Kann Google Plus Facebook gefährlich werden?

- Gastbeitrag von Björn Tantau -

ImageCredits: sajola / photocase.com

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Facebook steuert als größtes soziales Netzwerk auf die Rekordmarke von 1 Milliarde aktiver Nutzerinnen und Nutzer zu. Für ein Projekt, das Ende 2003 in einem Studentenwohnheim in Harvard entstand und somit noch nicht einmal 10 Jahre auf dem Buckel hat, eine mehr als beachtliche Leistung. Facebook hat den digitalen Alltag im Internet sehr fest im Griff und tut viel, um seine Vormachtstellung zu festigen und auszubauen. Bisher gab es keine wirkliche Konkurrenz und die Dominanz von Facebook hinterließ vor allem 2010 und 2011 deutliche Spuren. Kein Wunder also, dass sich Google als bis dato erfolgreichste und größte Website im weltweiten Internet nicht in die Defensive drängen lassen wollte. Dementsprechend schuf man mit Google Plus ein eigenes soziales Netzwerk, das jetzt seit etwas mehr als 6 Monaten am Start ist.

Die Integration von Google Plus in viele Google-Produkte nimmt seit einigen Wochen immer mehr Fahrt auf und seit letzter Woche gibt es mit “Search Plus Your World” erstmals eine enge Integration von Ergebnissen direkt aus Google Plus in der personalisierten Google Suche. Aber reichen diese Maßnahmen, um Facebook wirklich gefährlich werden zu können? Schafft man es bei Google, sich von einem eher technologie-orientieren Konzern zu einem “Social Media Player” zu entwickeln? Und bietet Google Plus überhaupt echte Vorteile und solche Mehrwerte gegenüber Facebook, die die Masse an Nutzern zu einem Wechsel bewegen könnten? Diese und andere Fragen beleuchtet der folgende Artikel und versucht zu klären, ob Google Plus wirklich eine ernsthafte Bedrohung für Facebook darstellt.

Facebook ist DAS soziale Netzwerk

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Bilanz für 2011: Die Energieversorger auf Facebook

- Gastbeitrag von Tobias Lampe -

Ein überzeugender Facebook-Auftritt gehört in sogenannten High-Involvement-Branchen zum guten Ton. Kaum ein Markenartikler, der nicht aktiv versuchen würde, in dem weltgrößten Netzwerk den Kundendialog aufzunehmen. Inzwischen entwickelt sich der Einsatz von Facebook als Kommunikationsinstrument jedoch auch in vielen Low-Involvement-Branchen zum Standard. In der Branche der Energieversorger lassen sich bereits signifikante Facebook-Aktivitäten von rund 30 deutschen Versorgern beobachten. Die Strategieberatung KEYLENS hat diese mit AllfacebookStats ausgewertet – die vollständigen Statistiken stehen auf keylens.de zum Abruf bereit.

Während sich von den großen Vier der Branche e.on und Vattenfall dem aktiven Werben um Freunde in Deutschland noch verweigern, sind EnBW und RWE bereits mit gleich mehreren Accounts auf Facebook aktiv. Benchmarks bilden jedoch eher kleinere Unternehmen: Ökostrom-Versorger, Stadtwerke und ein Internetanbieter sind – im Vergleich zur Peer Group – besonders erfolgreich auf Facebook unterwegs.

Um den Erfolg von außen, also ohne Zugriff auf interne Daten, zu messen, soll hier ein pragmatisches Kennzahlengerüst angewendet werden, welches einer einfachen Reach-Response-Logik folgt: Dabei wird die Bruttoreichweite bestimmt durch die Anzahl der Fans (zum Jahresende), die Anzahl der Unternehmensposts, sowie (qualitativ) der Art des geposteten Contents. Die damit erzielte Resonanz wiederum wird an Hand der Anzahl von initialen User-Posts, Kommentaren und „Gefällt Mir“ gemessen. Die neuere Facebook-Kennzahl „sprechen darüber“ bildet gewissermaßen einen Zwitter aus Reach- und Response-Betrachtung, da hier Werte aus beiden Perspektiven addiert werden (z.B. neue Fans und Anzahl Kommentare) .

Bei der reinen Anzahl der Fans liegt der Internetanbieter energiehoch3 vorne: (weiterlesen …)

Facebook Insights: Post Impressions bald nur noch im Insights Export verfügbar

Neue Zählweise

Vor etwa einem Jahr am 24. November 2010 haben wir darüber berichtet, dass Facebook die Post Impressions nun für alle Pages verfügbar macht. Nun fängt Facebook damit an die Zahl langsam aber sicher aus den Insights zu streichen.

Für alle Nutzer der neuen Insights werden bereits jetzt schon nicht mehr die Impressions unter einem Post angezeigt sondern die Reichweite der Posts. Grund für den den Wegfall der Impressions sind also die neuen Facebook Insights. Für alle die mehr Details zu diesem Thema haben wollen empfehlen wir diese drei Beiträge im Blog:

Ist der Wegfall der Impressions ein Grund zu meckern? Unserer Einschätzung nach eigentlich nicht. Facebook hat den Wert durch die viel aussagekräftiger Reichweite ersetzt. Die Reichweite bezeichnet die Anzahl an Nutzern die genau dieses Update auch wirklich erreicht hat. Also jene Nutzer bei denen es im Feed angezeigt wurde, egal ob Sie es dann auch wahrgenommen haben oder nicht oder aber wie oft es an den Nutzer ausgeliefert wurde. Dennoch, im Vergleich zu den Impressions sagt der Wert um einiges mehr aus. Denn die Anzahl der Impressions war natürlich kein “unique” Wert ein einzelner Nutzer konnte hier je nach Aktivität auf Facebook auch gern mal für 50 Impressions sorgen.

Wer die Impressions als Metric beibehalten will muss sich bis jetzt noch keine Sorgen machen, denn zum einen sind die alten Insights immer noch verfügbar und zum anderen werden die Imprssions auch im Export mit aufgeführt.

Ansicht der Impressions innerhalb eines Insights Exports

Die Änderung kommt zusammen mit der gestern veröffentlichten Änderungen bei der die Ansicht der einzelnen Fans (bzw. der letzten 500 Fans) in die Insights verschoben wurde. Freischalten kann man eben diese neue Insights allerdings nicht aktiv. Erst wenn Facebook eine entsprechende Meldung auf eine der eigenen Pages anzeigt sind die neuen Insights verfügbar. Genau aus diesem Grund kann es also sein, dass verschiedene Administratoren auf einem unterschiedlichen Stand sind. Einfachstes Indiz: Wer die Insights in der linken Seitenleiste sieht hat die neuen Insight und alle die dort nicht sehen haben nur die alten Insights.

Wir werden in den nächsten Tagen noch einen weiteren Beitrag verfassen der die genauen Änderungen optisch und einfach zeigt. Für alle die sich informieren wollen empfehlen wir die oben verlinkten Beiträge:

Den Erfolg der eigenen Facebook Page im Wettbewerb einordnen – Einblick in das Tool AllFacebook Stats

Unser einfaches Tracking von Pages gibt es auch mit viel mehr Features bei den AllfacebookStats

Im Juni hatten wir das Page-Tracking hier im Blog aktualisiert und die Interaktionsrate eingebaut. Dabei haben wir bewusst eine sehr simple Version integriert um das Tools so einfach wie möglich zu halten. Viele unserer Nutzer fragten allerdings nach ausführlichen Statistiken und mehr Daten. Da wir dies mit dem Tool gar nicht leisten wollen haben wir in den meisten Fällen auf die Allfacebook Stats verwiesen. Heute stellt uns Alex die Stats und die Insights die sich dort erfassen lassen mal etwas genauer vor. Die Allfacebook Stats gehören genau wie wir auch zu Allfacebook.com und WebMediaBrands. Es sind nicht alle Funktionen kostenlos allerdings kann auch alles komplett ohne Risiko für 30 14 Tage getestet werden.

Gastbeitrag von Alex Peiniger 

AllFacebook Stats ist ein Tool zum Überwachen und Vergleichen von Facebook Pages. Der Fokus liegt hier auf dem Thema Benchmarking, so dass man den Erfolg der eigenen Page im Wettbewerb einordnen kann. Im Gegensatz zu den Facebook Insights, die ihr ja direkt bei Facebook für eure Pages einsehen könnt, gibt es hier die Möglichkeit auf Daten der Wettbewerber und solche anderer Pages zu schauen, auch wenn ihr bei diesen Pages nicht Administrator seid. Das Tool importiert dazu in festgelegten Intervallen die öffentlich verfügbaren Daten über die Facebook-Schnittstellen und bereitet diese entsprechend auf. Zur einfachen Verwaltung können angelegte Pages in Gruppen eingeteilt werden, damit die Anzahl in der Auswertung nicht zu groß wird und man leicht den Überblick behält. Zusätzlich könnt ihr euch ein individuelles Dashboard einrichten, um die für euch wichtigsten Analysen jederzeit im Blick zu haben. Die vorhandenen Auswertungen erstrecken sich über die Bereiche Fans, Interaktion, Inhalte und Orte.

Einen großen Bereich stellt die genaue Auswertung der Fans dar. Um an diese zu gelangen kann entweder eine einzelne Seite analysiert werden oder fast beliebig viele Seiten kombiniert werden. Die einfachste Auswertung bietet dabei unser individuelles Dashboard.

Wie aus dem Screenshot erkennbar wird, können dort auf einfache Weise folgende Kennzahlen abgelesen werden:  (weiterlesen …)

Gastbeitrag: Facebook im Lokaljournalismus

- Gastbeitrag von Stefan Rybkowski -

Credits: CC-BY-ND robhowells87 @ flickr.com

Credits: CC-BY-ND robhowells87 @ flickr.com

Um den Journalismus steht es alles andere als gut. So heißt es zumindest immer, denn fast monatlich erreicht uns die Nachricht, dass eine weitere Zeitung Mitarbeiter entlassen muss und kurz vor dem Bankrott steht. Oftmals kommen solche News aus den Vereinigten Staaten, wo es sogar solch renommierte Traditionsblätter wie die New York Times getroffen hat, die massiv Stellen abbauen musste. Dies ist natürlich auch mit der Tatsache verknüpft, dass in den USA seit längerem schon mehr Menschen ihre Informationen aus dem Internet beziehen als aus Printerzeugnissen. Auch die deutsche Medienlandschaft ist betroffen, ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis das Nutzerverhalten auch hierzulande umschlagen wird. Rückläufige Anzeigenverkäufe, geringere Auflagen, Stellenabbau – und die Verleger sind dabei nicht vollkommen unschuldig, führt der Stellenabbau doch beispielsweise auch dazu, dass mehr PR-Texte ihren Weg in die Redaktionen finden. Und das unterminiert wiederum das Ansehen und die Glaubwürdigkeit eines renommierten Blattes. Am Ende ist es schließlich der Leser, der die Qualitätseinbußen zu spüren bekommt und die Zeitungen dafür abstraft.

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