- Aktualisierung -

Die Funktion ist nun nicht mehr für alle verfügbar...
Facebook hat heute die Übersetzungen bei den Facebook Pages erneut überarbeitet. Erst letzte Woche sind die Änderungen veröffentlicht worden und kamen uns schon da noch zurecht etwas unfertig vor. Auch in der neueren Version sind wir noch nicht ganz sicher ob das Feature so seinen finalen Stand erreicht hat. Geändert hat sich folgendes:
- Die Einstellungen die zuvor unter “Your Settings” zu finden waren sind verschwunden
- Statt der drei Optionen findet sich jetzt unter “Manage Permissions” nur noch eine einzige Option: Admins können die Übersetzungen der Statusupdates bearbeiten
- Die Optionen wird derzeit nicht auf allen Pages angeboten. Woran Facebook genau hier unterscheidet ist uns unklar, wir haben die Option auf einer reinen englischen Seite mit ca. 1.000 Fans aber auch auf einer multilingualen Seite mit über 400.000 Fans. Wann genau die Option für alle kommt können wir euch deshalb auch noch nicht genau sagen.
- Sobald die Option angeschaltet wird findet jeder Admin unter jedem Statusupdate den Punkt “Manage Translations”
Das war es auch schon, alle anderen Funktionen bleiben eigentlich beim alten. Details dazu könnt ihr im alten Post weiter unten nachlesen. Wir sind dann mal gespannt ob Facebook hier in nächster Zeit noch etwas nachlegen wird.
- Beitrag vom 06. Oktober 2011 um 12 Uhr -
Seit gestern sehen wir auf Facebook Pages ein neues Feature, dessen Bedeutung wir im Moment noch nicht ganz abschätzen können: Facebook Translations für Pages.

Bereits am 31. August hatten wir erste Fragmente einer Übersetzungsfunktion für Statusupdates gesehen. Damals schien es noch so als würde Facebook über den automatischen Bing Übersetzungsservice fremdsprachige Versionen eines Statusupdates anbieten. Nun ist die neue Funktion fertig und erlaubt noch etwas mehr. Aber der Reihe nach.
Wie im Screenshot zu sehen kann ein Administrator nun in den persönlichen Einstellungen einer Seite hinterlegen, welche Art der Übersetzung er für eine Seite zulassen möchte. Verwunderlich ist die Platzierung unter den persönlichen Einstellungen, da es sich hierbei doch um eine globale Einstellung handeln sollte. Möglich sind die Übersetzung durch den Administrator, die Community oder den Bing Service sowie entsprechende Abstufungen. Auch “keine Überstzung” kann hier ausgewählt werden.
Wird nun ein Statusupdate beispielsweise in Deutsch verfasst, erscheint für die Nutzer die Facebook auf englisch oder eine andere Fremdsprache eingestellt haben ein kleiner “Translate” Link unterhalb des Status:

Statusupdate auf Deutsch
Wenn man diesen Link als Nutzer anklickt, erhält man eine automatisch Übersetzung durch Bing: (weiterlesen …)
Die Kooperation von Facebook und Microsoft trägt neue Früchte. Gestern hat uns unser Leser Sebastian auf die neueste Funktion hingewiesen: Bing Translate!

Translate Link

Bing Übersetzung
Uns so funktioniert es:
- Facebook auf Englisch (US) stellen
- Ein Statusupdate suchen, welches nicht auf Englisch gepostet wurde
- “Translate” Link entdecken und anklicken
- Bing übersetzt den Status ins Englische
Wie bei allen automatischen Übersetzungsfunktionen ist auch hier das Ergebnis manchmal etwas “holprig”. Aber diese Übersetzung ist sicher besser als nichts. Dabei werden nicht nur Statusupdates sondern auch Kommentare von Nutzern übersetzt. Auf den ersten Blick finden die Übersetzungen, wenn man sie mit anderen automatisierten Übersetzungen vergleicht, eigentlich noch ziemlich gut.
Aber Facebook wäre nicht Facebook, wenn man neben der Maschinen Übersetzung nicht auch den Nutzer wieder mit einbinden würde. So können Teilnehmer an Facebook Translate auch selbst Übersetzungen für Statusupdates einreichen:

Der Nutzer kann Statusupdates übersetzen
In der aktuellen Umsetzung haben diese Übersetzungen “von Hand” noch keine Auswirkungen. Wir können diese weder im Translate Programm noch in der Page Administration wieder finden.
Im Moment ist für die Übersetzung eines Nachricht noch ein Klick auf den “Translate” Link nötig. Wir können uns aber gut vorstellen, dass Statusupdates bald automatisch übersetzt werden sofern dies der Nutzer auch will. Aber auch für internationale Fanpages ergeben sich Vorteile da dort meist auch nicht alle Sprache bedient werden.
Wie findet ihr die Idee einer Übersetzungsfunktion? Wird die Reichweite von Posts so weiter erhöht?

Bing - Decide with your friends
Die enge Verbindung zwischen Microsoft und Facebook besteht nun seit vier Jahren. Damals hat Microsoft nicht nur den Pitch um die Vermarktung von Facebook Werbeplätzen gegen Google gewonnen sondern auch einen Mini-Anteil von 1,6 Prozent an Facebook erworben. Die daraus erwachsende Kooperation ist aber gerade jetzt im Wettbewerb Facebook gegen google+ und Microsoft Bing gegen die Google Suche von enormer Bedeutung. So ergänzen sich beide Unternehmen als Technologielieferanten. Microsoft liefert Facebook Bing Maps, Windows mobile Integration, Bing Suchergebnisse, Skype Videotelefonie und so weiter. Im Gegenzug stellt Facebook zum Beispiel den Like Button als Social Layer für die Bing Suchergebnisse zur Verfügung. Das Konkurrenzprodukt zu Googles +1.
Genau mit diesem Social Layer wirbt Bing nun auch in den USA in drei neuen Werbespots. Unter dem Motto “Decide” erfährt der Zuschauer, dass Entscheidungen sich am besten mit der Unterstützung durch die eigenen (Facebook) Freunde treffen lassen.
Hier die drei Werbespots: (weiterlesen …)

Bing Map im Backend: Funktioniert nicht in allen Browsern
Im vergangen Monat hat Facebook verstärkt am Ausbau der Georeferenzierung von Facebook Pages gearbeitet. Das bedeutet viele Facebook Pages mit Adresse wurden automatisch in Facebook Places umgewandelt. So können Nutzer an diesen Pages/Places nun einchecken. Leider läuft und lief diese Umstellung nicht immer ganz problemlos. So gibt es noch immer Pages, die von Facebook als Place nicht anerkannt werden, andere werden von Facebook falsch positioniert.
Gerade für letztere dürften die folgenden Tipps zur Bing-Map hilfreich sein. Diese Bing-Map blendet Facebook bei Pages und Places im Info Reiter ein. Ein Marker soll dabei den Standort des Unternehmens zeigen. Die Position des Markers kann primär über die Änderung der hinterlegten Adresse beeinflusst werden.
Doch einige Places werden von Facebook (und Microsoft Bing) falsch verortet oder können nicht mit einer Adresse versehen werden (weil Sie einfach keine haben). Hier steht seit zwei bis drei Wochen die Bing Map zur Bearbeitung auch im Administrationsmenü zur Verfügung. Auf dieser Map kann der Marker von Hand verschoben werden.
Allerdings ist diese nicht in allen Browsern sichtbar! Wenn bei euch die Karte also nicht sichtbar ist, einfach mal einen anderen Browser wählen. Unser kurzer Test ergab:
- Firefox zeigt die Karte nicht an
- Chrome zeigt die Karte an
- Safari zeigt die Kate nicht an
Den Internet Explorer konnten wir aus Mangel an Windows Systemen in der Redaktion leider nicht testen.
Wird die Karte dann angezeigt, gibt es ein weiteres Problem. Der Marker kann scheinbar nicht beliebig verschoben werden. Wird der Marker um mehr als ca. 200 “echte” Meter verschoben erhält man die Nachricht: “Der auf der Karte aktualisierte Standort ist zu weit von dem ursprünglichen Standort entfernt.” Diese kann man dadurch umgehen, dass man den Marker immer nur in kleinen Schritten verschiebt und nach jedem Schritt speichert. Wenn man mit dem Ort nicht gerade eine Atlantiküberquerung plant, sollte diese Methode für die meisten Anwendungsfälle passen.
Wie sind eure Erfahrungen mit den Places? Hat Facebook sich da was Gutes einfallen lassen? Was würdet ihr euch bei Places als nächste Funktion wünschen?
Ein paar News und interessante Geschichten der letzten Zeit die wir nicht abdecken konnten:

QR-Code Like Button (Quelle: TechCrunch.com)
TechCrunch: Slap A QR Code On That Product So That People Can Like It
Facebook like buttons are now everywhere on the Web—on products, status messages, and blog posts like this one. It’ so easy to like things—just one click—that people do it all the time. But what about when you are walking along the street and you see something in a window that you really like, or in a magazine, or a product you are holding in your hands? (Weiterlesen auf TechCrunch.com)
Netzpolitik: Geschwätzige Facebook-Apps
Von den zehn beliebtesten Facebook-Apps übertragen zehn die User-ID des Nutzers an Datensammel-Server außerhalb von Facebook. Drei, darunter Farmville (59 Millionen Nutzer) übertragen direkt noch Informationen über den Freundeskreis des Nutzers mit. Das wird besonders diejenigen unter den Freunden freuen, die die App gar nicht nutzen.(Weiterlesen auf Netzpolitik.org)
Taz: (weiterlesen …)