F-Commerce – Shops direkt im Newsfeed (= Newsfeed Stores)

Facebook Shops waren einer der Trends 2011 im F-Commerce und auch wir haben darüber berichtet was bei einem Facebook Shop so alles falsch laufen kann. Bis jetzt waren die Lösungen dabei immer relativ gleich, es wurde ein Shop entwickelt der auf einer Facebook Page integriert wurde. Oft gab es auch noch einen Shop der frei als App innerhalb von Facebook nutzbar war. Der eigentliche Einkauf fand dann direkt auf Facebook statt oder wurde auf den klassischen Webshop übertragen. Alle Lösungen haben den großen Nachteil, dass man die Nutzer erst mal auf den Shop aufmerksam machen muss.

Genau hier hat uns die Seite von 7 For All Mankind (über 100.000 Fans, Statistiken hier)  letzte Woche überrascht. 7 For All Mankind hat über den Anbieter 8thBridge einen Facebook Newsfeed Store veröffentlicht. Der komplette Store wird direkt im Newsfeed abgebildet und der Nutzer kann direkt dort einkaufen. 

Wie das funktioniert? Über die Möglichkeit, auf Facebook auch Flash-Dateien zu posten. Genauso funktioniert auch die Integration von Youtube Videos. Natürlich ist es in der Praxis dann etwas schwieriger als kurz eine Flash-Datei zu posten und braucht durchaus etwas programmier Know-how, aber möglich ist es. (weiterlesen …)

f-Commerce – Vier Kennzeichen eines misslungenen Facebook-Shops

Innerhalb des Gebiets des f-Commerce sind noch viele Elemente und deren Effektivität umstritten. Aber besonders um die in diesem Jahr gehypten Facebook-Shops streiten sich auch Experten noch gern. Auch wenn wir in diesem Jahr eine extrem steile Lernkurve gesehen haben sind Facebook-Shops wohl teilweise noch in den Kinderschuhen. Unser Gastautor José Matías del Pino beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und beleuchtet in unserem heutigen Whitepaper vier Aspekte die seiner Einschätzung nach in Facebook Shops leider zu oft vernachlässigt werden.

Download:
f-Commerce – Vier Kennzeichen eines misslungenen Facebook-Shops
PDF 2.3 MB, (Share & Embed via Scribd)

Der komplette Inhalte direkt hier im Blog:

Gastbeitrag von José Matías del Pino, CEO von Ondango

Image Credits: chriskuddl | ZWEISAM / photocase.com

Facebook-Commerce ist noch ein sehr junges Phänomen. Die ersten vorsichtigen Gehversuche, physische Produkte auf dem sozialen Netzwerk anzubieten, starteten vor weniger als  zwei Jahren. Seitdem sind die unterschiedlichsten Ansätze entstanden, um Produkte auf Facebook direkt an Fans zu verkaufen. Viele Fragen waren damals noch offen: setzt man eine integrierte Shop-Lösung für die Facebook-Seite um, oder bietet man eine Verlinkung zum existierenden Online-Shop? Wählt man eine Fan-Page App oder Canvas-App? Soll man die gesamte Produktpalette anbieten oder nur wenige, ausgewählte Produkte?

Diejenigen von uns, die in diesem Bereich beruflich aktiv sind, haben mittlerweile Antworten zu vielen dieser Fragen gefunden. White-papers und Blogbeiträge zu den Best-Practices in f-Commerce gibt es heutzutage zu Genüge (zum Beispiel hier, hier und hier).

Auch an Anbietern von Facebook-Shopping Systemen mangelt es nicht. Darunter findet man viele verschiedene Ansätze, die sich für unterschiedliche  Geschäftsmodelle und Marktpositionierungen eignen. Einige davon scheinen aber leider nicht auf die jüngsten Entwicklungen der Branche zu achten und bieten Ihren Kunden suboptimale f-Commerce Lösungen an. Händler, die Facebook als Vertriebskanal nutzen möchten, sollten sich deswegen ein Grundwissen in dem Bereich aneignen.

Anstatt zu sagen, wie man es richtig macht, möchte ich hier einmal den anderen Weg gehen und darstellen, was man bei einem Facebook Shop alles falsch machen kann.

1. Fans müssen eine Applikation installieren, um den Shop zu nutzen

Aus technischen Gründen war es früher notwendig, dass die Nutzer die Shop-Applikation installieren, um Produkte in den Warenkorb zu legen (Kurzer technischer Exkurs: Mit FBML-Apps konnte man keine Sessions speichern). Seit Februar 2011 können App-Entwickler iFrames nutzen, was die Installation einer App überflüssig macht.  (weiterlesen …)

Neues Unternehmen: Facebook Payments Inc. – Jetzt macht Facebook ernst mit dem eigenen Bezahlsystem

Facebook Credits Gutschriften im Supermarkt

Laut einem Bericht von Venture Beat macht Facebook nun Ernst mit dem eigenen Facebook Bezahlsystem und hat das Unternehmen “Facebook Payments Inc.” gegründet. Die Unterfirma soll laut dem Bericht von Venture Beat zum einen die vorhandenen Vorgänge optimieren sowie neue Features auf Facebook erlauben. Erst im Januar hatte Facebook verkündet, dass die hauseigenen Facebook Credits ab dem 01. Juli 2011 zur Pflicht innerhalb von Facebook Apps werden. Was genau auf der Roadmap steht, ist unklar, aber folgende Punkte sind laut Venture Beat zumindest in Zukunft denkbar:

  • Ein eigenes Werbenetzwerk als direkte Konkurrenz zum Geschäft von Google – Die weite Verbreitung der Facebook Social Plugins und die Nutzerdaten, die Facebook in Massen vorliegen, würden ein solches Vorhaben sehr unterstützen.
  • Vorbereitung auf ein System, das Mobile Payments erlaubt – Auch das ist laut dem Bericht möglich, denn Facebook ist nicht nur das größte Social Network der Welt, es ist gleichzeitig auch eine der Anwendungen, die mobile massiv genutzt wird und dies über die Grenzen der verschiedenen Plattformen wie dem iPhone OS oder Android hinweg.
  • Ein weiterer großer Push für E-Commerce / F-Commerce Anwendung auf der Facebook Plattform – selbst Marc Zuckerberg selbst hat bereits im letzten Jahr angekündigt, dass 2011 das Jahr des E-Commerce auf Facebook wird. Mit weiteren Zahlungsmöglichkeiten neben den Facebook Credits, die in Spielen sehr beliebt sind, könnten hier viele neue Möglichkeiten geschaffen werden.
  • Etwas unwahrscheinlich aber immer noch denkbar ist in Zukunft ein Konkurrent zu Paypal und Co. Wenn Facebook hier wirklich Ernst macht, kann man sich dies zwar kurzfristig noch kaum vorstellen, aber als langfristige Entwicklung von Facebook ist dies durchaus möglich.
  • Neben diesen vor allem für den Nutzer / Werber attraktiven Möglichkeiten erlaubt die eigene Facebook Payment Inc. in Zukunft wohl auch massive Einsparungen bei den hohen Umsätzen, die Facebook derzeit schon mit Werbung umsetzt.

Diese und weitere Informationen könnt ihr auch direkt bei Venture Beat nachlesen:  (weiterlesen …)

Facebook HTTPS oder “Das Jahr der Shops”

Im Rahmen des Safer Internet Day am morgigen Freitag hat Facebook eine neue Sicherheitsoption für die Plattform vorgestellt. Nutzer können nun in ihren Privacy-Einstellungen die vollständige Verschlüsselung der Browser-Server Kommunikation aktivieren. Dies geschieht mittels HTTPS, einem Verfahren, das viele Nutzer bereits vom Online Banking kennen. Bisher wurde HTTPS bei Facebook nur während des Anmeldeprozesses für die Übertragung von Nutzername und Passwort eingesetzt. Alles Statusmeldungen, Chat-Nachrichten und sonstige Facebook Inhalte wurden hingegen unverschlüsselt über das Netz übertragen.
Entscheidet sich ein Nutzer für den sicheren verschlüsselten Datenverkehr muss er – und das ist der einzige Haken an der Geschichte – mit Geschwindigkeitseinbußen rechnen. Denn die Datenpakete müssen vor der Übertragung bei Facebook verschlüsselt und beim Nutzer wieder entschlüsselt werden. Im normalen Anwendungsfall sollte dieser Vorgang aber kaum merkbar sein.
Ein weitere Nachteil ist noch, dass Inhalte die als Canvas App von externen Anbietern zur Verfügung gestellt werden, entweder gar nicht laden oder vom Browser mit einer “Achtung diese Quelle ist unsicher”-Warnung versehen werden. Und hier kommen wir auch zum spannenden Teil des Artikels. Denn externe Anbieter haben mehr als nur Social-Games im Angebot. Auch Content Management Systeme und Shopsysteme können in Facebook integriert werden und können vom OpenGraph der Plattform profitieren.
Im vergangen Jahr hatte sich bereits Fahrrad.de mit einem solchen Online Shop auf Facebook getraut. Anfang diesen Jahres zogen unter anderem Dove und Kahla auf dem deutschen Markt nach. (weiterlesen …)
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