Gestern und heute werden sich einiger sicher gewundert haben, die sich an ihrem eigenen oder auch einem anderen Rechner bei Facebook anmelden wollten. Denn die Facebook Anmeldeseite sah auf einmal nicht mehr so aus, wie gewohnt!
Der Grund: Facebook testet eine neue Log-In Maske bei einigen Nutzern. Getreu dem Prinzip KISS (keep it stupid simple) ist die komplette Maske zum Anlegen eines neuen Nutzeraccounts weggefallen. Statt dessen gibt es nur noch zwei große Eingabefelder für Nutzernamen und Passwort.
Das besondere ist aber der Hintergrund: Hier testet Facebook derzeit unter anderem Vollformatfotos. So auch bei unserem Leser Christian Diener. Er hat uns den Screenshot oben sowie den folgenden gesendet: (weiterlesen …)
Der URL Linter ist eine direkte Schnittstelle zu Facebook. Er erfüllt zwei bzw. drei Funktionen:
Er liefert Feedback zu Facebooks Interpretation einer URL.
Also: Wie sieht Facebook meine Webseite und warum?
Startet eine Neuindezierung für das entsprechende OpenGraph Objekt. Wenn ihr z.B. mit Bildern die im Facebook Cache liegen zu kämpfen habt.
Ein kleines Feature:
Am Seitenende des URL Linters stellt Facebook den Quelltext für den Like Button der entsprechenden Seite zur Verfügung
Das Feedback von Facebook ist besonders dann interessant, wenn eine Seite im Newsstream nicht so dargestellt wird, wie der Webseitenbetreiber es erwartet. Im Screenshot sieht man zum Beispiel, das für unsere Seite eines unserer Werbebanner als Default-Image ausgewertet wird. Eine Sache, nach der wir mal schauen sollten. Facebook beschreibt im Linter wo welche Daten extrahiert werden. Hier können also einige Paramter überprüft werden, die der Seitenbetreiber beeinflussen kann. Welche Möglichkeiten der Optimierung es gibt, haben wir im Dezember 2009 schon einmal kurz behandelt.
Die Neuindezierung ist immer dann wichtig, wenn sich auf der Webseite etwas geändert hat und diese Änderung auch auf Facebook bei einem neuen Like sichtbar sein soll. Da Facebook für jedes Objekt ein Abbild in der eigenen Datenbank vorhält müssen die hinterlegten Datensätze aktualisiert werden. Alternativ zum URL-Linter kann dieses Update auch durch einen Like eines Administrators durchgeführt werden Dazu muss der entsprechende Admin in den OpenGraph Meta Informationen hinterlegt werden.
Einfacher Facebook Login – Nutzer die bereits in Facebook eingeloggt sind müssen nur noch den “Registrieren” Button nutzen und sind auf der Webseite eingeloggt
Login ohne Facebook Account – Über das Formular können sich auch Nutzer einloggen die keinen Facebook Account haben, dazu müssen sie nur ihre Daten in das Formular eingeben. Es wird danach kein Facebook Account angelegt sondern ein Account bei der Webseite. Diese Funktion kann auch deaktiviert werden, so dass sich nur Facebook Nutzer einloggen können.
Eigene Felder (Custom Fields) – Es können eigene Felder hinzugefügt werden die so noch nicht im Formular waren. So können Informationen abgefragt werden auf die man kein Zugriff über den Open Graph hat.
Captcha – Auch ein Schutz vor Spam ist verfügbar und kann aktiviert werden.
Eigenes Passwort - Nutzer können für die Webseite ein neues Passwort festlegen das nicht dem Facebook Passwort entsprechen muss.
iFrame oder XFBML Integration – Das Tools ist über ein einfaches iFrame verfügbar oder es wird über einen XFBML Code in die Webseite eingebaut.
Einfache Datenübergabe – Die Daten werden an die Webseite auf einmal übertragen und können so leicht genutzt werden.
Login Button – Facebook stellt einen Registrierungs-/Login Button zur Verfügung welche den aktuellen Status automatisch erkennt.
Beispiel für ein umfangreiches Registrierungsformular
Wir werden die Funktion in den nächsten Tagen mal genauer testen und dann euch vielleicht auch nochmals genauer darüber berichten. Wie genau der Prozess bei der Anmeldung ist könnt ihr hier einsehen, die Grafiken stammen von Facebook selbst:
1. Es wird nur der Facebook Login angeboten
2. Auf der Webseite existiert bereits eine andere Login-Methode und Facebook wird zusätzlich angeboten
Bereits das Anlegen eines Kontos bei Facebook erfordert eine strategische Planung. Abgesehen von praktischen Problemen bei der Wahl eines falschen Vorgehens (z.B. Beschränkung der Anzahl von Freunden) müssen gesetzliche Anforderungen an einen kommerziellen Onlineauftritt und Facebooks Hausregeln beachtet werden. Ferner drohen bei Einsatz von Mitarbeitern arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die es zu vermeiden gilt.
„Seiten sind spezielle Profile, die nur zur Werbung für Unternehmen oder andere kommerzielle, politische sowie wohltätige Organisationen oder Anstrengungen (einschließlich gemeinnütziger Organisationen, politischer Kampagnen, Bands und bekannter Persönlichkeiten) verwendet werden dürfen“ – Nutzungsbedingungen für Facebook-Seiten Punkt 1.
Verstöße gegen diese Regeln können u.a. diese Folgen nach sich ziehen: (weiterlesen …)