass ihr das entsprechende Thema wirklich in erst in der Facebook Hilfe recherchiert und auch bei uns im Blog sucht (oben rechts). Der Großteil aller Fragen wird entweder in der Hilfe oder bei uns schon beantwortet. Ihr solltet generell aber auch beachten das Facebook kein 24/7 Support mit Reaktionszeit von 1-2 Stunden bietet. Je nach Thema müsst ihr mehr oder weniger Geduld haben.
Insgesamt haben wir 57 Kontaktformulare gefunden, die wichtigsten werden wir demnächst in der aktualisierten Version des Facebook Kontakt & Supports Beitrages mit aufnehmen. Wenn ihr weitere Formulare kennt könnt ihr diese gerne in den Kommentaren aufführen.
Die Geschichte klingt schon ein wenig absurd. In Michigan hatte das Städtchen Troy kein Geld mehr um die Stadtbibliothek weiter zu betreiben. Nur mit einer Steuererhöhung von 0,7% wäre die Finanzierung zu sichern gewesen. 0,7% sind gewiss nicht viel, doch für viele Einwohner war das zu viel. Es kam zu einem Protest gegen die Steuererhöhung, der indirekt auch ein Protest gegen die Bibliothek war. Das Schicksal der Bibliothek schien bereits besiegelt.
Die Bibliotheksbefürworter hatten auf Plakaten und auf einer eigens eingerichteten Facebook Seite anonym zu einer Buchverbrennungsparty aufgerufen. Erst als die Empörung groß genug war und sowohl regionale als auch nationale Presse das Thema aufgegriffen hatten, gaben sich die Initiatoren zu erkennen und erklärten denn Sinn ihrer trojanischen Aktion.
Ein wirklich spannender Case, der noch einmal die Macht der socialen Medien zeigt.