Wie eine deutsche Webseite mit einer fast perfekten OpenGraph Integration Erfolg haben kann, zeigt das Badeseenportal seen.de. 1900 Seen sind auf dieser Webseite mit Kurzbeschreibungen, Fotos und Eigenschaften erfasst und kategorisiert – und jeder dieser Seen hat einen eigenen Like-Button und ein fast komplett ausgefülltes OpenGraph Profil. So werden für jeden See der Name, URL, Websitename und das Logo des Portals hinterlegt um auf Facebook eine optimale Präsentation des Contents in Form einer Hovercard zu erreichen.

Mit dieser Integration haben nach Aussagen des Betreibers über 2500 Besucher in den letzten 30 Tagen ihren Weg von Facebook zum Portal selbst gefunden.

Hovercard im Newsstream

Ein Verbesserungsvorschlag wäre hier noch, statt dem Portallogos ein Bild des entsprechenden Sees mit einem kleinen Logo einzublenden und soweit möglich die Geolocation des entsprechenden Sees anzugeben. Auch wenn Facebook im Moment diese Information noch nicht entsprechend verarbeitet, wird sich das mit der Einführung von “Facebook Places” sicher auszahlen.

Neben den Like Buttons für jeden See, gibt es zudem auch für jede Kategorie auf der Webseite einen Button. So ist es möglich “Seen in Deutschland” oder “Tauchseen” etc. mit einem “Gefällt mit” zu honorieren. Für den Portal-Betreiber ergibt sich dadurch sie Möglichkeit, dass er über den OpenGraph ganz gezielt die einzelnen See-Zielgruppen informieren kann. Fans von “Tauchseen” können so mit Informationen zu dieser Kategorie oder aber auch mit Werbung für Tauchprodukte angesprochen werden.

Auch für die Betreiber von Strandbädern etc. dürfte dieses Portal in Zukunft interessant sein, da über das angesprochene OpenGraph Targeting auch jetzt schon die Fans eines Badesees bewerben lassen. Hier nimmt das Badeseenportal den Strandbadbetreibern quasi die Pflegearbeit für eine eigene Fanpage ab.

Etwas stiefmütterlich wird im Moment noch die eigene Fanpage behandelt. Zwar wird diese auf dem Portal gut sichtbar beworben, allerdings findet hier noch kaum eine Interaktion mit den Fans statt. Hier ergeben sich noch viel Möglichkeiten für die Zukunft.


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