So funktioniert der neue Open Graph für Entwickler

- Gastbeitrag von Stephan Alber -

Das neue „Open Graph“ Grundkonzept

Die einzige Möglichkeit mit Objekten in Verbindung zu treten war bisher der Like Button. Ein klassisches Beispiel hierfür wäre die Anwendung „Miles per Answer“ vom australischen Tourismus Verband (http://apps.facebook.com/australien/). Die Nutzer haben hier die Möglichkeit ein Antwort zu „liken“, um ihre Zustimmung oder Interesse zu bekunden. Beispiel Link: http://apps.facebook.com/australien/q/australien-nach-perth-reise-auto-bus-und-rumreisen-w0m/1/5976
Nun hat Facebook zwei neue Elemente erstellt: „Aktionen“ und „Objekte“. Das System erinnert schnell an den Englisch unterricht: Subjekt-Verb-Objekt. Mit den Aktionen lassen sich Tätigkeiten, ein Geschehen oder ein Zustand beschreiben. Dies ergibt die Möglichkeit hochgradig soziale Aktionen in das Nutzerprofil einzubinden – wenn man den Vergleich zieht, dass man bisher lediglich Dinge „liken“ konnte. Die zweite Komponente sind die Objekte mit der Nutzer interagieren kann.
Ein einfaches Beispiel: Stephan backt (Verb) einen Kuchen (Objekt).
Der erste Schritt bei der Entwicklung einer neuen Anwendung ist somit die Definition von Aktionen und Objekten.

Aktionen definieren

Zunächst wird ein Titel für die Aktion festgelegt, sowie mit welchen Objekten die Aktion kombiniert werden kann (weiterlesen …)

Facebook Login: Neues Facebook Registrierungstool für Webseiten

Facebook Login - Facebook Registration Tool

Facebook Login - Facebook Registration Tool

Facebook hat heute ein neues Tool veröffentlicht das den Registierungsprozess auf Webseiten vereinfachen soll. Das “registration tool” erlaubt es den Nutzern auf einfache Art und Weise sich mit dem eigenen Facebook Account auf einer Webseite zu registieren und einzuloggen. Das Registration Tool ist dabei eigentlich ein einfaches Iframe das direkt in die Webseite eingebaut wird. Wenn ein Nutzer in Facebook bereits eingeloggt ist sind alle Daten für das Formular bereits ausgefüllt (siehe oben). Hier ein Überblick der Features:

  • Einfacher Facebook Login – Nutzer die bereits in Facebook eingeloggt sind müssen nur noch den “Registrieren” Button nutzen und sind auf der Webseite eingeloggt
  • Login ohne Facebook Account – Über das Formular können sich auch Nutzer einloggen die keinen Facebook Account haben, dazu müssen sie nur ihre Daten in das Formular eingeben. Es wird danach kein Facebook Account angelegt sondern ein Account bei der Webseite. Diese Funktion kann auch deaktiviert werden, so dass sich nur Facebook Nutzer einloggen können.
  • Eigene Felder (Custom Fields) – Es können eigene Felder hinzugefügt werden die so noch nicht im Formular waren. So können Informationen abgefragt werden auf die man kein Zugriff über den Open Graph hat.
  • Captcha – Auch ein Schutz vor Spam ist verfügbar und kann aktiviert werden.
  • Eigenes Passwort - Nutzer können für die Webseite ein neues Passwort festlegen das nicht dem Facebook Passwort entsprechen muss.
  • iFrame oder XFBML Integration – Das Tools ist über ein einfaches iFrame verfügbar oder es wird über einen XFBML Code in die Webseite eingebaut.
  • Einfache Datenübergabe – Die Daten werden an die Webseite auf einmal übertragen und können so leicht genutzt werden.
  • Login Button – Facebook stellt einen Registrierungs-/Login Button zur Verfügung welche den aktuellen Status automatisch erkennt.
Beispiel für ein umfangreiches Registrierungsformular

Beispiel für ein umfangreiches Registrierungsformular

Wir werden die Funktion in den nächsten Tagen mal genauer testen und dann euch vielleicht auch nochmals genauer darüber berichten. Wie genau der Prozess bei der Anmeldung ist könnt ihr hier einsehen, die Grafiken stammen von Facebook selbst:

1. Es wird nur der Facebook Login angeboten

2. Auf der Webseite existiert bereits eine andere Login-Methode und Facebook wird zusätzlich angeboten

5 offizielle Facebook Developer Case Studies

Wir haben für euch fünf unterschiedliche offizielle Facebook Developer Case Studies gesammelt. Bei den Dokumenten handelt es sich um offizielle Studien die von Facebook in Englisch veröffentlicht wurden. Wir finden den Case Studies fehlt es etwas an Hard Facts, trotzdem liefern sie guten Input und neuen Ideen für eigene Projekte:

1. Developer Partner Case Study: Red Bull Application

Red Bull Roshambull is an online version of the old schoolyard game “rock, paper, scissors.” Though it might seem a strange game to play online, it turns out to be a perfect match for the Facebook community.
Users can add the Roshambull application on their Facebook profiles and invite friends to do battle. But this isn’t the same game you played as a kid. Leveraging Facebook technology, the application creates a scouting sheet that can be used to help players decide what to throw.

PDF Download: Red Bull Case Study (0,5 MB)
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2. Facebook Developer Partner Case Study: Lending Club Application

Lending Club developed an application that enables Facebook users to lend or borrow money from trusted contacts while significantly improving the interest rates on both sides.  For a limited time, the service will be available exclusively to Facebook users.

“The basic economic benefit lies in bypassing the bank,” says Lending Club CEO Renaud Laplanche. “Banks incur costs collecting deposits from the public on one side and extending loans to the public on the other side; Lending Club provides a shortcut.”

Download PDF: Lending Club Case Study (0,8 MB)
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3. Facebook Developer Partner Case Study: Microsoft Popfly

Microsoft’s Popfly application aims to democratize development. It’s a web-based tool that gives Facebook users the power to create interactive Facebook applications which use Silverlight, Microsoft’s new cross-browser, cross-platform browser plug-in, all with no programming.

For instance, users can create and embed mashups of websites directly in their profiles. Here’s how it works. Popfly contains a number of preprogrammed blocks. One block might contain all your Facebook data, including contacts, groups and photos. A second block might hold 3D maps from Virtual Earth. Another block might chart any address in latitude and longitude. Put them together and…

Download PDF: Microsoft Popfly Case Study (0,3 MB)
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4. Facebook Developer Partner Case Study: Box.net Application

Box.net is a website where users can store files of many varieties—PDFs, photos, videos—and access and share that data from anywhere via the Box.net web interface, with no software required. The application it built for Facebook allows users to do the same—publish and share media without ever leaving their profile pages.Facebook has long supported sharing media through its Share feature but, until now, users had to host the files elsewhere on the web. The Box application provides an upload tool, file-hosting and file-sharing functionality directly on the Facebook site.

Download PDF: Box.net Case Study (0,4 MB)
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5. Facebok Developer Partner Case Study: Slide Application

Slide has several applications that are already used by tens of millions of people all over the world. These include Slide Shows for publishing and viewing personal photo slideshows; Slide SkinFlix for personalizing video clips with skins and themes; and Slide Guestbook, an application for friends to contribute their own photos, videos and more.

Slide tailored these applications for Facebook so that users can express themselves more fully. The new applications make profiles stand out with an extra layer of customization. For instance, users can easily personalize their photos and videos using thousands of different combinations of styles, themes, skins and bling.

Download PDF: Slide Case Study (1.2 MB)
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hline

Für alle die es gern haben hier auch nochmal die Dokumente eingebunden: (weiterlesen …)

Tutorial: Facebook Kommentarfunktion auf allen Webseiten einsetzen

Facebook ist nicht nur ein soziales Netzwerk sondern auch eine soziale Plattform. Eine Plattform, welche sich auf vielen Wegen auch außerhalb von facebook.com präsentiert und integriert. Bereits in früheren Beiträgen haben wir die Facebook Fanbox und das Livestream Widget vorgestellt.

Kommentarbox im Einsatz

Ein weiteres aber eher selten genutzte Widget ist die Facebook Kommentarbox. Mit ihr lässt sich praktisch in jeder beliebigen Webseite eine Kommentarfunktion ohne großen Aufwand realisieren, also auch außerhalb von normalen Blogs. Diese bietet folgende Funktionen:

  • Kommentieren mit und ohne Facebook Login
  • Facebook Login über Connect
  • In den Kommentaren werden Foto und Name aus Facebook angezeigt
  • Der Kommentar erscheint mit Verweis auf die Ursprungswebseite im Newsstream des Kommentierenden
  • Auf einer Webseite können mehrere Kommentarboxen gleichzeitig verwendet werden

Die Integration ist dabei denkbar einfach. Wie bei den meisten Facebook Widgets gibt es auch hier einen Assistenten, der bei der Einrichtung hilft. Das Vorgehen zum einbinden der Facebook Comment Box sieht so aus:

(weiterlesen …)

Der Facebook-Chat – und warum Facebook diesen so pusht.

chat

Screenshot Jabber Facebook-Chat

Es ist schon auffällig, mit dem neuen Facebook Design wurde dem Chat eine neue prominente Bühne im Layout eingeräumt. Seit zwei Wochen findet sich eine Liste mit den aktuell auf der Plattform aktiven Freunden direkt Links unter den Anwendungen. Eine Änderung, die auch in früheren Screenshots des Designs so nicht zu sehen war. Als weiteren Schritt hat Facebook seinen Chat auf das offenen Chat Protokoll Jabber (XMPP) umgestellt. Damit können Facebook Nutzer ihren Chat auch in vielen externen Chatprogrammen, sowohl auf Windows, als auch auf MacOS und Linux Rechnern nutzen. Facebook stellt hierfür auch direkt die passenden Anleitungen zur Einrichtung des Accounts zur Verfügung.

Nur warum macht Facebook das? Facebook will Menschen verbinden und die globale Schnittstelle werden über welche die Kommunikation der Zukunft abgewickelt wird. Dafür werden die eigenen Technologien extrem gepusht, auch außerhalb der eigenen Internetseite. Nicht zuletzt wird auch die Stickiness der eigenen Internetseite erhöht. Zur Zeit verbringt der durchschnittliche Nutzer 55 Minuten auf der Plattform. 55 Minunten in denen er Page-Impressions und somit auch Ad-Impressions erzeugt. In diesem speziellen Fall ist eines der obersten Ziele, Facebook als wichtigste Chat Plattform vor anderen Anbietern zu etablieren. Dafür ist es nur von Vorteil wenn der Facebook Chat in möglichsten vielen Anwenderprogrammen genutzt werden kann.

Eine weitere Besonderheit mit der Facebook seine Plattform auf externen Seiten pusht ist die Facebook Connect. Mit der Schnittstelle sind Facebook Funktionen, wie auch der Chat, auf der eigenen Internetseite verfügbar und können in die eigenen Anwendungen integriert werden. Bereits jetzt nutzten 2/3 der größten Internetseiten in den USA und mehr als die Hälfte der globalen Top 100 einige Funktionen der Schnittstelle. Facebook ist also bereits auf dem besten Weg mit seinen Produkten die globale Schnittstelle zu werden und mit jedem neuen Nutzer kommen sie diesem Ziel einen Schritt näher.

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