Facebook Kampagne: Jugend gegen AIDS – Facebook Fans bringen Marienstatue zum Weinen

Wie man auf Facebook erfolgreich Kampagnen mit dem realen Leben verknüpft zeigt derzeit “Jugend gegen AIDS e.V.” in dem Sie jung und modern das Kondomverbot der katholischen Kirche thematisiert. Um neue Unterstützer für das Thema zu gewinnen können Facebook Nutzer Fan von Jugend gegen Aids werden. Soweit natürlich nichts neues, aber durch jeden neuen Fan und Unterstützer wird eine echte Marienstatue zum weinen gebracht:

Unter www.facebook.com/jugendgegenaids kann die Maria per Knopfdruck zum Weinen gebracht werden, bis ihr – und damit symbolisch der katholischen Kirche – das Wasser bis zum Hals steht.

Die Kampagne wird auf Facebook in einem eigenen Tab unterstützt welcher verschiedene Funktionen vereint. Zum einen gibt es einen Live-Stream der Statue und zum anderen weitere ergänzende Inhalte. Schön gemacht auch die digitale Anzeige des Wasserstandes und einfache Integration des Facebook Comments Plugins zur weiteren Diskussion.  (weiterlesen …)

Download: Facebook Ads – Best Practice für die Account Struktur

Beispielhafte Account Struktur den Facebook Ads Accounts einer Agentur

Erst kürzlich hat Facebook für ihre Werbekonten die Kontogruppen bzw. “Account Groups” eingeführt. Wie wir berichtet hatten, wird es mit diesen Gruppen nun endlich möglich innerhalb von Facebook eine vernünftige Account Struktur zu erstellen. Passend dazu hat Facebook ein Dokument veröffentlicht, welches die Best Practices für den Aufbau eines Facebook Ads Accounts aufzeigt. Wohlgemerkt den besten Aufbau eines Kontos für eine große Agentur oder eine große Marke. Kleine Werber auf Facebook benötigen diesen Aufbau mit Sicherheit nicht.

Facebook beschreibt den Prozess für die Erstellung wie folgt:

  • Erstellen eines “Top Level User Login”. Bei diesem Account handelt es sich um kein privates Profil sondern um einen Facebook Business Account. Die Zugänge zu diesem “Master”-Account der den Zugriff auf alle Elemente hat sollten stark eingeschränkt sein. Nur die obersten Verantwortlichen sollten also die Zugangsdaten kennen. Ein sog. “Top Level User Login” kann ein neuer Account sein oder ein bestehender Account. In beiden Fällen benötigt man den direkten Kontakt zum Facebook Ads Team.
  • Danach wird eine Struktur mit den Kontogruppen geschaffen die gut zur Agentur oder zum Unternehmen passt. Üblicherweise werden hier die verschiedenen Geschäftsbereiche abgebildet. Diesen Facebook Ads Kontogruppen werden Admins zugeordnet, welche Zugriff auf die einzelnen Unteraccounts der jeweiligen Gruppen besitzen sollen.
  • Unterhalb dieser Struktur werden dann die einzelnen Accounts gehängt welche die einzelnen Kampagnen auf Facebook beinhalten.

Beispielhafte Account Struktur den Facebook Ads Accounts einer internationalen Marke

Der komplette Prozess und Aufbau erleichtert das Arbeiten mit den Facebook Ads enorm. Zum einen haben die Personen nur Zugriff auf die Accounts welche sie auch wirklich betreffen und zum anderen müssen sie sich auch nicht für jedes Facebook Werbekonto neu einloggen oder die Accounts wechseln. Auch die Einbindung von neuen Mitarbeitern oder das Entfernen von vorhandenen Mitarbeitern welche das Unternehmen verlassen wird erleichtern.

Im Guide von Facebook wird der komplette Prozess auch noch etwas genauer beschrieben.

Download:
Facebook Ads Account Structure: Best Practice Guide
PDF 400kb (Share & Embed via Scribd)

StreamThumbs – Streambilder auf Fanpages als Thumbnails nutzen

- Gastbeitrag von Philipp Blümel -

Profilbild Galerie

Profilbild Galerie

Seit geraumer Zeit werden auf Facebook auch auf Fanpages fünf Streambilder oberhalb der Pinnwand angezeigt. Es gibt einige Beiträge, die über die Größe (97×68 Pixel) und die zufällige Anordnung selbiger berichten. Die Bilder sind aber in dieser Größe von schlechter Qualität und wer sie anklickt, schließt das Bildchen auch gleich wieder, weil es auch in der Fotoansicht unansehnlich ist.

Wäre es aber nicht angenehm, wenn man auf diesen Bildern mehr Information unterbringen könnte? Wenn der Klick auf die Bilder für User einen Sinn/Mehrwert hätte? Die Bilder sind prominent platziert und Facebook gibt Bilder in der Fotoansicht bis zu einer Größe von 720×720 Pixel aus. Das sollten wir nützen – wir bauen StreamThumbs.

Bei verlinkten Bildern auf euren privaten Profilen ist euch eventuell schon einmal aufgefallen, dass die Streambilder dort immer einen Ausschnitt des verlinkten Bildes anzeigen. Durch den Umstand, dass seit kurzem auch Fanpages auf Bildern verlinkt werden können, ergibt sich diese Option auch für Fanpages. Dabei stellen sich fünf wesentliche Fragen:

  1. Wie groß darf das Bild sein?
  2. Wie groß ist der Ausschnitt, der zum angezeigten Streambild (97×68 Pixel) skaliert wird?
  3. Wo genau liegt der Ausschnitt der skaliert wird, und wo der zusätzliche Platz?
  4. Wie muss man die Inhalte gestalten, damit sie auch am Streambild Sinn ergeben?
  5. Wie lässt sich das einsetzen?

Also der Reihe nach:

1.     Wie groß darf das Bild sein?

Sinn machen aus meiner Sicht zwei Formate:

  • Maximalgröße auf Facebook, 720×720 Pixel
  • Querformat, 720×540 Pixel

Das Querformat ist die übliche Abmessung, beispielsweise von Fotos die auf Facebook hochgeladen werden. Das größere Bild (720x720px) liefert jedoch mehr Platz für zusätzliche Informationen. Aus diesem Grund wird im weiteren Betrag immer von dieser Bildgröße ausgegangen.

2. Wie groß ist der Ausschnitt, der zum angezeigten Streambild (97×68) skaliert wird? (weiterlesen …)

Facebook-Apps im Reiter – 5 Tipps für das Planen einer Facebook-Anwendung

In unserem heutigen Whitepaper stellt Thomas Lange 5 Tipps zur Planung und Gestaltung von Facebook-Anwendungen in Tabs vor. Das Whitepaper ist sowohl als Download als auch auf Scribd verfügbar.

Whitepaper: Facebook-Apps im Reiter
PDF, 4.6 MB (Share & Embed via Scribd)

Seit Anfang September zählt Facebook über 11 Millionen Mitglieder in Deutschland. Nicht zuletzt dank der rasant wachsenden Nutzerzahlen haben auch hierzulande immer mehr Unternehmen das Bedürfnis, auf Facebook präsent zu sein.

Wenngleich inhaltliche Anpassungen einer Fanseite beispielsweise über Info-Boxen schnell und einfach bewerkstelligt werden können, sind die Möglichkeiten der gestalterischen Individualisierung eher spärlich. Abgesehen von dem Profilbild lässt sich das uniforme Layout der Fanseite nur über einen sogenannten „Custom Tab“ dem Corporate Design anpassen.
Der „Custom Tab“ kann aber viel mehr, als „nur“ schön aussehen. Als Reiter Applikation (Tabbed Application), wird er zu einem mächtigen Werkzeug. Egal ob individuelles Kontaktformular, Flash-Film oder Gewinnspiel, Reiter-Applikationen können ganz nach eigenen Wünschen gestaltet und wie der Pinnwand-Reiter im Hauptmenü der Fanseite platziert werden. Somit sind sie eine interessante Alternative zu den für das Facebookeigene „Application Directory“ entwickelten Applikationen, denn als „Tabbed Apps“ stehen sie immer in direkter Verbindung zur Fanseite des Unternehmens.

Applikation ist nicht gleich Applikation! (weiterlesen …)

Best Practice: Seen.de – OpenGraph ausgenutzt

Wie eine deutsche Webseite mit einer fast perfekten OpenGraph Integration Erfolg haben kann, zeigt das Badeseenportal seen.de. 1900 Seen sind auf dieser Webseite mit Kurzbeschreibungen, Fotos und Eigenschaften erfasst und kategorisiert – und jeder dieser Seen hat einen eigenen Like-Button und ein fast komplett ausgefülltes OpenGraph Profil. So werden für jeden See der Name, URL, Websitename und das Logo des Portals hinterlegt um auf Facebook eine optimale Präsentation des Contents in Form einer Hovercard zu erreichen.

Mit dieser Integration haben nach Aussagen des Betreibers über 2500 Besucher in den letzten 30 Tagen ihren Weg von Facebook zum Portal selbst gefunden.

Hovercard im Newsstream

Ein Verbesserungsvorschlag wäre hier noch, statt dem Portallogos ein Bild des entsprechenden Sees mit einem kleinen Logo einzublenden und soweit möglich die Geolocation des entsprechenden Sees anzugeben. Auch wenn Facebook im Moment diese Information noch nicht entsprechend verarbeitet, wird sich das mit der Einführung von “Facebook Places” sicher auszahlen.

Neben den Like Buttons für jeden See, gibt es zudem auch für jede Kategorie auf der Webseite einen Button. So ist es möglich “Seen in Deutschland” oder “Tauchseen” etc. mit einem “Gefällt mit” zu honorieren. Für den Portal-Betreiber ergibt sich dadurch sie Möglichkeit, dass er über den OpenGraph ganz gezielt die einzelnen See-Zielgruppen informieren kann. Fans von “Tauchseen” können so mit Informationen zu dieser Kategorie oder aber auch mit Werbung für Tauchprodukte angesprochen werden.

Auch für die Betreiber von Strandbädern etc. dürfte dieses Portal in Zukunft interessant sein, da über das angesprochene OpenGraph Targeting auch jetzt schon die Fans eines Badesees bewerben lassen. Hier nimmt das Badeseenportal den Strandbadbetreibern quasi die Pflegearbeit für eine eigene Fanpage ab.

Etwas stiefmütterlich wird im Moment noch die eigene Fanpage behandelt. Zwar wird diese auf dem Portal gut sichtbar beworben, allerdings findet hier noch kaum eine Interaktion mit den Fans statt. Hier ergeben sich noch viel Möglichkeiten für die Zukunft.

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